10.10.2016, 3871 Zeichen
Khal Mirza, Reshad und Abdullah waren am Samstag unsere Vertretung beim Krebsforschungslauf im Alten AKH. Leider konnten ich und Carola nicht starten, einmal krank und einmal verletzt. Die Veranstaltung selbst war wieder gut organisiert, nett und wirklich familienfreundlich aufgebaut. Der Krebsforschungslauf immer wieder einen Besuch wert für den guten Zweck. Doch leider und das muss ich sagen, es fehlten die Leistungssportler für den guten Zweck. Einige Leistungsträger waren dabei und absolvierten ein Training, doch es fehlten die großen Sportler der Szene. Was ist nur los mit euch? Was wollt ihr dann fordern? Diese kritische Frage stelle ich mal in den Raum. Und da die Stimmen im Sport im Moment im lauter und rauer werden, lege ich jetzt auch einige Scheiben dazu.
Doch dafür gibt es uns, unser soziales Anliegen im Sinne der Gesundheit. Stolz waren wir dann am Schluss, waren die Burschen 19 bis 21 Runden für den guten Zweck unterwegs. Ein guter Zweck und gleichzeitig schön sauer in den Hachsen werden, was will man mehr. Viel haben wir mit den Burschen vor, ich freue mich drauf in den nächsten Wochen mit Carola unser Konzept vorzustellen. Wird eine tolle Sache werden! Freut euch drauf, WE HELP! hat sportlich was vor.
Bedanken möchten wir uns bei runplugged Mastermind, Christian! Danke Christian für die Spende für einen weiteren Platz, damit konnten wir Reshad starten lassen. Ist es am Anfang nicht so einfach immer alles gleich auszulegen, wenn man als neuer Verein beginnt.
Abschließend zu diesem Bericht möchte ich noch ein Statement loswerden. Und das betrifft den österreichischen Sport! Was ist hier los! Was nehmen sich hier einige raus, ich stelle hier gar nicht die Frage in den Raum, was bilden sich hier einige überhaupt ein…..politisch ja ich bin der Meinung es passt im Moment nicht, doch wo liegt das Problem letztlich im Grab. Im Grab liegt letztlich der Sport selbst, die Herren und Damen die an diesem System festhalten, damit täglich arbeiten und meinen es sind immer die anderen die daran Schuld haben. Und dann auch noch Zugeständnisse von der Politik bekommen. Ich sage es ganz deutlich, es ist ein absoluter Witz was sich hier abspielt. Die Organisation ist ein Chaos, die Förderung ist undurchsichtiger Haufen von 50 000 verschiedenen Stellen, die einzelnen Verbände und Vereine sind leider meist irgendwie aufgestellt. Das Sponsoring überhaupt nicht vorhanden, und wenn es dann mal so ist, dann fragen wir uns alle „wie ist das hier bitte aufgestellt“.
Für mich persönlich steckt die Grundproblematik in der wirren Verkettung der einzelnen Organisationen, die fehlende Ideologie (man hatte sie ja schon, bevor hier einige angefangen haben sich selbst eine Ideologie zu machen), die fehlende Kommunikation, die fragliche Arbeit mit den Medien und natürlich die Unfähigkeit mancher Personen und der besondere Übermut einzelner „Obergurus und Akteure“. Von der Thematik mit der Kette Sportler bis zum Verbandspräsidenten und letztlich zum Sportminister und dem Sportministerium, davon möchte ich gar nicht sprechen. Zuviel Schwächen hat dieses System jetzt doch schon, mag sein es hat vor 50 Jahren noch funktioniert. Warum, weil sie damals noch wussten wie. War dies eine andere Zeit mit anderen Leuten und einer anderen Gesellschaft und Wirtschaft und einer anderen sozialen Situation und unter anderen Bedingungen. Hier wird es ohne Umdenken nicht gehen (es wäre notwendig Ideologie den Akteuren und Funktionären wieder beizubringen damit so ein Gewurschtel nicht entsteht, auch wenn die Situation eine andere ist und das drumherum sich geändert hat, doch kann man sich ein bisl Anstrengung erwarten!), aber dafür ist die Republik bekannt, spät und immer erst als letzter bis es fast nicht mehr geht. Die Alpenrepublik wie sie leibt und lebt und dann noch der Sport dazu, man kann es einfach nur mehr mit einem Lächeln betrachten.
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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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