21.08.2024, 2633 Zeichen
Der Verkehrslösungen-Anbieter Kapsch TrafficCom hat im 1. Geschäftsquartal 2024/2025 den Umsatz um 5 Prozent auf 139 Mio. Euro steigern können. Das Segment Maut trug 74 Prozent zum Gesamtumsatz bei, das Segment Verkehrsmanagement 26 Prozent. Das EBIT war mit -3,4 Mio. Euro weiterhin negativ und auf Vorjahresniveau (-3,3 Mio. Euro), wobei im Berichtszeitraum keine operativen Einmaleffekte wirksam waren. Im Wesentlichen steht das negative EBIT im Zeichen von Entkonsolidierungen in Afrika, die das sonstige betriebliche Ergebnis mit -7 Mio. Euro belasteten, wie das Unternehmen erklärt. Die operative Performance wäre ohne die nicht operativen Effekte deutlich positiv ausgefallen, was laut Kapsch TrafficCom die Erfolge der Restrukturierung und die Kosteneinsparungen verdeutlichen würde. Das Periodenergebnis lag bei -9,9 Mio. Euro nach -6 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres. Dieser Rückgang stehe ebenso im Zusammenhang mit den Entkonsolidierungen in Afrika.
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug 4 Mio. Euro nach -15 Mio. Euro im 1. Quartal des Vorjahres. Die wesentlichen Einflussfaktoren dafür lagen einerseits im sonstigen Cashflow aus dem Ergebnis, der mit 11 Mio. Euro den Kapitalzufluss aus den Entkonsolidierungen in Afrika beinhaltete (Vorjahr: 0 Mio. Euro). Andererseits ging die Veränderung des Nettoumlaufvermögens vor allem durch die Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf -4 Mio. Euro zurück. "Die Kapitalflüsse bestätigen somit die finanzielle Erholung", so das Unternehmen. Die Nettoverschuldung erhöhte sich von 106 Mio. auf 110 Mio. Euro, wodurch der Verschuldungsgrad auf 129 Prozent anstieg. Jedoch konnte der Verschuldungsgrad innerhalb des vergangenen Jahres somit von 491 Prozent zum 30. Juni 2023 beträchtlich reduziert werden, wie es heißt.
Für das Gesamtjahr 2024/25 wird der im Juni ausgegebene Ausblick bestätigt: Das Management erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum über dem von Grand View Research prognostizierten durchschnittlichen jährlichen Marktwachstum von 2024 bis 2030 von 7,5 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) sollte – verglichen mit dem um Einmaleffekte bereinigten Ergebnis des Vorjahres von 15 Mio. Euro – eine leichte Verbesserung zeigen, wobei auch wieder positive Einmaleffekte möglich sind. Trotz der verbesserten Situation liegt nach wie vor Augenmerk auf dem Thema Kosten. Zudem strebt das Management unverändert weitere Mittelzuflüsse aus anhängigen Verfahren und anderen Maßnahmen an, um die Nettoverschuldung nochmals zu senken. Ziel ist, längerfristig ein Mindest-Niveau von Nettoverschuldung zu EBITDA von unter 3,0x zu erreichen.
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