26.11.2024, 2018 Zeichen
KTM, eine 100%ige Tochtergesellschaft der börsenotierten Pierer Mobility AG, wird am 29.11.2024 die Einleitung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung beantragen. Der Finanzierungsbedarf der KTM AG belaÌuft sich nach derzeitigem Stand auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Das Management geht nunmehr nicht davon aus, dass es gelingen wird, die notwendige Zwischenfinanzierung zeitgerecht sicherzustellen, heißt es in einer Mitteilung.
Auch uÌber das VermoÌgen der Tochtergesellschaften KTM Components GmbH und KTM F&E GmbH wird ein Sanierungsverfahren eingereicht. Alle sonstigen Tochtergesellschaften der KTM AG, insbesondere saÌmtliche Vertriebsgesellschaften, sind davon nicht betroffen. Ziel des Verfahrens ist es laut der Gesellschaft, innerhalb von 90 Tagen mit den GlaÌubigern einen Sanierungsplan zu vereinbaren. "Durch eine Redimensionierung der Gruppe soll nicht nur der Bestand der KTM-Gruppe nachhaltig gesichert, sondern auch die Basis geschaffen werden, erstarkt aus dem Verfahren zu kommen", so das Unternehmen.
Eine Redimensionierung der Produktion soll dazu fuÌhren, dass der LageruÌberbestand bei KTM und ihren HaÌndlern in den kommenden zwei Jahren angepasst wird. Dadurch soll es in den Jahren 2025 und 2026 zu einer Reduzierung der Betriebsleistung an den oÌsterreichischen Standorten im Ausmaß von insgesamt uÌber 1 Mrd. Euro kommen, wie es heißt. "Aufgrund des Restrukturierungsprozesses ergibt sich ein zusaÌtzliches Verlustpotential, etwa durch Einmalaufwendungen wie notwendige Abwertungen (zB fuÌr aktivierte Entwicklungskosten) und Kosten fuÌr den Mitarbeiterabbau sowie durch die Fixkostenunterdeckung aufgrund der verringerten Betriebsleistung und sonstige Kosten, die durch das Restrukturierungsverfahren entstehen.Daher erwartet sich die Gesellschaft fuÌr das laufende GeschaÌftsjahr 2024 aus den vorher genannten GruÌnden ein negatives Jahresergebnis im sehr hohen dreistelligen Millionenbereich", teilt Pierer Mobility in einer Ad hoc mit.
Wiener Börse Party #1156: Mai-Verfallstag mit zunächst fallendem ATX, Verbund gesucht, am Fenstertag wenige News, aber viel Research
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KTM 390 DUKE, Foto: KTM
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3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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