14.11.2023, 2115 Zeichen
Die Umsatzerlöse der Österreichischen Post erhöhten sich in den ersten drei Quartalen 2023 um 8,5 Prozent auf 1.969,3 Mio. Euro. Einen starken Umsatzanstieg verzeichnete in den ersten neun Monaten 2023 die Division Paket & Logistik mit ihrem Türkei-Geschäft in Höhe von 16,6 Prozent bzw. 29,8 Prozent im 3. Quartal. Exklusive Paket Türkei erwirtschaftete die Division einen Umsatzanstieg in den ersten drei Quartalen von 9,1 Prozent bzw. im dritten Quartal von 14,0 Prozent. Ein starkes Umsatzplus von 39,3 Prozent auf 118,6 Mio. Euro generierte auch die Division Filiale & Bank durch das verbesserte Zinsumfeld für Banken.
Das EBITDA lag in den ersten drei Quartalen 2023 mit 282,4 Mio. Euro um 9,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, das entspricht einer EBITDA-Marge von 14,3 Prozent. Das EBIT lag trotz höherer Abschreibungen um 4,4 Prozent höher bei 130,8 Mio Euro in den ersten drei Quartalen 2023. Die EBIT-Marge in den ersten 9 Monaten 2023 betrug 6,6 Prozent. Das Periodenergebnis für die ersten neun Monate 2023 liegt bei 90,8 Mio. Euro nach 84,8 Mio Euro im Vorjahr. Generaldirektor Georg Pölzl: „Das Wachstum im Paketbereich, aber auch der Anstieg bei Finanzdienstleistungen, konnten den Rückgang bei Brief- und Werbesendungen kompensieren."
Im Ausblick heißt es: "Auch für die nächsten Quartale werden Inflation, Konsumverhalten und die Entwicklung im Handel bestimmende Herausforderungen in den Märkten der Österreichischen Post sein. Wachstumschancen zu nutzen und gleichzeitig Effizienzmaßnahmen umzusetzen, bleibt oberste Priorität. Das Unternehmen behält den Ausblick bei und erwartet für das Geschäftsjahr 2023 ein Wachstum zumindest im mittleren einstelligen Bereich. Prognoseschwankungen ergeben sich speziell durch das Inflationsumfeld in der Türkei sowie durch den schwankenden Wechselkurs der türkischen Lira. Das Ziel bleibt aufrecht, 2023 ein Konzernergebnis (EBIT) auf dem Niveau des Vorjahres zu erreichen. Auch für 2024 wird ein Umsatzwachstum – insbesondere im Paketbereich – angepeilt, um dem Kostenauftrieb zu begegnen und die langjährige stabile Ergebnisentwicklung fortzusetzen."
Börsepeople im Podcast S22/22: Aferdita Bogdanovic
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