23.09.2025, 9538 Zeichen
Der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) spielt eine zentrale Rolle für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Durch den Umstieg vom Individualverkehr auf Bus und Bahn lassen sich nicht nur Staus und Lärm vermeiden, sondern auch erhebliche Mengen an CO₂ und anderen Abgasen einsparen.
Laut einer Studie des Umweltbundesamts (2024) verursacht der öffentliche Nahverkehr pro Personenkilometer rund 70 Prozent weniger CO₂ als der motorisierte Individualverkehr. Darüber hinaus trägt der ÖPNV erheblich zur Verkehrssicherheit bei. Während der Autoverkehr jährlich tausende Verkehrsunfälle in Städten verursacht, ist das Unfallrisiko im öffentlichen Verkehr deutlich geringer. Insbesondere in Ballungsräumen kann ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz dazu beitragen, den innerstädtischen Autoverkehr zu reduzieren, die Luftqualität zu verbessern und die Lebensqualität insgesamt zu steigern. Auch gesundheitliche Belastungen durch Feinstaub und Stickoxide gehen zurück. Damit ist der ÖPNV nicht nur ein wirksames Mittel im Kampf gegen den Klimawandel, sondern auch ein zentraler Baustein für lebenswerte und sichere Städte.
Infrastruktur mit hohem Nachholpotenzial
Angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels und der ökologischen Transformation kommt dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs eine zentrale Bedeutung zu – insbesondere in urbanen Räumen. Der Baukonzern PORR Group (ISIN: AT0000609607) ist in diesem Zusammenhang gut positioniert, um mit seiner langjährigen Erfahrung im Tunnel- und Schienenbau zur nachhaltigen Mobilitätswende beizutragen. Gerade ältere Menschen sind zunehmend auf barrierefreie, verlässliche ÖPNV-Angebote angewiesen. Der unterirdische Ausbau – etwa von U-Bahnstrecken und Stationen – spielt hierbei eine entscheidende Rolle: Er entlastet Innenstädte vom Autoverkehr, reduziert Emissionen und schafft gleichzeitig sichere, witterungsunabhängigere Verkehrsverbindungen.
Die PORR profitiert bei der Umsetzung besonders großer Bauprojekte von ihrer technischen Expertise und langjährigen Erfahrung und achtet dabei stets auf den schonenden Einsatz von Ressourcen. Unter dem Ansatz „Green and Lean“ wird angestrebt, sämtliche Bauprojekte mit möglichst minimalen Energie- und Materialverbräuchen zu realisieren. Referenzprojekte wie der Bau von U-Bahnstrecken und -stationen in Wien und Frankfurt belegen die Wettbewerbsfähigkeit der Firma und zeigen auf, dass das Unternehmen nahezu alle erforderlichen Leistungen aus einer Hand erbringen kann. Die PORR kann komplexe Logistik, enge Platzverhältnisse und städtebauliche Anforderungen managen. Die Fähigkeit, solche Projekte technisch, organisatorisch und digital (z. B. mit BIM) zu steuern, macht das Unternehmen zu einem gefragten Ansprechpartner.
U-Bahnen werden immer wichtiger
Ein besonders bedeutendes U-Bahn-Projekt startete bereits im Dezember 2020 mit dem Zuschlag für die erste Baustufe des U-Bahn-Ausbaus in Wien. Eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) unter Beteiligung der PORR erhielt den Auftrag für den sogenannten „Streckentausch“ der U2‑Linie. Dabei sollen insgesamt sieben Kilometer Tunnel vorgetrieben und vier neue Stationen errichtet werden. Der Auftragswert liegt – aufgeteilt zu jeweils 50 Prozent zwischen den beiden Partnern – bei knapp einer halben Milliarde Euro.
Dieses städtische Vorhaben gilt als ein entscheidender Lückenschluss im Wiener U-Bahn-Netz. Der Abschnitt zwischen Karlsplatz und Rathaus soll künftig der neuen U5-Linie zugeordnet werden, während die U2 über einen neuen südlichen Ast geführt wird. Die ARGE verantwortet sämtliche Aufgaben – vom Tunnel- und Ingenieurbau bis hin zu Spezialtiefbau, Bahnbau sowie alle notwendigen Tiefbauarbeiten wie den Gleisausbau, Stationserrichtung samt Notausgängen und Hausertüchtigungen zur Sicherstellung der Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Gebäude während und nach den Bauarbeiten.
1.200 Tonnen Technik im Einsatz
Ein besonders bemerkenswerter Meilenstein wurde Anfang 2024 mit der Fertigstellung und Werksabnahme einer eigens konzipierten Tunnelvortriebsmaschine (TVM) erreicht. Diese Maschine wurde am deutschen Standort Schwanau des Tunnelbohrmaschinenherstellers Herrenknecht gefertigt und gemeinsam mit den Teams der ARGE montiert. „Deborah“, wie sie vom Auftraggeber getauft wurde, ist 120 Meter lang und wiegt 1.200 Tonnen.
Nach dem Versand in Einzelteilen wurde die TVM nach Wien transportiert und am Matzleinsdorfer Platz wiederaufgebaut. Seit Herbst 2024 ist sie durchgehend in Betrieb – auf einer rund vier Kilometer langen Strecke vom Matzleinsdorfer Platz bis zum Augustinplatz im siebten Bezirk. Dabei durchquert sie unterirdisch die vier neuen Stationen. Die Maschine arbeitet mit einem 6,84 Meter großen Ausbruchsdurchmesser und einer Antriebsleistung von 1,92 Megawatt.
Ein entscheidender Mehrwert: Statt rund 20.000 LKW-Fahrten durch die Stadt wird das Aushubmaterial unterirdisch über einen zentralen Schacht am Matzleinsdorfer Platz abtransportiert - dies entspricht einer Einsparung von etwa 75 Tonnen CO₂.
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PORR
ISIN: AT0000609607
WKN: 850185
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