27.10.2023, 1632 Zeichen
Cleen Energy muss saniert werden. Der unmittelbare Liquiditätsbedarf der Gesellschaft bis Ende 2024 beläuft sich auf rund 4,2 Mio. Euro, sodass ein Sanierungsbedarf gegeben sei, wie es heißt. Man habe sich mit wesentlichen Gläubigern, die zum Teil auch Kernaktionäre der Gesellschaft sind, auf die Einleitung von umfassenden Restrukturierungsschritten geeinigt und ein Termsheet unterfertigt, wie die Gesellschaft mitteilt. Die Parteien des Termsheets verzichten teilweise auf Geldforderungen und gewähren Stundungen von fälligen und zukünftigen Forderungen. Diese liquiditätswirksamen Maßnahmen sollen dazu führen, dass die bis Ende 2024 benötigte Liquidität um rund 1,2 Mio. Euro auf rund 3,0 Mio. Euro reduziert werden kann. Zusätzlich ist auch die Zuführung von frischem Kapital zur Sanierung der Gesellschaft und Fortführung des operativen Geschäftes der Gesellschaft erforderlich. Im Rahmen einer Kapitalmaßnahme soll der Gesellschaft frisches Eigenkapital in Höhe von zumindest 3 Mio. Euro zufließen. Dabei soll das Grundkapital voraussichtlich um rund 40 Prozent herabgesetzt und anschließend durch Ausgabe von 3 Millionen neuen Aktien à 1 Euro je neuer Aktien auf rund 6 Mio. Euro erhöht werden ("Kapitalerhöhung 2023"). Es ist beabsichtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen und den vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionären anschließend die Möglichkeit zu geben, nach Billigung eines Kapitalmarktprospektes im Rahmen einer weiteren Kapitalerhöhung zum Bezugs- und Angebotspreis von 1 Euro neue Aktie zu zeichnen, um den Verwässerungseffekt auszugleichen ("Kapitalerhöhung 2024"), wie weiters mitgeteilt wird.
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Cleen Energy, Credit: Cleen Energy
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