15.04.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group :
Die wichtigsten globalen Aktienindizes tendierten zuletzt seitwärts. Der S&P notierte im Wochenvergleich unverändert, der Nikkei stieg um +0,1% bzw. der Stoxx 600 legte +0,6% zu.
Nach der Einführung neuer Sanktionen durch die USA gegen Russland verlor vor allem der russische RTX-Index mit einem Minus von -9,5% stark an Terrain. Die direkt betroffenen Unternehmen sind unter anderem Rusal, einer der größten Aluminiumproduzenten weltweit, En+, ein Mischkonzern, der auch einen Anteil von 48,1% an Rusal hält, sowie GAZ, ein russischer Automobilhersteller. Für die Aktionäre von Rusal und EN+ (hält 48,1% von Rusal) sind die Auswirkungen direkt spürbar, da es keine Preisquotierungen mehr für die GDRs in London, Paris bzw. die Aktien in Hong Kong gibt. Ein Ende dieser Situation ist nicht absehbar. Der Aktienhandel in Moskau hingegen geht weiter. Betroffen sind auch die VTB Bank und die Sberbank . Der CEO der VTB-Bank befindet sich auf der Liste der sanktionierten Personen bzw. Sberbank hat Geschäftsbeziehungen mit Rusal.
Wir haben zum Wochenbeginn, vor allem aufgrund der gestiegenen Unsicherheit bei russischen Aktien, in unserer „Globalen Aktien- empfehlungsliste“ die Aktie der Sberbank von „Kaufen“ auf „Verkaufen“ zurückgestuft. Die Konsensus-Schätzungen für das Unternehmen werden unseres Erachtens erst allmählich der neuen Situation angepasst. Zudem ist nicht abschätzbar, ob bzw. welche weiteren Sanktionen bzw. Gegenmaßnahmen zu erwarten sind. Weitere Details zum Thema „Russland-Sanktionen“ und deren Auswirkungen sind in unserer Short-Note „Update Major Markets: Russland“ vom 10. April enthalten.
Die Tendenz des globalen Economic Surprise Index ist derzeit abwärts gerichtet. Demnach überwiegen derzeit global die negativen Überraschungen der Wirtschaftsdaten. Der Wachstumsaussichten für die Unternehmensgewinne sind davon nicht betroffen. Der Konsensus geht heuer von einem Zuwachs der Gewinne/Aktie um +17,1% und im nächsten Jahr von einem Anstieg um +9,1% aus.
Ausblick. Wir erwarten, dass die globalen Aktienindizes in der kommenden Woche moderat aufwärts tendieren werden. Die europäischen Indizes sollten eine ähnliche Performance aufweisen wie die US-amerikanischen. Die Volatilität der Leitindizes dürfte leicht sinken.
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aktienindizes_sollten_in_der_kommenden_woche_moderat_aufwarts_tendieren
Aktien auf dem Radar:Bawag, FACC, Amag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, Mayr-Melnhof, Strabag, AT&S, Gurktaler AG Stamm, Hutter & Schrantz Stahlbau, Marinomed Biotech, SBO, Wiener Privatbank, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Lenzing, American Express.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)201281
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REPLOID Group AG
Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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15.04.2018, 3084 Zeichen
15.04.2018
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group :
Die wichtigsten globalen Aktienindizes tendierten zuletzt seitwärts. Der S&P notierte im Wochenvergleich unverändert, der Nikkei stieg um +0,1% bzw. der Stoxx 600 legte +0,6% zu.
Nach der Einführung neuer Sanktionen durch die USA gegen Russland verlor vor allem der russische RTX-Index mit einem Minus von -9,5% stark an Terrain. Die direkt betroffenen Unternehmen sind unter anderem Rusal, einer der größten Aluminiumproduzenten weltweit, En+, ein Mischkonzern, der auch einen Anteil von 48,1% an Rusal hält, sowie GAZ, ein russischer Automobilhersteller. Für die Aktionäre von Rusal und EN+ (hält 48,1% von Rusal) sind die Auswirkungen direkt spürbar, da es keine Preisquotierungen mehr für die GDRs in London, Paris bzw. die Aktien in Hong Kong gibt. Ein Ende dieser Situation ist nicht absehbar. Der Aktienhandel in Moskau hingegen geht weiter. Betroffen sind auch die VTB Bank und die Sberbank . Der CEO der VTB-Bank befindet sich auf der Liste der sanktionierten Personen bzw. Sberbank hat Geschäftsbeziehungen mit Rusal.
Wir haben zum Wochenbeginn, vor allem aufgrund der gestiegenen Unsicherheit bei russischen Aktien, in unserer „Globalen Aktien- empfehlungsliste“ die Aktie der Sberbank von „Kaufen“ auf „Verkaufen“ zurückgestuft. Die Konsensus-Schätzungen für das Unternehmen werden unseres Erachtens erst allmählich der neuen Situation angepasst. Zudem ist nicht abschätzbar, ob bzw. welche weiteren Sanktionen bzw. Gegenmaßnahmen zu erwarten sind. Weitere Details zum Thema „Russland-Sanktionen“ und deren Auswirkungen sind in unserer Short-Note „Update Major Markets: Russland“ vom 10. April enthalten.
Die Tendenz des globalen Economic Surprise Index ist derzeit abwärts gerichtet. Demnach überwiegen derzeit global die negativen Überraschungen der Wirtschaftsdaten. Der Wachstumsaussichten für die Unternehmensgewinne sind davon nicht betroffen. Der Konsensus geht heuer von einem Zuwachs der Gewinne/Aktie um +17,1% und im nächsten Jahr von einem Anstieg um +9,1% aus.
Ausblick. Wir erwarten, dass die globalen Aktienindizes in der kommenden Woche moderat aufwärts tendieren werden. Die europäischen Indizes sollten eine ähnliche Performance aufweisen wie die US-amerikanischen. Die Volatilität der Leitindizes dürfte leicht sinken.
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REPLOID Group AG
Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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