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Fazits zu Bawag, AMAG, Erste Group, RBI

Magazine aktuell


#gabb aktuell



03.05.2024, 3515 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Bawag: "Für 2024 bestätigte das Management den Finanzausblick mit einem Vorsteuergewinn von über EUR 920 Mio. (2023: EUR 910 Mio.) sowie einem RoTCE von über 20% (2023: 25%), die Knab Akquisition ist darin nicht berücksichtigt. Der Höhepunkt der Q1-Zahlen war das starke Kapitalwachstum von 90 Basispunkten. Damit verfügt die BAWAG über einen beträchtlichen Kapital- überschuss, der sich nach unserer Berechnung auf 3,4% des CET1-Kapitals beläuft. Davon werden 100-150 Basispunkte für die Akquisition von Knab verwendet, weitere M&A-Möglichkeiten befinden sich nach Angaben des Unternehmens in einem fortgeschrittenen Stadium. Ein Aktienrückkauf ist derzeit nicht geplant."

Zu AMAG: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur AMAG stufen wir unsere Empfehlung von Halten auf Akkumulieren hoch mit neuem Kursziel EUR 30,50/Aktie (zuvor: EUR 32,80). Wir sehen unsere positivere Einschätzung auch im Peer Group Vergleich untermauert. Auf Basis Preis/Buchwert notiert die AMAG-Aktie mit Abschlägen, auf KGV-Basis zeigen sich zwar die historisch bestehenden Prämien, die wir jedoch gerechtfertigt sehen aufgrund des hohen Anteils von Spezialprodukten sowie dem starken ESG-Profil (75-80% Aluminiumschrott, Beteiligung an kanadischer Alouette, die elektrische Energie aus Wasserkraft gewinnt)."

Zu Erste Group "Der Vorstand bestätigte den Ausblick mit dem Ziel 2024 eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von etwa 15% zu erwirtschaften (2023:17,2%). Das Nettokreditwachstum wird 2024 bei +5% erwartet. Insgesamt erwartet der Vorstand, dass die Betriebserträge 2024 – im Vergleich zu der 2023 verzeichneten Rekordmarke – geringfügig sinken werden. Die Betriebsaufwendungen werden sich voraussichtlich um ~5% erhöhen, wodurch die Kosten-Ertrags-Relation auf ca. 50% steigen sollte. Die Risikokosten sollten 2024 auf niedrigem Niveau bleiben und sich unter 25 Basispunkten der durchschnittlichen Bruttokundenkredite bewegen. Die CET1-Quote soll 2024, auch nach einem weiteren geplanten Aktienrückkaufprogramm in Höhe von EUR 500 Mio., hoch bleiben."

Zu RBI: "Für 2024 senkte die RBI ihren Finanzausblick leicht ab und erwartet nun einen Konzern Return-on-Equity (ROE; ohne Russland und Belarus) von rund 10% an (zuvor: 11%). Hauptgrund für die Anpassung ist die Verzögerung bei der Übernahme des STRABAG-Anteils, welche zuvor in der Guidance berücksichtigt war. Die CET1-Quote ohne Russland und Belarus soll sich 2024 stabil entwickeln. Auch das Kreditwachstum wird mit 3-4% niedriger erwartet (zuletzt: rund 6%). Für die Gruppe inklusive Russland und Belarus setzte das Management den Ausblick aus, aufgrund der jüngsten Aufforderung der EZB, die Geschäftstätigkeit in Russland rascher zu reduzieren. Als wesentliche Einflussfaktoren auf den Aktienkurs sehen wir derzeit die weiteren Entwicklungen bei Verkauf/Abspaltung der russischen Tochter und dem geplanten Erwerb der STRABAG-Beteiligung. Wir bleiben bei unserer Kaufen-Empfehlung und konzentrieren uns auf die Gruppe ohne Russland, die sich gut entwickelt und wei- terhin deutlich unterbewertet ist."

Ausblick: Kommende Woche präsentieren Verbund, Österreichische Post, FACC, Lenzing und Addiko Bank ihre Q1-Ergebnisse. Wienerberger hält ihre Hauptversammlung ab. Wienerberger, Verbund, CA Immo, Porr und Kontron handeln Ex-Dividende.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Zu AMAG: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur AMAG stufen wir unsere Empfehlung von Halten auf Akkumulieren hoch mit neuem Kursziel EUR 30,50/Aktie (zuvor: EUR 32,80). Wir sehen unsere positivere Einschätzung auch im Peer Group Vergleich untermauert. Auf Basis Preis/Buchwert notiert die AMAG-Aktie mit Abschlägen, auf KGV-Basis zeigen sich zwar die historisch bestehenden Prämien, die wir jedoch gerechtfertigt sehen aufgrund des hohen Anteils von Spezialprodukten sowie dem starken ESG-Profil (75-80% Aluminiumschrott, Beteiligung an kanadischer Alouette, die elektrische Energie aus Wasserkraft gewinnt)."

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    Zu RBI: "Für 2024 senkte die RBI ihren Finanzausblick leicht ab und erwartet nun einen Konzern Return-on-Equity (ROE; ohne Russland und Belarus) von rund 10% an (zuvor: 11%). Hauptgrund für die Anpassung ist die Verzögerung bei der Übernahme des STRABAG-Anteils, welche zuvor in der Guidance berücksichtigt war. Die CET1-Quote ohne Russland und Belarus soll sich 2024 stabil entwickeln. Auch das Kreditwachstum wird mit 3-4% niedriger erwartet (zuletzt: rund 6%). Für die Gruppe inklusive Russland und Belarus setzte das Management den Ausblick aus, aufgrund der jüngsten Aufforderung der EZB, die Geschäftstätigkeit in Russland rascher zu reduzieren. Als wesentliche Einflussfaktoren auf den Aktienkurs sehen wir derzeit die weiteren Entwicklungen bei Verkauf/Abspaltung der russischen Tochter und dem geplanten Erwerb der STRABAG-Beteiligung. Wir bleiben bei unserer Kaufen-Empfehlung und konzentrieren uns auf die Gruppe ohne Russland, die sich gut entwickelt und wei- terhin deutlich unterbewertet ist."

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