13.03.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Fidelity (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Wie eine Untersuchung von Fidelity International zeigt, sehen die weltweit größten Unternehmen die Entwicklungen für 2018 äußerst zuversichtlich. Das Unternehmensvertrauen ist auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren.
Die jährliche Analystenumfrage von Fidelity International deckt alle Regionen und Branchen ab, mit dem Ziel Veränderungen frühzeitig zu erkennen und neue Trends und Anlagechancen zu identifizieren. Die Studie basiert auf tiefen Einblicken der Analysten und auf rund 16.000 Gesprächen mit Entscheidungsträgern von Unternehmen.
Obwohl die Volatilität in den Märkten zunimmt gibt die Studie nur wenig Anlass, an ein baldiges Ende der nahezu perfekten Bedingungen zu glauben. Die Alarmglocken bleiben stumm.
Die Inflation gibt keinen triftigen Grund zur Besorgnis. Jedoch könnten exzessive Steigerungen bei Kosten, Gehältern oder Erzeugerpreisen gemeinsam mit höheren Finanzierungskosten eine straffere Geldpolitik auslösen und die reale Nachfrage bremsen. Dann wären Unternehmen gezwungen, Investitionen und Ausgaben zu kürzen. Die Analysten bei Fidelity gehen jedoch davon aus, dass es für Unternehmen zwar zur moderaten Anhebung der Kosten und Gehälter kommt, sie diese Steigerungen jedoch an ihre Kunden weitergeben werden können. Die Analysten sind überzeugt, dass die Steigerungsraten bei den Erzeugerpreisen nur gleich hoch oder niedriger sein werden, als bei den Verbraucherpreisen.
Marty Dropkin, Head of Research, Fixed Income bei Fidelity International, sagt dazu: „In dieser Phase, in der Unternehmen sehr selbstbewusst sind, steigt normalerweise der Einsatz von Fremdkapital. Zudem erreicht die globale Gesamtverschuldung (inklusive privater und staatlicher Schulden) Rekordhöhen weit über das Niveau der Vor-Krisenzeit. Dadurch werden alle relevanten Volkswirtschaften dazu verführt, Zinsen anzuheben.
Es wäre eigentlich keine Überraschung, wenn die Schuldenquote und die Anzahl an erwarteten Ausfällen anziehen und die Kennzahlen Schwächen zeigen würden. Allerdings sieht man das nicht in unseren Daten. Im Gegenteil: Unsere Studie weist auf gut abgesicherte Bilanzen bei mehreren Faktoren hin – von einem stabilen Finanzbedarf über die Finanzierungskosten bis hin zu den Ausfallsraten. Hinzu kommt ein über die nächsten zwölf Monate leicht fallender Verschuldungsgrad, der auf einen zurückhaltenden Kapitaleinsatz trotz jahrelangem Wirtschaftswachstum hinweist.“
Das Vertrauen der Unternehmen erstreckt sich über alle Sektoren und Regionen, mit Ausnahme des Technologiesektors, in dem das Niveau der Zuversicht schon bisher außerordentlich hoch war.
Michael Sayers, Director for Research, Equities bei Fidelity International unterstreicht: „Unternehmensleiter sehen positive Bedingungen gegeben und handeln entsprechend. Stärker als in den letzten Jahren glauben sie an eine wachsende Nachfrage und behalten dabei die Kosten im Auge. Anders als zuletzt investieren sie wieder in das eigene produktive Kapital. Sie forcieren innovative und kompetitive Technologien und erhöhen zaghaft Löhne und Gehälter.
Sie sind auch sehr bemüht, Aktionäre über höhere Dividenden und über mehr Aktienrückkaufprogramme an den steigenden Kapitalerträgen zu beteiligen und halten verstärkt Ausschau nach M&A-Gelegenheiten. Sie haben Vertrauen in ihre Unternehmensdaten – nicht nur aufgrund ihrer restriktiven Ausgabenpolitik sondern auch, weil viele die Bullmärkte bei Anleihen genutzt haben, um ihre Schulden günstig zu refinanzieren bzw. um Laufzeiten auszudehnen.“
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Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, DO&CO, Semperit, Rosenbauer, UBM, Rosgix, AT&S, Bawag, Verbund, Uniqa, RBI, voestalpine, Austriacard Holdings AG, Rath AG, SBO, Addiko Bank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Mayr-Melnhof, Telekom Austria, Österreichische Post, Siemens Energy, Fresenius Medical Care, E.ON , RWE, SAP, Scout24, BASF.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)199072
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Verbund
Verbund ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Mit Tochterunternehmen und Partnern ist Verbund von der Stromerzeugung über den Transport bis zum internationalen Handel und Vertrieb aktiv. Seit 1988 ist Verbund an der Börse.
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Die jährliche Analystenumfrage von Fidelity International deckt alle Regionen und Branchen ab, mit dem Ziel Veränderungen frühzeitig zu erkennen und neue Trends und Anlagechancen zu identifizieren. Die Studie basiert auf tiefen Einblicken der Analysten und auf rund 16.000 Gesprächen mit Entscheidungsträgern von Unternehmen.
Obwohl die Volatilität in den Märkten zunimmt gibt die Studie nur wenig Anlass, an ein baldiges Ende der nahezu perfekten Bedingungen zu glauben. Die Alarmglocken bleiben stumm.
Die Inflation gibt keinen triftigen Grund zur Besorgnis. Jedoch könnten exzessive Steigerungen bei Kosten, Gehältern oder Erzeugerpreisen gemeinsam mit höheren Finanzierungskosten eine straffere Geldpolitik auslösen und die reale Nachfrage bremsen. Dann wären Unternehmen gezwungen, Investitionen und Ausgaben zu kürzen. Die Analysten bei Fidelity gehen jedoch davon aus, dass es für Unternehmen zwar zur moderaten Anhebung der Kosten und Gehälter kommt, sie diese Steigerungen jedoch an ihre Kunden weitergeben werden können. Die Analysten sind überzeugt, dass die Steigerungsraten bei den Erzeugerpreisen nur gleich hoch oder niedriger sein werden, als bei den Verbraucherpreisen.
Marty Dropkin, Head of Research, Fixed Income bei Fidelity International, sagt dazu: „In dieser Phase, in der Unternehmen sehr selbstbewusst sind, steigt normalerweise der Einsatz von Fremdkapital. Zudem erreicht die globale Gesamtverschuldung (inklusive privater und staatlicher Schulden) Rekordhöhen weit über das Niveau der Vor-Krisenzeit. Dadurch werden alle relevanten Volkswirtschaften dazu verführt, Zinsen anzuheben.
Es wäre eigentlich keine Überraschung, wenn die Schuldenquote und die Anzahl an erwarteten Ausfällen anziehen und die Kennzahlen Schwächen zeigen würden. Allerdings sieht man das nicht in unseren Daten. Im Gegenteil: Unsere Studie weist auf gut abgesicherte Bilanzen bei mehreren Faktoren hin – von einem stabilen Finanzbedarf über die Finanzierungskosten bis hin zu den Ausfallsraten. Hinzu kommt ein über die nächsten zwölf Monate leicht fallender Verschuldungsgrad, der auf einen zurückhaltenden Kapitaleinsatz trotz jahrelangem Wirtschaftswachstum hinweist.“
Das Vertrauen der Unternehmen erstreckt sich über alle Sektoren und Regionen, mit Ausnahme des Technologiesektors, in dem das Niveau der Zuversicht schon bisher außerordentlich hoch war.
Michael Sayers, Director for Research, Equities bei Fidelity International unterstreicht: „Unternehmensleiter sehen positive Bedingungen gegeben und handeln entsprechend. Stärker als in den letzten Jahren glauben sie an eine wachsende Nachfrage und behalten dabei die Kosten im Auge. Anders als zuletzt investieren sie wieder in das eigene produktive Kapital. Sie forcieren innovative und kompetitive Technologien und erhöhen zaghaft Löhne und Gehälter.
Sie sind auch sehr bemüht, Aktionäre über höhere Dividenden und über mehr Aktienrückkaufprogramme an den steigenden Kapitalerträgen zu beteiligen und halten verstärkt Ausschau nach M&A-Gelegenheiten. Sie haben Vertrauen in ihre Unternehmensdaten – nicht nur aufgrund ihrer restriktiven Ausgabenpolitik sondern auch, weil viele die Bullmärkte bei Anleihen genutzt haben, um ihre Schulden günstig zu refinanzieren bzw. um Laufzeiten auszudehnen.“
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