06.03.2015, 2218 Zeichen
Die positive Entwicklung der europäischen Aktienmärkte hielt mehrheitlich an. Trotz des beträchtlichen Anstieg des ATX heuer, erwarten wir mittelfristig weitere Zugewinne.
Die Unternehmensergebnisse fielen diese Woche überwiegend positiv aus.
Das Ergebnis für 2014 der Andritz hat sowohl die Markterwartungen als auch unsere Schätzungen profitabilitätsseitig übertroffen. Sowohl der Auftragseingang als auch der Auftragsstand erreichten Allzeithochs. Das Ergebnis der Uniqua für das vierte Quartal schlägt ebenfalls die Erwartungen und eine deutliche Dividendenerhöhung soll geplant sein.
Im Gegensatz dazu liefert der Flughafen Wien ein enttäuschendes Q4 Ergebnis aufgrund des Passagierrückganges. Zumtobel konnte nach dem starken 1. Halbjahr die Erwartungen der Analysten ebenfalls nicht erfüllen, während Lenzing mit Sondereffekten kämpft, die das gute operative Ergebnis verbergen.
Die europäischen Aktienindizes zogen auch in der letzten Woche mehrheitlich an. Die Aktien profitierten von der Erwartung des unmittelbar bevorstehenden Quantitativen Easings durch die Europäische Zentralbank. Der Dax hat seit Jahresbeginn, ebenso wie der Euro-Stoxx 50,
15% zugelegt. Der Goldpreis, ausgedrückt in EUR, profitiert ebenfalls deutlich von der laufenden Abwertung der Währung.
Ausblick. Ab Montag will die EZB monatlich um EUR 60 Mrd. hauptsächlich europäische Anleihen kaufen. Die Aussicht auf zusätzliche Liquidität hat bereits in den vergangenen Wochen die Börsen beflügelt und es besteht sicherlich die Gefahr von Gewinnmitnahmen. Grundsätzlich ist der Ausblick für den ATX jedoch weiterhin positiv, was in Summe auch durch steigende Zuversicht der Unternehmen unterstütz wird.
Die europäischen Aktien sollten sich in der kommenden Woche mehrheitlich besser entwickeln als der US-Leitindex S&P 500. Die positiven Sektorentendenzen der Branchenindizes für Gesundheit, Technologie und Konsum sollten anhalten. Wenig Perspektiven bieten hingegen Versorgertitel, Energieaktien und Aktien von Rohstofffirmen. Der Goldpreis sollte ebenfalls von der Euroabwertung profitieren. Damit bietet dieses Edelmetall derzeit eine effiziente Möglichkeit, sich vor dem aktuellen Kaufkraftverlust der Währung zu schützen.
(Erste Group)
Was noch interessant sein dürfte:
Börsepeople im Podcast S24/21: Hugo Brock
1.
Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Strabag, Zumtobel, Lenzing, Agrana, Uniqa, Wolford, RBI, OMV, Porr, Palfinger, Fabasoft, Rosgix, Erste Group, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Wiener Privatbank, Warimpex, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, Deutsche Post, Caterpillar.
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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