Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Was die FMA von Banken in Bezug auf IT-Sicherheit erwartet


08.05.2018

Zugemailt von / gefunden bei: FMA (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat heute einen Leitfaden zur Sicherheit von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Kreditinstituten veröffentlicht. Mit der zunehmenden Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Banken steigen auch die damit verbundenen Risiken. Wenn IT-Systeme ausfallen oder missbraucht werden, zum Beispiel durch technische Mängel oder Hackerangriffe, können einzelne Institute, deren Kunden, und sogar die Stabilität des Finanzmarktes erheblichen Schaden nehmen. "Die Chancen und Risiken der Digitalisierung am Finanzmarkt sind derzeit einer der großen FMA Schwerpunkte. Mit diesem Leitfaden stellen wir klar, was wir von den Banken in Bezug auf IT-Sicherheit erwarten. Das schafft Transparenz für die Institute und fördert das Vertrauen der Bankkunden in digitale Technologien und in die Datensicherheit", so die Vorstände der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller.

Der Leitfaden fasst die Erwartungshaltung der FMA an das IT-Sicherheitsmanagement der Institute zusammen:

* Das Management von IT-Risiken hat im Rahmen einer IT-Strategie zu erfolgen. Dazu müssen Institute eine IT-Governance einrichten und entsprechende interne Sicherheitsrichtlinien erlassen.

* Die Hard- und Software von IT-Systemen muss auf einem angemessenen Stand der Technik gehalten werden.

* Die Funktion des Informationssicherheitsbeauftragten ist einzurichten, die zentral für die Informationssicherheit innerhalb eines Instituts und gegenüber Dritten zuständig ist.

Der Leitfaden nimmt außerdem Bezug auf die Anforderungen, die bei der Auslagerung von IT-Dienstleistungen an Drittanbieter - etwa auch Cloud-Anbieter - eingehalten werden müssen.

Bei der Umsetzung des Leitfadens können Art, Umfang und Komplexität der Geschäfte sowie der Risikostruktur eines Instituts individuell berücksichtigt werden. Damit folgt die FMA konsequent dem Grundsatz der Proportionalität in ihren Aufsichtsanforderungen. Ein höheres Risiko ist mit höheren Anforderungen an das IT-Risikomanagement verbunden.

Unternehmen am Finanzmarkt setzen immer mehr auf digitale Technologien, um einerseits ihre internen Abläufe effizienter zu gestalten und andererseits dem gestiegenen Kundeninteresse nach digitalen Dienstleistungen entgegen zu kommen. Das birgt - neben vielen Vorteilen - auch neue Gefahren und Risiken für die Unternehmen. In den vergangenen Jahren sind große Angriffe auf IT-Systeme von Unternehmen öffentlich geworden und haben die Verwundbarkeit von IT-Infrastrukturen verdeutlicht.

Der "FMA Leitfaden IKT-Sicherheit in Kreditinstituten" ist der erste Schritt einer umfassenderen und sektorübergreifenden Initiative zur IT-Sicherheit am österreichischen Finanzmarkt. Noch im Mai werden weitere Leitfäden für Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, sowie für Wertpapierfirmen und Asset Manager in die öffentliche Konsultation gehen. Seit Ende April ist sie die FMA außerdem aktives Mitglied der im Bundeskanzleramt ansässigen Cyber Sicherheit Plattform. Dazu die FMA Vorstände Ettl und Kumpfmüller: "Wir haben in den vergangenen Jahren die IT-Kompetenz in der FMA ausgebaut und in einem Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Digitalisierung gebündelt."

Computer, Rechner, IT-Security, Sicherheit, Arbeitsplatz, Team Member CyberTrap GmbH, Foto: Michaela Mejta


Aktien auf dem Radar:Strabag, Rosenbauer, Marinomed Biotech, Warimpex, Amag, FACC, CA Immo, voestalpine, Bawag, Semperit, Wienerberger, Uniqa, DO&CO, Andritz, RBI, Telekom Austria, AT&S, Frequentis, Kostad, Kapsch TrafficCom, Josef Manner & Comp. AG, SBO, Wolford, Immofinanz, S Immo.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

UBM
Die UBM fokussiert sich auf Immobilienentwicklung und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von Umwidmung und Baugenehmigung über Planung, Marketing und Bauabwicklung bis zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten Österreich, Deutschland und Polen sowie auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro.

>> Besuchen Sie 61 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A2QDR0
AT0000A2CP51
AT0000A2X950
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Palfinger(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: Strabag(1), AT&S(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: OMV(2)
    BSN MA-Event Immofinanz
    Star der Stunde: Palfinger 1.17%, Rutsch der Stunde: Marinomed Biotech -2.59%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: Verbund(1)
    Star der Stunde: Mayr-Melnhof 0.38%, Rutsch der Stunde: Verbund -1.91%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: AT&S(3)
    Star der Stunde: SBO 4.43%, Rutsch der Stunde: Mayr-Melnhof -0.75%

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Plausch S2/22: Sonderfolge zu Karl Nehammer und den besonderen Folgen

    Die Wiener Börse Pläusche sind ein Podcastprojekt von Christian Drastil Comm. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der...

    Inbox: Was die FMA von Banken in Bezug auf IT-Sicherheit erwartet


    08.05.2018

    08.05.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: FMA (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat heute einen Leitfaden zur Sicherheit von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Kreditinstituten veröffentlicht. Mit der zunehmenden Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Banken steigen auch die damit verbundenen Risiken. Wenn IT-Systeme ausfallen oder missbraucht werden, zum Beispiel durch technische Mängel oder Hackerangriffe, können einzelne Institute, deren Kunden, und sogar die Stabilität des Finanzmarktes erheblichen Schaden nehmen. "Die Chancen und Risiken der Digitalisierung am Finanzmarkt sind derzeit einer der großen FMA Schwerpunkte. Mit diesem Leitfaden stellen wir klar, was wir von den Banken in Bezug auf IT-Sicherheit erwarten. Das schafft Transparenz für die Institute und fördert das Vertrauen der Bankkunden in digitale Technologien und in die Datensicherheit", so die Vorstände der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller.

    Der Leitfaden fasst die Erwartungshaltung der FMA an das IT-Sicherheitsmanagement der Institute zusammen:

    * Das Management von IT-Risiken hat im Rahmen einer IT-Strategie zu erfolgen. Dazu müssen Institute eine IT-Governance einrichten und entsprechende interne Sicherheitsrichtlinien erlassen.

    * Die Hard- und Software von IT-Systemen muss auf einem angemessenen Stand der Technik gehalten werden.

    * Die Funktion des Informationssicherheitsbeauftragten ist einzurichten, die zentral für die Informationssicherheit innerhalb eines Instituts und gegenüber Dritten zuständig ist.

    Der Leitfaden nimmt außerdem Bezug auf die Anforderungen, die bei der Auslagerung von IT-Dienstleistungen an Drittanbieter - etwa auch Cloud-Anbieter - eingehalten werden müssen.

    Bei der Umsetzung des Leitfadens können Art, Umfang und Komplexität der Geschäfte sowie der Risikostruktur eines Instituts individuell berücksichtigt werden. Damit folgt die FMA konsequent dem Grundsatz der Proportionalität in ihren Aufsichtsanforderungen. Ein höheres Risiko ist mit höheren Anforderungen an das IT-Risikomanagement verbunden.

    Unternehmen am Finanzmarkt setzen immer mehr auf digitale Technologien, um einerseits ihre internen Abläufe effizienter zu gestalten und andererseits dem gestiegenen Kundeninteresse nach digitalen Dienstleistungen entgegen zu kommen. Das birgt - neben vielen Vorteilen - auch neue Gefahren und Risiken für die Unternehmen. In den vergangenen Jahren sind große Angriffe auf IT-Systeme von Unternehmen öffentlich geworden und haben die Verwundbarkeit von IT-Infrastrukturen verdeutlicht.

    Der "FMA Leitfaden IKT-Sicherheit in Kreditinstituten" ist der erste Schritt einer umfassenderen und sektorübergreifenden Initiative zur IT-Sicherheit am österreichischen Finanzmarkt. Noch im Mai werden weitere Leitfäden für Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, sowie für Wertpapierfirmen und Asset Manager in die öffentliche Konsultation gehen. Seit Ende April ist sie die FMA außerdem aktives Mitglied der im Bundeskanzleramt ansässigen Cyber Sicherheit Plattform. Dazu die FMA Vorstände Ettl und Kumpfmüller: "Wir haben in den vergangenen Jahren die IT-Kompetenz in der FMA ausgebaut und in einem Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Digitalisierung gebündelt."

    Computer, Rechner, IT-Security, Sicherheit, Arbeitsplatz, Team Member CyberTrap GmbH, Foto: Michaela Mejta




    BSN Podcasts
    Der Podcast für junge Anleger jeden Alters

    Wiener Börse Plausch S2/32: P&G-Booster für Marinomed, AT&S nie höher, SBO verdoppelt, European Lithium gefährlich und ein Spoiler




     

    Bildnachweis

    1. Computer, Rechner, IT-Security, Sicherheit, Arbeitsplatz, Team Member CyberTrap GmbH, Foto: Michaela Mejta   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Strabag, Rosenbauer, Marinomed Biotech, Warimpex, Amag, FACC, CA Immo, voestalpine, Bawag, Semperit, Wienerberger, Uniqa, DO&CO, Andritz, RBI, Telekom Austria, AT&S, Frequentis, Kostad, Kapsch TrafficCom, Josef Manner & Comp. AG, SBO, Wolford, Immofinanz, S Immo.


    Random Partner

    UBM
    Die UBM fokussiert sich auf Immobilienentwicklung und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von Umwidmung und Baugenehmigung über Planung, Marketing und Bauabwicklung bis zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten Österreich, Deutschland und Polen sowie auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro.

    >> Besuchen Sie 61 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Computer, Rechner, IT-Security, Sicherheit, Arbeitsplatz, Team Member CyberTrap GmbH, Foto: Michaela Mejta


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    AT0000A2QDR0
    AT0000A2CP51
    AT0000A2X950
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Palfinger(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: Strabag(1), AT&S(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: OMV(2)
      BSN MA-Event Immofinanz
      Star der Stunde: Palfinger 1.17%, Rutsch der Stunde: Marinomed Biotech -2.59%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: Verbund(1)
      Star der Stunde: Mayr-Melnhof 0.38%, Rutsch der Stunde: Verbund -1.91%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: AT&S(3)
      Star der Stunde: SBO 4.43%, Rutsch der Stunde: Mayr-Melnhof -0.75%

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Plausch S2/22: Sonderfolge zu Karl Nehammer und den besonderen Folgen

      Die Wiener Börse Pläusche sind ein Podcastprojekt von Christian Drastil Comm. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der...