19.05.2025, 3975 Zeichen
Wien (OTS) - Zum elften Mal in Folge durfte die BWB am 16. Mai 2025
zum jährlichen
Kartellrecht Moot Court einladen. Der gemeinsam mit ELSA Austria (
European Law Students' Association) und der Rechtsanwaltskanzlei
DORDA Rechtsanwälte GmbH organisierte juristische Wettbewerb freut
sich über das weiterhin bestehende große Interesse!
Auch heuer stellten die Studierenden vor einem fiktiven
Kartellgericht ihre rhetorischen Fähigkeiten und fachlichen
Rechtskenntnisse unter Beweis und mussten diesmal nicht nur ihr
kartellrechtliches Wissen, sondern auch ihr Verständnis für
Kryptowährungsnetzwerke zeigen.
Dieser Herausforderung stellten sich zehn Teams, die wie gewohnt
von renommierten Rechtsanwaltskanzleien betreut und von diesen bei
der Erstellung der Schriftsätze und Vorbereitung für die mündliche
Verhandlung unterstützt wurden:
-
Team 1, betreut von Schima Mayer Starlinger Rechtsanwälte
-
Team 2, betreut von EY Law - Pelzmann Gall Größ Rechtsanwälte
-
Team 3, betreut von Cerha Hempel
-
Team 4, betreut von Taylor Wessing
-
Team 5, betreut von Schönherr
-
Team 6, betreut von Wolf Theiss
-
Team 7, betreut von Haslinger Nagele
-
Team 8, betreut von Burgstaller & Partner Rechtsanwälte
-
Team 9, betreut von Binder Grösswang
-
Team 10, betreut von Reidlinger Schatzmann Jergitsch
Rechtsanwälte
Die Jury des Kartellrecht Moot Court 2025 war hochkarätig besetzt
durch:
-
Mag. Sonja Köller-Thier (Senatspräsidentin des OLG Wien)
-
Mag. Heinz-Ludwig Majer, MBA (Bundeskartellanwalt)
-
Ass.-Prof. Dr. Lena Hornkohl, LL.M. (Universität Wien)
-
Dr. Heinrich Kühnert, M.Jur (RA und Partner bei DORDA)
-
Mag. Corinna Potocnik-Manzouri (BWB)
-
Dr. Lukas Cavada (BWB)
Wie die Jahre zuvor wurde das beste Team und der/die „Best
Speaker" gekürt. Auch dieses Jahr überzeugten die Studierenden nicht
nur mit fundiertem kartellrechtlichem Wissen, sondern auch mit
rhetorischem und argumentativem Geschick und dem selbstverständlichen
Umgang mit komplexen Sachverhalten. Bei der Bewertung wurden die
Sachverhalts- und Rechtsanalyse in den Schriftsätzen, sowie die
Argumente, Teamarbeit, Spontaneität und das Zeitmanagement während
der mündlichen Verhandlung berücksichtigt.
Letztendlich konnten sich in den Vorrunden das Team 3 (Julian
Brand, Paul Grausam, Shayam Shams) und Team 2 (Gabriel Ölsinger,
Katharina Schöggl, Vinzenz Antensteiner) sowie die Speaker Ronja
Endfellner (Team 8), Oleksii Bilous (Team 4), Leandros Ginter (Team 6
) und Jakob Hönigl (Team 4) durchsetzen und im Finale vor der
vollbesetzten Jury noch einmal ihr Können unter Beweis stellen.
Die BWB gratuliert der Best Speakerin Ronja Endfellner (Team 8,
betreut von Burgstaller & Partner Rechtsanwälte) und dem besten Team,
Team 3 , betreut von Cerha Hempel ( Julian Brand, Paul Grausam und
Shayan Shams ) zu der herausragenden Leistung.
„ Kartellrecht ist kein Orchideenfach mehr, sondern in der Praxis
und auf den Universitäten in der Lehre angekommen! Dazu hat auch der
Moot Court in seinem mehr als zehnjährigen Bestehen einen wichtigen
Beitrag geleistet, mehr als 250 Studierende haben ihn durchlaufen und
das Kartellrecht in ihre Berufslaufbahn mitgenommen !“, so die
Generaldirektorin der BWB, Natalie Harsdorf.
Zudem bedankt sich die BWB bei Dr. Christian Filzwieser, MSc (LSE
), Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, für die spannende
Keynote.
Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Dr. Christian
Filzwieser, MSc, betonte in seiner Keynote den bewundernswerten Mut
und das Engagement der Teilnehmenden des Moot Courts. Er hob hervor,
dass sich das Feilen an Soft Skills wie rhetorischen Fähigkeiten im
weiteren beruflichen Werdegang positiv bemerkbar machen wird. Seine
Keynote schloss er mit einem Zitat von Ruth Bader Ginsburg: „Work for
what you believe in, but pick your battles and don’t burn your
bridges. Don’t be afraid to take charge, think about what you want
and then do the work, but then enjoy what makes you happy, bring
along your crew, have a sense of humour.“
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Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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