29.04.2026, 1820 Zeichen
Der Technologie-Konzern Andritz legt im 1. Quartal verbesserte Kennzahlen vor: Der Umsatz der Gruppe stieg um 1,7 Prozent auf 1.790,6 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 2,9 Prozent auf 91,8 Mio. Euro, das vergleichbare EBITA um 1,9 Prozent auf 147,3 Mio. Euro und die EBITA-Marge blieb mit 8,2 Prozent stabil (Q1 2025: 8,2 Prozent). Der Auftragsstand erreichte mit 12.367,4 Mio. Euro einen neuen Rekordwert, wie das Unternehmen betont. Der Auftragseingang erreichte ebenso einen Rekordwert von 3.597,8 Mio. Euro, womit das Vorjahresniveau um 54,3 Prozent übertroffen wurde (Q1 2025: 2.332,2 Mio. Euro), was laut Andritz hauptsächlich auf die kumulierte Verbuchung mehrerer mittelgroßer Aufträge vorwiegend im Geschäftsbereich Hydropower zurückzuführen ist. Hier stieg der Auftragseingang aufgrund der starken Nachfrage nach erneuerbaren Energien auf 1.876,8 Mio. Euro deutlich um 229,9 Prozent an. Andritz weist aber daraufhin, dass dieses Ergebnis nicht auf die kommenden Quartale hochgerechnet werden soll. CEO Joachim Schönbeck: "Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit hatten wir einen sehr soliden Start in dieses Jahr. Der Rekordauftragseingang unterstreicht die weiterhin starke Nachfrage nach unseren Lösungen im Bereich erneuerbare Energien deutlich. Wir beobachten die möglichen Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen in wichtigen Endmärkten jedoch aufmerksam. Wir konzentrieren uns weiterhin auf eine disziplinierte Umsetzung unserer Projekte und bekräftigen unsere Finanzziele für 2026." Prognostiziert wird für das Jahr 2026 eine Rückkehr zum Wachstum und einen Umsatz in einer Spanne von 8,0 bis 8,3 Mrd. Euro. Die vergleichbare EBITA-Marge (ohne nicht-operative Positionen) wird laut dem Unternehmen "voraussichtlich weiterhin auf einem hohen Niveau zwischen 8,7 Prozent und 9,1 Prozent liegen."
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Hauptsitz ANDRITZ AG, Graz / Copyright: Jan Brüggemann
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