27.05.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity weekly der Erste Group : Die globalen Indizes tendierten im Wochenverlauf mehrheitlich schwächer. Der Nikkei 225 verlor -1,8%, der Stoxx 600 fiel um -1,3% und der DAX gab um -2% nach. Die Emerging Market Regionen Indizes (Osteuropa, Asien und Südamerika) fielen im Durchschnitt ebenfalls -2%. Der S&P 500 hingegen stieg geringfügig an (+0,3%). Ebenso der Nasdaq 100 und der Dow Jones Index.
Der Ölpreis fiel im Wochenvergleich um -1,7%. Im Gleichklang mit dem Preisrückgang fielen die Sektoren-Indizes für Öl- und Gasunternehmen bzw. für deren Zulieferer. Diese Branchenindizes zählten zu den größten Verlierern der letzten Woche. Die zinssensiblen REITS reagierten auf den Renditerückgang in den USA und erzielten die stärksten Zugewinne im Wochenvergleich. Auch in Deutschland fielen die Renditen.
Der Goldpreis hingegen profitierte davon und auch von den zuletzt gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten. Er stieg um +1,3%. Diese kurze Erholung sollte noch einige Tage andauern. Sie dürfte den Goldpreis zumindest in die Mitte seiner Trading-Range bei ca. USD 1.330 bringen. Die mittelfristigen Aussichten haben sich jedoch nicht geändert. Eine Seitwärts- Tendenz zwischen ca. USD 1.290 – 1.360 erscheint wahrscheinlich. Die wichtigsten Gründe dafür sind der voraussichtlich weiter andauernde Zinsanhebungszyklus der US-Notenbank FED und die Aufwärtsbewegung des US-Dollars, die voraussichtlich weiter anhalten wird.
Die Befestigung des USD geht einher mit einer Abschwächung der meisten Economic Surprise Indizes. Der Trend ist für diese Indizes überwiegend abwärts gerichtet. Das bedeutet, dass die negativen Überraschungen der Wirtschaftsdaten in Relation zu den positiven Überraschungen im Vergleich zunehmen. Wichtig für die globalen Aktien ist jedoch, dass für die USA weiterhin ein Überhang an positiven Überraschungen gegeben ist.
An den positiven Gewinnperspektiven für die Unternehmen hat sich zuletzt nichts geändert. Der für heuer vom Konsensus erwartete Gewinnzuwachs beträgt global 18,2%.
Ausblick. Die meisten Leitindizes befinden sich derzeit in einer Abschwächungsphase, die voraussichtlich noch einige Tage andauern wird. Der S&P hingegen tendiert seitwärts in einer kleinen Handelsspanne. Auch daran sollte sich in der nächsten Woche wenig ändern. Die Volatilität der Indizes dürfte global wieder leicht ansteigen. Der Goldpreis profitiert kurzfristig von den sinkenden Renditen. Er sollte sich in den kommenden Tagen wieder in die Mitte seiner Trading-Range, die zwischen ca. 1.290 –1.360 Punkten liegt, bewegen.
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Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zalando.
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Kontron
Der Technologiekonzern Kontron AG – ehemals S&T AG – ist mit mehr als 6.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in 32 Ländern weltweit präsent. Das im SDAX® an der Deutschen Börse gelistete Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von IoT (Internet of Things) Technologien. In diesen Bereichen konzentriert sich Kontron auf die Entwicklung sicherer und vernetzter Lösungen durch ein kombiniertes Portfolio aus Hardware, Software und Services.
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27.05.2018, 3929 Zeichen
27.05.2018
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Aus dem Equity weekly der Erste Group : Die globalen Indizes tendierten im Wochenverlauf mehrheitlich schwächer. Der Nikkei 225 verlor -1,8%, der Stoxx 600 fiel um -1,3% und der DAX gab um -2% nach. Die Emerging Market Regionen Indizes (Osteuropa, Asien und Südamerika) fielen im Durchschnitt ebenfalls -2%. Der S&P 500 hingegen stieg geringfügig an (+0,3%). Ebenso der Nasdaq 100 und der Dow Jones Index.
Der Ölpreis fiel im Wochenvergleich um -1,7%. Im Gleichklang mit dem Preisrückgang fielen die Sektoren-Indizes für Öl- und Gasunternehmen bzw. für deren Zulieferer. Diese Branchenindizes zählten zu den größten Verlierern der letzten Woche. Die zinssensiblen REITS reagierten auf den Renditerückgang in den USA und erzielten die stärksten Zugewinne im Wochenvergleich. Auch in Deutschland fielen die Renditen.
Der Goldpreis hingegen profitierte davon und auch von den zuletzt gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten. Er stieg um +1,3%. Diese kurze Erholung sollte noch einige Tage andauern. Sie dürfte den Goldpreis zumindest in die Mitte seiner Trading-Range bei ca. USD 1.330 bringen. Die mittelfristigen Aussichten haben sich jedoch nicht geändert. Eine Seitwärts- Tendenz zwischen ca. USD 1.290 – 1.360 erscheint wahrscheinlich. Die wichtigsten Gründe dafür sind der voraussichtlich weiter andauernde Zinsanhebungszyklus der US-Notenbank FED und die Aufwärtsbewegung des US-Dollars, die voraussichtlich weiter anhalten wird.
Die Befestigung des USD geht einher mit einer Abschwächung der meisten Economic Surprise Indizes. Der Trend ist für diese Indizes überwiegend abwärts gerichtet. Das bedeutet, dass die negativen Überraschungen der Wirtschaftsdaten in Relation zu den positiven Überraschungen im Vergleich zunehmen. Wichtig für die globalen Aktien ist jedoch, dass für die USA weiterhin ein Überhang an positiven Überraschungen gegeben ist.
An den positiven Gewinnperspektiven für die Unternehmen hat sich zuletzt nichts geändert. Der für heuer vom Konsensus erwartete Gewinnzuwachs beträgt global 18,2%.
Ausblick. Die meisten Leitindizes befinden sich derzeit in einer Abschwächungsphase, die voraussichtlich noch einige Tage andauern wird. Der S&P hingegen tendiert seitwärts in einer kleinen Handelsspanne. Auch daran sollte sich in der nächsten Woche wenig ändern. Die Volatilität der Indizes dürfte global wieder leicht ansteigen. Der Goldpreis profitiert kurzfristig von den sinkenden Renditen. Er sollte sich in den kommenden Tagen wieder in die Mitte seiner Trading-Range, die zwischen ca. 1.290 –1.360 Punkten liegt, bewegen.
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