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Inbox: Aktienmärkte: Aussichten aufgrund der guten Wirtschaftsdaten in Europa positiv


S&P 500 Letzter SK:  0.00 ( -0.61%)

05.07.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Marktkommentar Juli 2017

Aktienmärkte

Globale Aktien

Der FTSE-Weltaktienindex fiel im Juni in EUR um 0,9%, der S&P 500 gab in EUR um 1,1% nach. Ende Juni kam es zu Gewinnmitnahmen bei jenen Sektoren, die seit Jahresbeginn am stärksten gestiegen sind (v.a. bei Technologie und Gesundheit). Die Konsensus-Schätzungen gehen heuer von einem Zuwachs der globalen Unternehmensgewinne um +13,4% aus. Die Umsätze der börsenotierten Unternehmen sollten um +5,6% steigen. Die Aussichten sind auch aufgrund der guten Wirtschaftsdaten in Europa positiv. Wir präferieren die Sektoren Technologie, Konsum und Gesundheit. Die Wachstumsaktien sollten gegenüber den zyklischen Titeln eine relative Stärke aufweisen.

USA

Die erwartete Wachstumsrate der Gewinne beträgt für US-Unternehmen laut Konsensusschätzung +9,1%. Die Umsätze sollten um +5,4% steigen. Der jüngst veröffentlichte Einkaufsmanagerindex aus den USA bestätigt, dass die Expansion der US-Wirtschaft im produzierenden Bereich andauert. Die aktuellen Rahmenbedingungen unterstützen daher die Prognose für weiterhin moderat steigende US-Aktienindizes.

Europa

Der Stoxx 600 Index tendierte im abgelaufenen Monat schwächer (-2,2%) und verzeichnet seit Jahresbeginn Zugewinne (+5,6%). Für europäische Firmen wird heuer ein Gewinnwachstum um +19,9% erwartet. Die Umsätze sollten um +6,7% steigen. Die Aussichten bleiben daher auch für Europa positiv.

BRICs

Der FTSE-Schwellenländer-Index tendierte im Juni in EUR schwächer (-1,6%). Das erwartete Gewinn- und Umsatzwachstum der Unternehmen ist für dieses Jahre weiterhin positiv. Die Gewinne der Emerging-Markets- Unternehmen sollten laut Konsensus-Schätzung um +18,6% steigen, die Umsätze um +10,7%. Die indischen Unternehmen sollten noch stärker wachsen. Für diese wird ein Gewinnanstieg um +23,9% und ein Umsatzzuwachs um +13,2% prognostiziert. Der indische Aktienmarkt zeigt weiterhin eine relative Stärke innerhalb der Emerging-Market-Indizes. Diese sollte aufgrund der guten Aussichten andauern. Wir erwarten, dass sich die Emerging Market Indizes moderat positiv entwickeln werden.

Rentenmärkte

Eurozone

Die Rendite der deutschen 10j Bundesanleihen erwarten wir vorerst in einer Bandbreite zwischen 0,2 - 0,5%. Schwache Renditevorgaben aus den USA sowie eine immer noch geringe Dynamik bei der Kerninflation in der Eurozone sprechen vorerst gegen einen Ausbruch aus dieser Bandbreite. Im Q3 erwarten wir einen nur moderaten Anstieg der 10jährigen Renditen, der erst gegen Ende des Jahres an Fahrt gewinnen sollte, sobald ein nachhaltiger Anstieg der Kerninflation erkennbar wird. Denn dies ist für die EZB die Voraussetzung für eine Verringerung der monatlichen Wertpapierankäufe. Dieser Schritt sollte spätestens im Dezember angekündigt und ab April 2018 umgesetzt werden, Spekulationen darüber werden den Rentenmarkt beeinflussen.

USA

Ausgehend vom derzeitigen Niveau erwarten wir aufgrund wieder besserer Konjunkturdaten einen weiteren moderaten Anstieg der Renditen von US- Staatsanleihen (Treasuries). In Summe sollte der Markt aber vorerst in einer bestehenden Handels-Bandbreite bleiben und erst später in der zweiten Jahreshälfte erwarten wir Renditen darüber hinaus. Da der Anleihenmarkt aus unserer Sicht dem FOMC bei der Einschätzung der Inflationsgefahren folgt, besteht das größte Risiko in einem stärker als erwarteten Inflationsanstieg und damit einem stärkeren Anstieg der Renditen. Im Moment sieht es nicht nach massiven Steuersenkungen aus, die aber aus unserer Sicht keine Voraussetzung für einen weiteren Renditeanstieg sind.

Währung

EUR/USD

Nach der jüngsten Befestigung des Euro gegenüber dem US-Dollar erwarten wir in den kommenden Wochen wieder eine Gegenbewegung in Richtung EURUSD von 1,10. Wesentlich wird die geldpolitische Ausrichtung der EZB und der Fed sein. Letztere sollte fortfahren, die Zinsen graduell zu erhöhen und die EZB sollte bis Jahresende eine erste Anpassung der ultra- lockeren Geldpolitik ankündigen.

Quelle: Factset, Erste Group Research

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