20.03.2024, 2866 Zeichen
Die CA Immo verzeichnete trotz des Verkaufs nicht-strategischer Immobilien im Jahr 2023 einen Anstieg der Mieterlöse um 8 Prozent auf 231,4 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist laut CA Immo vor allem auf höhere Mieteinnahmen im Bestand und die Fertigstellung von Projektentwicklungen in den Vorjahren zurückzuführen. Das Ergebnis aus Immobilienverkäufen belief sich aufgrund profitabler Verkaufsaktivitäten auf 179,2 Mio. Euro (31.12.2022: 11,7 Mio. Euro). Den größten Beitrag zum Verkaufsergebnis lieferten dabei der Verkauf des Grundstücks Langes Land in München, des Hamburger Bahnhofs und der Rieckhallen in Berlin sowie des Objekts Rennweg/Mechelgasse in Wien. Das EBITDA erhöhte um 115 Prozent auf 322,1 Mio. Euro. Das Neubewertungsergebnis belief sich auf –532,0 Mio. Euro (31.12.2022: –94,1 Mio. Euro) und reflektiert das deutlich veränderte Marktumfeld für Büroimmobilien. Das EBIT lag mit –217,6 Mio. Euro deutlich unter dem Ergebnis des Jahres 2022 von 74,4 Mio. Euro, was vor allem auf das negative Neubewertungsergebnis zurückzuführen ist. Das Konzernergebnis ist ebenso belastet und liegt mit –224,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 75,5 Mio. Euro. Im Jahr 2023 wurde ein FFO I in Höhe von 113,8 Mio. Euro generiert, der 9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 125,3 Mio. Euro liegt. Die Jahreszielsetzung von >105 Mio. Euro wurde aber übertroffen. Entsprechend der Dividendenpolitik des Konzerns, rund 70 Prozent des nachhaltigen Ergebnisses (FFO I) auszuschütten, wird der Vorstand der Hauptversammlung am 2. Mai 2024 eine Dividendenausschüttung von 0,80 Euro je Aktie vorschlagen (Vorjahr 1 Euro im Frühjahr, im Herbst zusätzliche Dividende von 2,56 Euro).
Keegan Viscius, CEO von CA Immo: „In den vergangenen Jahren haben wir einen proaktiven, disziplinierten Ansatz für unsere Aktivitäten als Investor, Manager und Entwickler von modernen Prime-Büroimmobilien verfolgt und uns frühzeitig auf die Veräußerung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten, die Vereinfachung des Geschäftsmodells, die Steigerung von Skaleneffekten in unseren Kernmärkten und auf wertsteigernde Reinvestitionen konzentriert. Gleichzeitig haben wir eine starke Bilanz aufrechterhalten und überschüssiges Kapital an unsere Aktionäre zurückgegeben. Dank dieses vorausschauenden Ansatzes konnten wir auch im Jahr 2023 aus einer Position der Stärke agieren, in einem unsicheren Marktumfeld wettbewerbsfähig bleiben und sind zugleich gut gerüstet für künftiges Wachstum, sobald sich die Immobilienmärkte wieder erholen.“
Die CA Immo verfügt über eine Eigenkapitalquote von 43,8 Prozent (31.12.2022: 46,8 Prozent), einem Netto-LTV von 36,6 Prozent (31.12.2022: 32,5%) und hohe Liquidität (liquide Mittel inkl. Festgeldveranlagungen: 738,6 Mio. Euro). Der Substanzwert (IFRS NAV) je Aktie lag zum 31. Dezember 2023 bei 27,88 Euro gegenüber 33,71 Euro zum Jahresende 2022.
Wiener Börse Party #1077: ATX etwas leichter, Wienerberger gesucht, ich spreche über End of an Era sowie auch den Start von etwas Neuem
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CA Immo, Headquarter
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