13.10.2014, 2981 Zeichen
Ja, die Börse korrigiert. Das ist völlig normal. Der Dow-Jones-Index rangiert gerade vier Prozent unterhalb seines Allzeithochs. Das ist kaum der Rede wert. Das ist nicht mal eine Korrektur. Erst ab zehn Prozent können wir von einer Korrektur sprechen. Sollte es zu einer Korrektur kommen, ist das ein gesunder Prozess.
Der Dow-Jones-Index korrigierte um vier Prozent. Das war ein kleiner Rückgang bis dato. Was jetzt passieren wird? Keine Ahnung. Quelle: Finanzen.net
In Europa kommt die Wirtschaftskrise zurück. China wächst langsamer, als wir es gewohnt sind. In der Ukraine, dem Irak, in Syrien… ist es ziemlich ungemütlich geworden. Kriege brechen aus. Das Ebola-Virus ist auf dem Vormarsch.
Die Angst vor dem Ebola-Virus hat dazu geführt, dass an einigen Flughäfen in den USA bestimmte Flüge aus Afrika auf Fieberfälle überprüft werden. Das Kunstwerk von Gerard Mas ist übrigens aus Polyester. Ich habe es in einer Galerie im belgischen Brügge entdeckt.
Trotzdem sollten Sie ruhig ein- und ausatmen. Nicht in Panik verfallen. Nicht an Verschwörungstheorien glauben. Einfach auf die reinen Fakten blicken.
Niemand weiß, wohin der DAX oder Dow Jones noch fallen kann. Darüber zu spekulieren wäre Quatsch. Es ist die reinste Zeitverschwendung. Ich habe jedenfalls keine Ahnung. Niemand weiß das. Niemand kennt exakt die Zukunft.
Es ist so, als ob sie im Wetterreport lesen würden: „Heute Nacht wird es dunkel. Und wenn der Regen beginnt, werden die Straßen nass. Am Morgen wird es wieder irgendwann hell. Es kann übermorgen stark regnen oder die Sonne scheinen.“
Es gibt keine Formel mit deren Hilfe wir genau feststellen können, wohin der Markt laufen wird. Aktien gehen rauf und runter. Aber im langen Schnitt gehen sie nach oben.
Natürlich war die Stimmung auf dem Börsenparkett in den vergangenen Monaten ziemlich euphorisch. Die Notenbanken stützen die Börsen mit ihrer Billigen-Geld-Strategie. Das kann nicht ewig so gehen. Geliehenes Geld kann keiner Wirtschaft auf Dauer helfen.
Dass sich die Weltwirtschaft abkühlt, sehen Sie am Ölpreis, der regelrecht kollabiert ist. An der Tankstelle mag das zwar zunächst gut beim Autofahrer ankommen. Aber wenn es der Wirtschaft nicht gut geht, ist das nicht wirklich etwas, worauf wir uns freuen sollten.
Wie gesagt: Ich behalte meine Aktien langfristig. Durch gute wie schlechte Zeiten. Ich weiß, dass ich nicht in der Lage bin den idealen Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg zu finden. Deshalb verfolge ich die „Buy-and-Hold“-Strategie. Geraten die Kurse weiter unter Druck, werde ich das für billige Nachkäufe nutzen.
New York Stock Exchange. Das schöne Gebäude an der Wall Street dient eher repräsentativen Zwecken. Der Großteil des Handels wird mittlerweile elektronisch abgewickelt.
Weil das mit dem perfekten Timing ein Traum ist, habe ich einen Rat für Sie: Kaufen Sie jeden Monat oder jedes Jahr gute Dividendentitel. Machen Sie das mehrere Jahrzehnte lang. Das hat noch niemanden geschadet. Im Gegenteil. Es zahlte sich bislang immer aus.
Börsepeople im Podcast S24/25: Markus Tritthart
Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, AT&S, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, voestalpine, Oberbank AG Stamm, Verbund, OMV, CA Immo, Zumtobel, Polytec Group, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Allianz, Rheinmetall, Continental, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Fresenius, Zalando, Deutsche Boerse, Brenntag, adidas, Commerzbank, Infineon, MTU Aero Engines, SAP.
Palfinger
Palfinger zählt zu den international führenden Herstellern innovativer Hebe-Lösungen, die auf Nutzfahrzeugen und im maritimen Bereich zum Einsatz kommen. Der Konzern verfügt über 5.000 Vertriebs- und Servicestützpunkte in über 130 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.
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Börsepeople im Podcast S24/18: Frederic Esters
Frederic Esters ist Geschäftsführender Gesellschafter bei der YES Investmedia GmbH, einem Unternehmen, das sein Bruder Yannick mit Robert Sasse gründete. Das Trio hat nach und nach eine Fachverlags...
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