18.02.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Marktkommentar von Raiffeisen Research: Nach den herben Kursverlusten in der Vorwoche vermochten sich die internationalen Aktienmärkte von der zuvor stattgefundenen Korrektur zu erholen. Insbesondere die US-Aktienindizes konnten – gemessen vom Intraday-Tief der Korrektur – bereits knapp zwei Drittel des Kursrückganges wieder gut machen. Bei den europäischen Pendants verläuft die Erholung ungleich schleppender. Generell haben sich aber die „zittrigen Hände“ der Investoren mittlerweile wieder beruhigt und selbst die höheren Zuwachsraten der am Mittwoch präsentierten US-Inflationsdaten für den Monat Jänner sorgten nur sehr kurzfristig für aufkommende Unsicherheit. Es scheint als hätte sich die Investorengemeinde mit der steigenden Inflation in den USA (vorerst) abgefunden und dürfte sie mitunter beinahe schon positiv als Zeichen einer wachsenden US-Wirtschaft interpretieren.
Mit der Zustimmung von Senat und Repräsentantenhaus auf einen Budgetrahmen für die USA sowie dem Aussetzen der Schuldenobergrenze bis März 2019 dürfte ein weiterer Hemmschuh für eine anhaltende Erholungsbewegung wegfallen. Für letzteres ist auch die Normalisierung des Volatilitätsindex VIX ein gutes Zeichen, zumal das sogenannte Angstbarometer in der Spitze noch einen Wert um 50 auswies und sich im Wochenverlauf mittlerweile wieder unter 20 ermäßigte. Zusätzliche Unterstützung sollte auch noch von der gut verlaufenden US-Berichtssaison kommen. Insgesamt haben rund 75 % der S&P 500 Unternehmen ihr Zahlenwerk vorgelegt, wobei 77 % die Umsatz- und 80 % die Gewinnerwartungen übertreffen konnten. Zudem wirken sich die nach wie vor starken Aufwärtsrevisionen der Gewinnwachstumserwartungen (Stichwort Steuerreform) weiterhin vorteilhaft aus. Inzwischen ist das für 2018 erwartete Gewinnwachstum gemäß Bloomberg auf nunmehr 20,3 % weiter nach oben geklettert, was auch die Bewertungsbedenken etwas relativieren dürfte. Somit bleiben wir in Bezug auf eine anhaltende Erholung positiv gestimmt.
Während aber die US-Aktienmärkte bereits den Löwenanteil der Erholungsbewegung beschritten haben, stehen die europäischen Aktienindizes trotz einer weniger stark überzogenen Bewertung noch relativ am Anfang. Allerdings darf man auch nicht außer Acht lassen, dass die EUR-Stärke einen gewissen dämpfenden Effekt innehat und auch die für 2018 unterstellten Gewinnwachstumsraten (STOXX Europe 600) in Höhe von knapp 7 % zwar solide aber deutlich unter den US-Schätzungen angesiedelt sind. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben wir weiterhin positiv gestimmt und sehen vor allem für Europa ein deutlich ausgeprägtes Aufholpotenzial. Die Analysten haben die Indizes ATX , DAX , Euro STOXX 50, SMI, NASDAQ 100, Nikkei 225, Dow Jones Industrial Average, S&P 500, Hang Seng CE weiterhin mit "Kaufen" eingestuft.
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Aktien auf dem Radar:UBM, CA Immo, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Marinomed Biotech, Frequentis, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Andritz, Addiko Bank, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Porr, Stadlauer Malzfabrik AG, Semperit, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)197261
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VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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Mit der Zustimmung von Senat und Repräsentantenhaus auf einen Budgetrahmen für die USA sowie dem Aussetzen der Schuldenobergrenze bis März 2019 dürfte ein weiterer Hemmschuh für eine anhaltende Erholungsbewegung wegfallen. Für letzteres ist auch die Normalisierung des Volatilitätsindex VIX ein gutes Zeichen, zumal das sogenannte Angstbarometer in der Spitze noch einen Wert um 50 auswies und sich im Wochenverlauf mittlerweile wieder unter 20 ermäßigte. Zusätzliche Unterstützung sollte auch noch von der gut verlaufenden US-Berichtssaison kommen. Insgesamt haben rund 75 % der S&P 500 Unternehmen ihr Zahlenwerk vorgelegt, wobei 77 % die Umsatz- und 80 % die Gewinnerwartungen übertreffen konnten. Zudem wirken sich die nach wie vor starken Aufwärtsrevisionen der Gewinnwachstumserwartungen (Stichwort Steuerreform) weiterhin vorteilhaft aus. Inzwischen ist das für 2018 erwartete Gewinnwachstum gemäß Bloomberg auf nunmehr 20,3 % weiter nach oben geklettert, was auch die Bewertungsbedenken etwas relativieren dürfte. Somit bleiben wir in Bezug auf eine anhaltende Erholung positiv gestimmt.
Während aber die US-Aktienmärkte bereits den Löwenanteil der Erholungsbewegung beschritten haben, stehen die europäischen Aktienindizes trotz einer weniger stark überzogenen Bewertung noch relativ am Anfang. Allerdings darf man auch nicht außer Acht lassen, dass die EUR-Stärke einen gewissen dämpfenden Effekt innehat und auch die für 2018 unterstellten Gewinnwachstumsraten (STOXX Europe 600) in Höhe von knapp 7 % zwar solide aber deutlich unter den US-Schätzungen angesiedelt sind. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben wir weiterhin positiv gestimmt und sehen vor allem für Europa ein deutlich ausgeprägtes Aufholpotenzial. Die Analysten haben die Indizes ATX , DAX , Euro STOXX 50, SMI, NASDAQ 100, Nikkei 225, Dow Jones Industrial Average, S&P 500, Hang Seng CE weiterhin mit "Kaufen" eingestuft.
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