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06.11.2012, 5014 Zeichen

Von: Klaus Stabel, ICF.

Autos

Als Nummer eins im Oberklasse-Segment dürfte BMW auch im dritten Quartal weitgehend schadlos durch die Absatzkrise auf Europas Automärkten gefahren sein. Für das dritte Quartal rechnen von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Freitag befragte Analysten im Schnitt mit 17,8 Milliarden Euro Umsatz, das wären knapp 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern dürfte mit gut 1,7 Milliarden Euro etwa auf dem Niveau des dritten Quartals 2011 bleiben.

Volkswagen will sich mit einer Wandelanleihe bis zu 2,5 Milliarden Euro frisches Geld beschaffen. Mit dem Geld solle die Kapitalausstattung des Konzerns verbessert und das Wachstums- und Innovationsprogramm finanziert werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Gesamtvolumen der Anleihe, die mit 4,75 bis 5,50 Prozent verzinst wird, solle mindestens 2 Milliarden Euro betragen. Bei entsprechender Nachfrage könne es auch um 500 Millionen erhöht werden. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit bis zum 9. November 2015 und eine Wandlungsprämie von 20 Prozent. Die endgültigen Konditionen und das Volumen sollen am 6. November feststehen.

Chemie

Der erwartete Umsatz- und Gewinnrückgang beim Spezialchemiekonzern Lanxess im dritten Quartal ist aus Sicht von Analysten kein Zeichen einer fundamentalen Eintrübung des Geschäfts. Experten führen die vorübergehende Schwäche auf ein sehr starkes Vorjahresquartal und vorgezogene Wartungsarbeiten im laufenden Jahr zurück. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten rechnen am Donnerstag für das dritte Quartal im Schnitt beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA) im Jahresvergleich mit einem Rückgang um 18,5 Prozent auf 253,5 Millionen Euro. Der Umsatz dürfte nicht so stark sinken. Die Experten erwarten im Schnitt ein Minus von 3,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

Industrie

Der Anlagen- und Maschinenbauer Dürr hat nach Ansicht von Analysten ein schwunghaftes drittes Quartal hinter sich. Zwar rechnen die Experten mit einem Rückgang bei den Bestellungen, sehen aber weiterhin glänzende Perspektiven und kräftig gestiegene Gewinne für das Unternehmen. "Wir merken zwar, dass sich die Nachfrage auf hohem Niveau etwas abflacht. Sorgen mache ich mir deshalb nicht", hatte Vorstandschef Ralf Dieter der "Financial Times Deutschland" erst Anfang Oktober gesagt . "Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt, damit ist der Umsatz für 2013 abgesichert." Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Donnerstag befragten Analysten rechnen im Schnitt für das dritte Quartal mit einem Umsatzplus von 12 Prozent auf 588,6 Millionen Euro. Den Gewinn vor Zinsen und Steuern sehen sie um knapp die Hälfte auf 42,95 Millionen Euro nach oben schnellen.

Die Krise der Stahlbranche weitet sich aus. Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern Salzgitter hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr kassiert. Angesichts von Problemen in der Stahlsparte erwartet der Konzern nun nur noch ein "in etwa ausgeglichenes Vorsteuerergebnis". Das teilte das Unternehmen am Montagabend kurz vor Börsenschluss überraschend aufgrund vorläufiger Zahlen mit.

Transport +Logistik

Fraport bleibt nach Einschätzung von Analysten trotz des Lufthansa-Streiks im Sommer auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Das Geschäft dürfte von Juli bis September mehr Gewinn abgeworfen haben als ein Jahr zuvor, auch wenn der Ausstand der Flugbegleiter Deutschlands größtes Luftfahrt-Drehkreuz diesmal zeitweise fast lahmgelegt hatte. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag befragten Analysten rechnen für das dritte Quartal im Schnitt mit einem Umsatz von 702 Millionen Euro, gut fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte um knapp drei Prozent auf 296 Millionen Euro gewachsen sein.

Versicherer

Von Juli bis September lief es für die Hannover Rück trotz der Zerstörungen durch Wirbelsturm "Isaac" Ende August voraussichtlich glänzend. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag befragten Branchenexperten erwarten unter dem Strich einen Gewinn von 213 Millionen Euro und damit 31 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Den Anstieg verdankt das Unternehmen Experten zufolge dem vergleichsweise milden Katastrophenverlauf.

Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.



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Die cyan AG (XETR: CYR) ist ein Anbieter von intelligenten Cybersecurity-Lösungen mit fast 20 Jahren Erfahrung in der IT-Industrie. Die Gesellschaft bietet IT-Sicherheitsprodukte für Endkunden von Mobilfunk- und Festnetzinternetanbietern sowie Finanzdienstleistern an. Die Lösungen werden als White-Label-Produkte in die Apps und Systemlandschaft von internationalen Geschäftspartnern integriert, die diese unter ihrer eigenen Marke den Privat- und Geschäftskunden anbieten. Über Managed Service Provider bietet cyan zudem die Cybersecurity-Lösung cyan Guard 360 für mittelständische Unternehmen an.

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    Volkswagen will sich mit einer Wandelanleihe bis zu 2,5 Milliarden Euro frisches Geld beschaffen. Mit dem Geld solle die Kapitalausstattung des Konzerns verbessert und das Wachstums- und Innovationsprogramm finanziert werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Gesamtvolumen der Anleihe, die mit 4,75 bis 5,50 Prozent verzinst wird, solle mindestens 2 Milliarden Euro betragen. Bei entsprechender Nachfrage könne es auch um 500 Millionen erhöht werden. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit bis zum 9. November 2015 und eine Wandlungsprämie von 20 Prozent. Die endgültigen Konditionen und das Volumen sollen am 6. November feststehen.

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    Die Krise der Stahlbranche weitet sich aus. Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern Salzgitter hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr kassiert. Angesichts von Problemen in der Stahlsparte erwartet der Konzern nun nur noch ein "in etwa ausgeglichenes Vorsteuerergebnis". Das teilte das Unternehmen am Montagabend kurz vor Börsenschluss überraschend aufgrund vorläufiger Zahlen mit.

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