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Verbund - Schwache Wasserführung belastet Ergebnis

30.07.2026, 1915 Zeichen

Verbund verzeichnet im Halbjahr ein rückläufiges Ergebnis aufgrund der schwachen Wasserführung und geringerer Absatzpreise. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,68 um 8 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (0,76) und um 32 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt und erreichte den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1926, wie das Management bei der Pressekonferenz hervorhob. Dies würde die Ergebnisentwicklung belasten. Der Absatzpreis fiel  um 31,0 Euro/MWh auf 86,2 Euro/MWh. Der Rückgang ist auf den hohen Absatzpreis in den Quartalen 1–2/2025 zurückzuführen, der insbesondere aus vorzeitigen „Limit“-Verkäufen im Jahr 2023 zu hohen Großhandelspreisen resultierte, wie das Unternehmen erklärt. Das EBITDA sank im Halbjahresvergleich um 24,9 Prozent auf 1.061,5 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich um 35,4 Prozent auf 518,1 Mio. Euro, das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis lag mit 537,8 Mio. Euro um 31,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Die Umsatzerlöse gingen um 11 Prozent auf 3.593,8 Mio. Euro zurück. Das Unternehmen passt den Ausblick an und erwartet für das Geschäftsjahr 2026 ein EBITDA zwischen rund 2,1 Mrd. Euro und 2,4 Mrd. Euro (nach zuvor 2,1 Mrd. bis 2,5 Mrd. Euro) und ein berichtetes Konzernergebnis zwischen rund 1,0 Mrd. Euro und 1,15 Mrd. Euro (nach zuvor 1,0 Mrd. bis 1,2 Mrd. Euro). Das bereinigte Konzernergebnis wird zwischen 1,0 Mrd. Euro und 1,2 Mrd. Euro erwartet. Das Unternehmen will bis 2028 rund 6,8 Mrd. Euro ins Netz, die Erneuerbaren etc. investieren. Laut dem Management erfordern die Klimakrise, die geopolitischen Konflikte und die Versorgungsengpässe "einen ausgewogenen Mix aller heimischen Erzeugungstechnologien – von Wasser-, Wind- und Sonnenkraft bis hin zum entschlossenen Ausbau von Netzinfrastruktur und Speicherlösungen, vom (Pump)-Speicherkraftwerk bis zum Batteriespeicher.“



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