10.03.2025, 1652 Zeichen
Der österreichische Fondsmarkt war im Jahr 2024 vor allem durch Kurswertgewinne geprägt, die zum Jahresende das verwaltete Vermögen der österreichischen Investmentfonds auf 230,7 Mrd. Euro gesteigert haben, ein Plus von 8,2 Prozent im Jahresverlauf, wie die FMA mitteilt Ebenfalls zur Steigerung des Volumens beigetragen haben Nettomittelzuflüsse von 1,5 Mrd. Euro, vor allem in Renten- (3,1 Mrd. Euro) und Aktienfonds (257 Mio. Euro). Nettomittelabflüsse gab es erneut bei den Immobilienfonds (minus 1,6 Mrd. Euro).
Nach Veranlagungsstrategien werden zum Jahresultimo in Mischfonds 105,6 Mrd. Euro (+7,8 Prozent), in Rentenfonds 63,0 Mrd. Euro (+7,2 Prozent), in Aktienfonds 47,0 Mrd. (+15 Prozent), in Immobilienfonds 8,0 Mrd. Euro (-17 Prozent), in kurzfristige Rentenfonds 5,0 Mrd. (+17 Prozent), in Private-Equity-Fonds 1,6 Mrd. Euro (+19 Prozent) sowie in sonstige Fonds 0,4 Mrd. Euro (+13 Prozent) verwaltet.
Weiter im Aufschwung der Anlegergunst sind Fonds mit Nachhaltigkeitsbezug nach der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR), die inzwischen an der 50%-Marke des gesamten Volumens kratzen. Ende 2024 gab es in Österreich 14 Kapitalanlagegesellschaften und 62 Alternative Investmentfonds Manager, die insgesamt 887 Organismen zur gemeinsamen Veranlagung in Wertpapiere (OGAW) und 1.212 Alternative Investmentfonds (AIF) aufgelegt haben. Das sind 25 mehr Fonds als Ende 2023. Nach Veranlagungsstrategie kategorisiert teilen sich diese in 1.127 Misch-, 434 Renten-, 352 Aktien-, 52 kurzfristige Rentenfonds, 50 Private-Equity-Fonds, 16 Immobilienfonds sowie 68 sonstige Fonds auf. Davon sind 695 Fonds mit Nachhaltigkeitsbezug nach SFDR kategorisiert.
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CPI Europe AG
Die CPI Europe AG ist ein börsenotierter gewerblicher Immobilienkonzern, der seine Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in sieben Kernmärkten in Europa (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen) fokussiert. Zum Kerngeschäft zählen die Bewirtschaftung und die Entwicklung von Immobilien.
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