13.05.2026, 2600 Zeichen
Die Bajaj Mobility AG zeigt bei ihren Kennzahlen für das 1. Quartal eine deutliche operative Verbesserung: Der Konzernumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 70,2 Prozent auf 331,3 Mio. Euro gesteigert werden. Insgesamt wurden 40.332 Motorräder der Marken KTM, Husqvarna und GASGAS abgesetzt, das ist ein Plus von 125,1 Prozent zum 1. Quartal 2025. Im 1. Quartal des Vorjahres befand sich das Unternehmen bekanntlich in einer Sanierungsphase, in der die Produktion und der Verkauf eingeschränkt bzw. stillgelegt waren.
Das EBITDA ist im 1.Quartal mit 5,5 Mio. Euro positiv (Q1/25: -55,8 Mio. Euro), das EBIT verbesserte sich auf -26,1 Mio. Euro (von -91,6 Mio. Euro) und das Periodenergebnis liegt bei -35,1 Mio. Euro (Q1 2025: -108,1 Mio. Euro). CEO Gottfried Neumeister: „Das 1. Quartal 2026 markiert einen spürbaren Wendepunkt für unser Unternehmen. Die positive Resonanz auf unsere neuen Modelle kombiniert mit konsequent umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zeigt, dass wir die richtigen Prioritäten gesetzt haben. Jetzt gilt es, diesen Schwung zu nutzen, unsere Effizienz weiter zu steigern und nachhaltig Profitabilität zu sichern.“
Wie berichtet, schloss die KTM AG im Februar 2026 eine Refinanzierung in Höhe von 550 Mio. Euro mit einem internationalen Bankenkonsortium bestehend aus J.P. Morgan SE, HSBC, DBS Bank Limited und MUFG Bank Ltd ab. Der unbesicherte Kredit hat eine Laufzeit von fünf Jahren und laut dem Unternehmen sehr günstige Konditionen. Die Transaktion ermöglichte die vollständige Rückzahlung des Restrukturierungskredits der Bajaj Auto International Holdings B.V. in Höhe von rund 473 Mio. Euro (inkl. Payment-in-Kind). CFO Petra Preining: „Der deutliche Anstieg beim Motorradumsatz und das positive EBITDA belegen, dass unsere operative Neuausrichtung greift. Gleichzeitig haben wir mit der Refinanzierung unsere finanzielle Stabilität nachhaltig gestärkt und die Basis für profitables Wachstum geschaffen.“ Das Eigenkapital belief sich zum 31. März 2026 auf 350,7 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote liegt bei 22,2 Prozent.
Für 2026 liegt der Fokus auf der weiteren Umsetzung der Restrukturierung und der Verbesserung der Profitabilität. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Fokussierung auf das Motorradgeschäft, der Reduktion organisatorischer Komplexität, dem weiteren Abbau von Lagerbeständen sowie der nachhaltigen Senkung der Kosten. Im 1. Quartal 2026 wurde ein Personalabbau von 500 Beschäftigten eingeleitet, der überwiegend den Angestelltenbereich sowie das mittlere Management betrifft. Dieser soll bis zum 3. Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Börsepeople im Podcast S24/26: Birgit Noggler
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KTM, Gebäude - Quelle: KTM
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