19.05.2026, 1555 Zeichen
Ursprünglich hat die in Graz ansässige Emerald Horizon bei der Gründung in 2019 den Zeitraum für den Börsengang auf zehn Jahren angelegt, nun wurde die Entscheidung für den Börsengang deutlich vorgezogen. Das Unternehmen will demnächst an die Wiener Börse gehen. Co-Founder und Vice President Operations Philipp Pölzl nennt hierfür drei zentrale Gründe: Und zwar hätten die aktuelle Energiekrise sowie globale Konflikte die Notwendigkeit energetischer Unabhängigkeit massiv verdeutlicht, weiters sei die Entwicklung der eigenen Speichertechnologien und Energriegeneratoren schneller als geplant verlaufen und drittens würden das enorme politische Interesse an Small Modular Reactors (SMR) und innovativen Speichern, unterstrichen durch Förderzusagen der EU- Kommission, ein ideales Zeitfenster bieten. Die Entscheidung für den Börsenplatz Wien begründet Pölzl mit: „Wir wollen zeigen, dass man auch von hier aus ein innovatives Unternehmen groß machen kann und eine österreichische Erfolgsstory werden." Ein späteres Zweitlisting an einer internationalen Börse wird in Erwägung gezogen.
Emerald Horizon entwickelt neue Wege der CO2-freien Energieerzeugung und -speicherung. Das Ziel ist eine grundlastfähige und dezentrale Energieversorgung durch neuartige Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) und Speichersysteme. Mit Partnern wie der niederländischen VDL Gruppe und akademischer Unterstützung durch die TU Graz will Emerald Horizon die Abhängigkeit Europas von Energieimporten aus China, Russland und den USA nachhaltig verringern.
Börsepeople im Podcast S25/02: Elke Vlach
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Das steirische Deep-Tech-Unternehmen Emerald Horizon bereitet sich auf einen bedeutenden Meilenstein vor: den Gang an die Wiener Börse., im Bild: Philipp Pölzl, Co-Founder und Vice President Operations Emerald Horizon, Foto: Fuchs
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Österreichische Post
Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. Zu den Hauptgeschäftsbereichen zählen die Beförderung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien und Paketen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in zwölf europäischen Ländern.
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