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Wird die Zinswende zum Mehrfach-Trigger für Bauwerte?

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24.10.2024, 9425 Zeichen

Am 17. Oktober hat die Europäische Zentralbank (EZB) die dritte Zinssenkung des Jahres 2024 verkündet. Dies könnte sich auf die Perspektiven börsennotierter Bauwerte gleich in mehrfacher Hinsicht positiv auswirken.

 

In den expansiven Modus gewechselt

 

Im Vorfeld der Zinsentscheidung waren sich Analysten und Marktexperten weitgehend einig, dass die EZB bei dieser Sitzung die Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte senken wird. Analysten rechneten vor allem aufgrund der anhaltend schwachen wirtschaftlichen Aktivität in der Eurozone und der schneller als erwarteten Entspannung bei der Inflation mit diesem Schritt. Die jüngsten Daten von der „Inflationsfront“ waren dadurch gekennzeichnet, dass in der Eurozone die jährliche Inflation im September auf 1,8 Prozent und damit unter den Zielwert der EZB (2,0 Prozent) abgerutscht ist.

 

Zur Erinnerung: Bei der Sitzung am 12. September waren die Notenbanker noch davon ausgegangen, dass dieses Szenario erst in der zweiten Jahreshälfte 2025 eintreffen wird. Auch wirtschaftliche Risiken, insbesondere in Ländern wie Deutschland und globale Unsicherheitsfaktoren, verstärkten die Erwartungen, dass die EZB ihren aktuellen Senkungskurs beibehalten wird. Um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und eine zu niedrige Inflation zu vermeiden, gehen viele Marktbeobachter davon aus, dass sich der Zinssenkungszyklus bis ins Jahr 2025 fortsetzen könnte.

 

Zinsen – eine extrem wichtige Komponente

 

Das auf die Bau- und Immobilienwirtschaft spezialisierte europäische Forschungsnetzwerk Euroconstruct äußerte sich in seinem jüngsten Branchenbericht (Sommer 2024) optimistisch hinsichtlich eines gesteigerten Wirtschaftswachstums in den 19 analysierten west- und osteuropäischen Staaten. Dessen Analysten haben nämlich ihre Prognose für 2025 von 1,6 auf 1,7 Prozent nach oben revidiert, während die Schätzung für 2026 (+1,6 Prozent) beibehalten wurde. Als Hauptgründe nannten sie die erwarteten Zinssenkungen, Verbesserungen der Kaufkraft und anhaltendes Wachstum auf den Exportmärkten.

 

Börsennotierte Baufirmen wie die österreichische PORR Group profitieren sowohl auf Mikro- als auch auf Makroebene von sinkenden Zinsen. Mit Blick auf die Unternehmensfinanzen führen niedrigere Zinsen bspw. zu geringeren Finanzierungskosten. Durch Fremdkapital finanzierte Anschaffungen in moderne Technologien oder effizientere Maschinen lassen sich leichter und kostengünstiger realisieren. Dadurch verbessert sich die Liquidität der Bauunternehmen und sie können mehr bzw. größere Projekte gleichzeitig umsetzen.

 

Dieser Finanzierungsvorteil wirkt sich aber auch positiv auf die Investitionsbereitschaft potenzieller Kunden aus. Für Privatpersonen und Unternehmen, die Immobilien oder Bauprojekte finanzieren möchten, werden nämlich die hierfür benötigten Kredite erschwinglicher. Dies führt erfahrungsgemäß zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohn- und Gewerbebauten und kann bei den Baufirmen zu einem steigenden Auftragsbestand führen.

 

Da öffentliche Auftraggeber in Niedrigzinsphasen Infrastrukturprojekte kostengünstiger finanzieren können und in diesem Sektor ohnehin erheblicher Nachholbedarf besteht, wirken sich Zinssenkungen auch in diesem Marktsegment positiv aus. Die PORR hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Konzernumsatz von 5,7860 Mrd. auf 6,0485 Mrd. Euro (4,5 Prozent) gesteigert, wobei mit 55,0 Prozent mehr als die Hälfte durch das Segment Tiefbau (Bahnbau, Brücken-/Hochstraßenbau, Sonstiger Tiefbau, Straßenbau und Tunnelbau) erwirtschaftet worden ist.

 

Investoren mögen sinkende Zinsen

 

Unter Investoren spielt das Zinsumfeld ebenfalls eine wichtige Rolle, da in Phasen sinkender Zinsen festverzinsliche Wertpapiere in der Regel an Attraktivität einbüßen und es dadurch häufig zu Umschichtungen von Anleihen in Aktien kommt. Die oben bereits erwähnten sinkenden Finanzierungskosten wirken sich in der Regel positiv auf die Bilanzen aus und verbessern dadurch die Rentabilität eines Unternehmens. Dies trifft auf börsennotierte Bauwerte in besonders hohem Maße zu. Eine alte Börsenweisheit besagt: „When interest rates rise, construction dies“. Im Umkehrschluss kann man durchaus behaupten, dass sinkende Zinsen auf jeden Fall als positiver Begleitumstand anzusehen sind.

 

In einer Anfang September veröffentlichten Studie über den Bausektor zeichnet auch ING-Analyst Maurice van Sante ein überwiegend positives Bild. Es gäbe nämlich klare Anzeichen dafür, dass das Wachstum 2025 wieder anziehen wird. In vielen Ländern würden z.B. die Immobilienpreise steigen und die Erteilung von Baugenehmigungen zulegen. Außerdem scheint es, als hätten die Produzenten von Baumaterialien (z.B. Beton, Zement und Ziegel), die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen, den Tiefpunkt ihrer Produktionsvolumina bereits hinter sich gelassen. Für den Renovierungssektor (einschließlich Nachhaltigkeitsmaßnahmen) wird zudem ein strukturelles Wachstum der Nachfrage erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass die Investitionen in die Infrastruktur weiter zunehmen werden. Die Haupttreiber dieses Wachstums werden dementsprechend die EU-Wiederaufbaufonds, Investitionen in die digitale Infrastruktur, Wasserwerke, Erweiterungen des Stromnetzes und die Energiewende sein.

 

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Möchten Sie regelmäßig zur Porr AG oder zu Nebenwerten informiert werden? Dann lassen Sie sich auf unseren Verteiler eintrage. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Stichwort „Nebenwerte“ oder “PORR”.

 

PORR

ISIN: AT0000609607

WKN: 850185

 

Links: 

https://think.ing.com/articles/eu-construction-outlook-strong-decline-this-year-but-signs-of-recovery-for-2025/  

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit PORR AG existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von PORR AG. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von PORR AG können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von PORR AG können auf der Seite: www.porr.de entnommen werden.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung PORR AG vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen des Autors wider und basieren auf Informationen, die dem Autor zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die der Autor für vernünftig hält, kann den Lesern nicht versichert werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Dr. Reuter Investor Relations ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

www.small-microcap.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 

 



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    Zur Erinnerung: Bei der Sitzung am 12. September waren die Notenbanker noch davon ausgegangen, dass dieses Szenario erst in der zweiten Jahreshälfte 2025 eintreffen wird. Auch wirtschaftliche Risiken, insbesondere in Ländern wie Deutschland und globale Unsicherheitsfaktoren, verstärkten die Erwartungen, dass die EZB ihren aktuellen Senkungskurs beibehalten wird. Um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und eine zu niedrige Inflation zu vermeiden, gehen viele Marktbeobachter davon aus, dass sich der Zinssenkungszyklus bis ins Jahr 2025 fortsetzen könnte.

     

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