03.11.2014, 1629 Zeichen
Nach gut sechs Jahren stellt die Fed ihre Notenpresse ab und an den Märkten fürchtet man sich nun vor dem ‚kalten Entzug‘. Könnte die EZB die Märkte vor dem drohenden Kater bewahren und ihrerseits mit dem Gelddrucken beginnen?
Regina Borromeo, Fondsmanagerin bei der Legg Mason-Tochter Brandywine Global, hält es für gut möglich:
„Die EZB fürchtet sich vor einer Fehlentscheidung – eine Zentralbank, die nicht Schritt halten kann? Mit 0,3 Prozent liegt die Inflation im Euroraum deutlich unter dem EZB-Ziel von zwei Prozent und einige Länder wie beispielsweise Italien befinden sich bereits wieder in einer Rezession. Sogar der Internationale Währungsfonds warnt vor einer erneuten Rezession in der Eurozone. Kurz: Die EZB muss ihre Bilanz deutlich aggressiver ausweiten. Um aber diese allein auf das Niveau von 2012 zu bringen, braucht es zusätzlich zu den zwei Billionen Euro mindestens eine weitere Billion und die aktuellen Programme der EZB greifen hierfür nicht weit genug. Allerdings bedarf es auch mehr politischer Unterstützung, um eine solche Reform durchzubringen. Denn die Lohnkosten in Frankreich und Italien sind hoch und Deutschland ist nach wie vor sehr zögerlich bei Investitionen in Infrastruktur und andere wachstumsfördernde Projekte. Selbst auf Unternehmensseite heißt es in den Telefonkonferenzen für Investoren zu den Quartalsergebnissen, dass Europa Schuld am insgesamt schwächeren Wachstum ist."
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