22.08.2024, 2799 Zeichen
Die Baugesellschaft Porr weist für das 1. Halbjahr stabile Umsatzerlöse in Höhe von 2.907,8 Mio. Euro aus (+0,6 Prozent). Das Betriebsergebnis (EBIT) wurde im Halbjahr um 23,7 Prozent auf 42,2 Mio. Euro gesteigert. Das Periodenergebnis ist 47,8 Prozent höher bei 27,5 Mio. Euro.
In der Produktionsleistung legte die Porr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 3.116 Mio. Euro zu. Wachstumstreiber ist hier laut Porr insbesondere die Infrastruktur, etwa die Bereiche Tunnelbau sowie Großprojekte in Rumänien. Österreich bleibt mit einem Anteil von 44,8 Prozent der wichtigste Markt, gefolgt von Deutschland und Polen. Mit 8.564 Mio. Euro steht die Porr aktuell beim dritthöchsten Auftragsbestand in ihrer Unternehmensgeschichte, wenngleich der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten mit 3.228 Mio. Euro nicht ganz das Vorjahresniveau erreicht, da im Vorjahr das Großprojekt Brenner Basistunnel für Rekordwerte sorgte, wie es heißt. Der Personalaufwand erhöhte sich inflationsbedingt und aufgrund der Leistungssteigerung im Tiefbau, dem gegenüber konnten jedoch der Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 41,5 Mio. Euro reduziert werden. Basierend auf dem Auftragsbestand von 8.564 Mio. Euro rechnet der Vorstand für 2024 weiterhin mit einer moderaten Leistungssteigerung. Gleichzeitig erwartet er eine Erhöhung des Betriebsergebnisses. Mittelfristig wird von einer Steigerung der EBIT-Marge auf 3,0 Prozent ausgegangen.
„Wir haben im ersten Halbjahr eine Menge weitergebracht und sehr erfreuliche Ergebnisse erzielt“, sagt Porr CEO Karl-Heinz Strauss. „Mit selektiven Zukäufen, wie den Kies- und Deponieressourcen der Pannonia Gruppe und der Straßenbau-Spezialistin Waggershauser Gruppe, haben wir unsere Wertschöpfungstiefe und unser Flächengeschäft weiter ausgebaut. Wir liegen mit unserem Zukunftsprogramm Porr 2025 voll auf Schiene. Und wir haben auch unsere bauliche Leistung weiter gesteigert.“
Der Cashflow aus dem Ergebnis verringerte sich aufgrund hoher bezahlter Steuerbeträge auf 114,1 Mio. Euro. Die Verbesserungen im Working-Capital-Management führten jedoch zu einer Steigerung des Cashflows aus der Betriebstätigkeit um 17,9 Mio. Euro. Die Akquisitionstätigkeiten des ersten Halbjahrs 2024 sorgten zudem für einen um 61,9 Mio. Euro gestiegenen Cash-Abgang im Investitions-Cashflow. Insgesamt verfügt die Porr weiterhin über mehr als ausreichend hohe Liquiditätsreserven in Höhe von 691,3 Mio. Euro.
„Wir gehen heuer von einer Erholungsphase aus. Der Wohnbau schwächelt noch und beeinflusst damit natürlich auch das Gesamtbauvolumen, aber wir erwarten spätestens 2025 eine deutliche Trendwende in der europäischen Bauwirtschaft. Nationale Förderprogramme und Subventionen sorgen hier für den nötigen Investitionsschub“, so Karl-Heinz Strauss.
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Porr-CEO Karl-Heinz Strauss, Foto: Astrid Knie
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