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Inbox: Wienerberger-CEO Scheuch: "2017 war ein gutes Jahr" - Sonderdividende für Aktionäre


28.02.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Wienerberger (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

 

Wienerberger hat im Jahr 2017 deutliche Steigerungen bei einigen Kennzahlen erzielt. Der Umsatz kletterte um 5 Prozent auf 3.119,7 Mio. Euro und damit auf den höchsten Wert in der Konzerngeschichte. Der Nettogewinn ist mit 123,2 Mio. Euro nach 82,0 Mio. Euro in 2016 auf einem 10-Jahres-Hoch. Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, kommentiert: "2017 war ein gutes Jahr: Mit über 3,1 Mrd. Eur haben wir einen Rekordumsatz erwirtschaftet - den höchsten in der Konzerngeschichte. Unsere laufenden Bestrebungen, das Geschäft zu optimieren, tragen Früchte. Zum fünften Mal in Folge steigerten wir unser EBITDA und erreichten 415 Mio. Euro. Die überzeugenden Ergebnisse haben zu einem signifikant höheren Nettogewinn geführt: Mit 123 Millionen Euro ist dieser auf einem 10-Jahres-Hoch."

2017 hat Wienerberger seine Wachstumsstrategie beschleunigt. Mit der belgischen Preflex Gruppe hat sich das Unternehmen im schnell wachsenden und profitablen Segment vorverkabelter Elektroinstallationsrohre verstärkt. Akquisitionen in Deutschland, Österreich und Nordamerika weiten das Ziegelgeschäft geografisch aus. Eine Übernahme in Rumänien wird derzeit noch von der lokalen Wettbewerbsbehörde geprüft. Insgesamt investierte Wienerberger 2017 58,8 Mio. Eur in wertschaffendes Wachstum und erwarb Unternehmen mit einem hochgerechneten Jahresumsatz von 90 Mio. Eur und einem EBITDA von 16 Mio. Eur. Diese Akquisitionen fügen sich sowohl geografisch als auch strategisch nahtlos in die bestehenden Geschäftsbereiche ein und werden das Wachstumsprofil der Wienerberger Gruppe in den kommenden Jahren verbreitern.

Trotz dieser Wachstumsschritte sank die Nettoverschuldung zum 31.12.2017 um 10 % auf 566,4 Mio. Eur (Vorjahr: 631,6 Mio. Eur). Zu Jahresende betrugen der Verschuldungsgrad 29,6 % und die Entschuldungsdauer 1,4 Jahre.

Sehr zufrieden ist Heimo Scheuch mit der laufenden Optimierung der Kostenstrukturen. 2017 konnten damit Einsparungen von 11 Mio. Eur realisiert werden. Darüber hinaus war auch das Working Capital Management der Wienerberger AG erfolgreich, auch nach der Integration jüngster Akquisitionen liegt das Working Capital unter 20 % des Umsatzes.

Die Entwicklung in den einzelnen Märkten war im vergangenen Geschäftsjahr sehr unterschiedlich. Dennoch stiegen sowohl Baubeginne als auch Infrastrukturausgaben. Besonders deutlich war das bereits in Osteuropa und in den USA zu sehen. Insgesamt führte dies zu Absatzwachstum. Begünstigt wurde die Geschäftsentwicklung durch gestiegene Durchschnittspreise und die kontinuierliche Verbesserung der Kostenstrukturen. Vor diesem Hintergrund erwirtschaftete die Wienerberger AG im Jahr 2017 einen Konzernumsatz von 3.119,7 Mio. Eur und damit um 5 % mehr als im Vorjahr.

Das EBITDA der Gruppe stieg um plus 3 % auf 415,0 Mio. Eur im Vergleich zu 404,3 Mio. Eur im Geschäftsjahr 2016. Bereinigt um Währungseffekte, Kosten für Strukturanpassungen und den Ergebnisbeitrag aus Akquisitionen und Liegenschaftsverkäufen stieg das EBITDA organisch um 7 % auf 407,9 Mio. Eur.

Der Nettogewinn konnte in der Berichtsperiode deutlich von 82,0 Mio. Eur auf 123,2 Mio. Eur erhöht werden - das entspricht einem Anstieg von 50 %.

Aktie und Dividende 2017
"Unser Ziel ist es, Wert für unsere Aktionäre zu schaffen. Die Entwicklung des Unternehmens, aber auch der Wienerberger Aktie war im vergangenen Jahr positiv. 2017 betrug der Shareholder Return 24 % sowie über die letzten fünf Jahre mehr als 200 %. Das entspricht einer deutlich höheren Rendite als im breiteren Markt", so Heimo Scheuch. Vorbehaltlich der Zustimmung der am 14. Juni 2018 stattfindenden Hauptversammlung der Wienerberger AG wird an die Aktionäre eine Dividende von 30 Eurocent je Aktie ausgeschüttet. Dies entspricht einer Steigerung um 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus wird eine einmalige Sonderdividende von 10 Eurocent je Aktie durch die ANC Privatstiftung ausgeschüttet. Ende 2017 hat Wienerberger ein Rückkaufprogramm von bis zu 1,2 Millionen Aktien gestartet. Dieses läuft bis zum 30.10.2018.

Ausblick und Strategie
Positive Markteinschätzung in 2018
Die Wienerberger Gruppe erwartet auch 2018 einen leicht wachsenden Wohnbaumarkt in Europa. Während die Wohnbauaktivität in Osteuropa weiterhin ansteigen wird, wird Westeuropa unverändert unterschiedliche regionale Trends aufweisen. Stabil sollte sich das Renovierungssegment in der Region entwickeln. Der Infrastrukturmarkt in Osteuropa wird vom zunehmenden Abruf von EU-Fördermitteln profitieren. Darüber hinaus sollte der sehr erfreuliche gesamtwirtschaftliche Ausblick für die Region die Investitionsneigung privater Haushalte positiv beeinflussen. In Westeuropa erwartet Wienerberger eine gesunde Entwicklung in den Kernmärkten. Zudem konnten im internationalen Projektgeschäft bereits zu Jahresbeginn Aufträge gewonnen werden, die unmittelbar einen Ergebnisbeitrag leisten. Die Rohstoffkosten für Plastikgranulat werden auf einem hohen Niveau bleiben und Schwankungen unterliegen. Die erwartete Kostenentwicklung wird das Unternehmen in der Preisgestaltung im Kunststoffgeschäft reflektieren. Für Nordamerika prognostiziert die Gruppe einen weiteren Anstieg des Wohnbaus und Zuwächse im Rohrbereich.

Wachstumskurs wird fortgeführt
Wienerberger strebt nach der Maximierung des langfristigen Wachstumspotenzials. Um das Geschäft weiter voranzutreiben, verfolgt das Management eine klare Strategie, die auf drei Handlungsschwerpunkte baut: organisches Wachstum, Operational Excellence und Wachstumsprojekte.

- Organisches Wachstum: Solides Fundament dafür bilden die starke industrielle Basis und die kontinuierliche Entwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen.
- Operational Excellence: Mit Initiativen zur Effizienzsteigerung sowie zur Kosten- und Prozessoptimierung wird die Organisation stetig verbessert. Bereits im vierten Quartal 2017 hat Wienerberger in Bereichen, die nicht den Erwartungen entsprechen, Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz eingeleitet. In den nächsten 18 Monaten wird das Unternehmen diese Anstrengungen deutlich erhöhen und weitere Maßnahmen umsetzen. Dies wird mit rund 30 Mio. Eur Kosten verbunden sein. Das Management erwartet, gemeinsam mit dem kontinuierlichen Kostenoptimierungsprogramm, Einsparungen von insgesamt 15 Mio. Eur im laufenden Jahr.
- Wachstumsprojekte: Wienerberger wird seine Plattform durch die Akquisition von margenstarken, wachstumsorientierten Unternehmen weiter ausbauen. Hier sieht die Gruppe eine Vielzahl an attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten und hat daher für 2018 mindestens 200 Mio. Eur vorgesehen.

Zudem prüft das Unternehmen alle Geschäftsbereiche auf deren strategische Ausrichtung. Sollte die Analyse einzelne Vermögenswerte identifizieren, die den Kriterien nicht entsprechen, werden diese veräußert. Nach derzeitigen Einschätzungen könnte Wienerberger in den nächsten 24 Monaten bis zu 100 Mio. Eur durch Veräußerungen erzielen.

Heimo Scheuch: "Auch 2018 wird die Wienerberger Gruppe weiter wachsen. Zuversichtlich machen uns dabei der eingeschlagene Weg sowie die von uns geplanten Maßnahmen. Wir haben eine starke Bilanz, die uns die Möglichkeit gibt, unsere Wachstumsziele zu realisieren. Wir haben ein erfahrenes lokales Management, das den beschleunigten Wachstumskurs tragen und umsetzen kann. Und vor allem haben wir in all unseren Geschäftsbereichen - Infrastruktur, Wohnungsneubau, Renovierung - starke Plattformen, sowohl in Europa als auch in Nordamerika. Insgesamt rechnen wir daher mit einem bereinigten Konzern-EBITDA zwischen 450 und 470 Mio. Euro."

Heimo-Scheuch, CEO-Wienerberger AG, Copyright: Kurt Keinrath/Wienerberger AG © Aussender



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    Wienerberger hat im Jahr 2017 deutliche Steigerungen bei einigen Kennzahlen erzielt. Der Umsatz kletterte um 5 Prozent auf 3.119,7 Mio. Euro und damit auf den höchsten Wert in der Konzerngeschichte. Der Nettogewinn ist mit 123,2 Mio. Euro nach 82,0 Mio. Euro in 2016 auf einem 10-Jahres-Hoch.  Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, kommentiert: "2017 war ein gutes Jahr: Mit über 3,1 Mrd. Eur haben wir einen Rekordumsatz erwirtschaftet - den höchsten in der Konzerngeschichte. Unsere laufenden Bestrebungen, das Geschäft zu optimieren, tragen Früchte. Zum fünften Mal in Folge steigerten wir unser EBITDA und erreichten 415 Mio. Euro. Die überzeugenden Ergebnisse haben zu einem signifikant höheren Nettogewinn geführt: Mit 123 Millionen Euro ist dieser auf einem 10-Jahres-Hoch."

    2017 hat Wienerberger seine Wachstumsstrategie beschleunigt. Mit der belgischen Preflex Gruppe hat sich das Unternehmen im schnell wachsenden und profitablen Segment vorverkabelter Elektroinstallationsrohre verstärkt. Akquisitionen in Deutschland, Österreich und Nordamerika weiten das Ziegelgeschäft geografisch aus. Eine Übernahme in Rumänien wird derzeit noch von der lokalen Wettbewerbsbehörde geprüft. Insgesamt investierte Wienerberger 2017 58,8 Mio. Eur in wertschaffendes Wachstum und erwarb Unternehmen mit einem hochgerechneten Jahresumsatz von 90 Mio. Eur und einem EBITDA von 16 Mio. Eur. Diese Akquisitionen fügen sich sowohl geografisch als auch strategisch nahtlos in die bestehenden Geschäftsbereiche ein und werden das Wachstumsprofil der Wienerberger Gruppe in den kommenden Jahren verbreitern.

    Trotz dieser Wachstumsschritte sank die Nettoverschuldung zum 31.12.2017 um 10 % auf 566,4 Mio. Eur (Vorjahr: 631,6 Mio. Eur). Zu Jahresende betrugen der Verschuldungsgrad 29,6 % und die Entschuldungsdauer 1,4 Jahre.

    Sehr zufrieden ist Heimo Scheuch mit der laufenden Optimierung der Kostenstrukturen. 2017 konnten damit Einsparungen von 11 Mio. Eur realisiert werden. Darüber hinaus war auch das Working Capital Management der Wienerberger AG erfolgreich, auch nach der Integration jüngster Akquisitionen liegt das Working Capital unter 20 % des Umsatzes.

    Die Entwicklung in den einzelnen Märkten war im vergangenen Geschäftsjahr sehr unterschiedlich. Dennoch stiegen sowohl Baubeginne als auch Infrastrukturausgaben. Besonders deutlich war das bereits in Osteuropa und in den USA zu sehen. Insgesamt führte dies zu Absatzwachstum. Begünstigt wurde die Geschäftsentwicklung durch gestiegene Durchschnittspreise und die kontinuierliche Verbesserung der Kostenstrukturen. Vor diesem Hintergrund erwirtschaftete die Wienerberger AG im Jahr 2017 einen Konzernumsatz von 3.119,7 Mio. Eur und damit um 5 % mehr als im Vorjahr.

    Das EBITDA der Gruppe stieg um plus 3 % auf 415,0 Mio. Eur im Vergleich zu 404,3 Mio. Eur im Geschäftsjahr 2016. Bereinigt um Währungseffekte, Kosten für Strukturanpassungen und den Ergebnisbeitrag aus Akquisitionen und Liegenschaftsverkäufen stieg das EBITDA organisch um 7 % auf 407,9 Mio. Eur.

    Der Nettogewinn konnte in der Berichtsperiode deutlich von 82,0 Mio. Eur auf 123,2 Mio. Eur erhöht werden - das entspricht einem Anstieg von 50 %.

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    Wachstumskurs wird fortgeführt
    Wienerberger strebt nach der Maximierung des langfristigen Wachstumspotenzials. Um das Geschäft weiter voranzutreiben, verfolgt das Management eine klare Strategie, die auf drei Handlungsschwerpunkte baut: organisches Wachstum, Operational Excellence und Wachstumsprojekte.

    - Organisches Wachstum: Solides Fundament dafür bilden die starke industrielle Basis und die kontinuierliche Entwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen.
    - Operational Excellence: Mit Initiativen zur Effizienzsteigerung sowie zur Kosten- und Prozessoptimierung wird die Organisation stetig verbessert. Bereits im vierten Quartal 2017 hat Wienerberger in Bereichen, die nicht den Erwartungen entsprechen, Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz eingeleitet. In den nächsten 18 Monaten wird das Unternehmen diese Anstrengungen deutlich erhöhen und weitere Maßnahmen umsetzen. Dies wird mit rund 30 Mio. Eur Kosten verbunden sein. Das Management erwartet, gemeinsam mit dem kontinuierlichen Kostenoptimierungsprogramm, Einsparungen von insgesamt 15 Mio. Eur im laufenden Jahr.
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