28.05.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste AM (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Der Beginn der Fußballweltmeisterschaft am 14. Juni rückt Russland für vier Wochen in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Über diesen aktuellen Anlass hinaus gibt es laut der Kapitalanlagegesellschaft Erste Asset Management (Erste AM) mehrere Gründe sich mit Russland – seiner Wirtschaft und seinem Aktienmarkt – zu befassen: der Anstieg der US-Zinsen und die jüngste Dollar-Stärke, die Erholung der Erdölpreise, die neuerlich Verschärfung der Sanktionen und die Wiederwahl von Präsident Putin ändern das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Rahmenbedingungen für Investoren.
Die russische Wirtschaft habe laut Aktienstratege Peter Szopo die Rezession 2015/16, die vor allem durch den Absturz der Ölpreise und Einbruch der inländischen Kaufkraft ausgelöst wurde, hinter sich gelassen. Heuer und nächstes Jahr werde die Wirtschaft nach den aktuellen Prognosen um cirka 1,8 Prozent wachsen. Während eine Reihe von Schwellenmärkten vom Anstieg der US-Dollar-Zinsen und des US-Dollars negativ betroffen ist, sei Russland diesbezüglich besser gewappnet, so der Erste AM-Experte. Das Land weise einen Leistungsbilanzüberschuss und ein praktisch ausgeglichenes Budget auf. Die Gesamtverschuldung sei in den vergangenen Jahren tendenziell geschrumpft, und die Staatsverschuldung liege bei lediglich 17,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
„Die soliden makroökonomischen Zahlen dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass die längerfristige Wachstumsdynamik der russischen Wirtschaft gedämpft ist“, meint Szopo. Die prognostizierten Wachstumszahlen würden nur etwa halb so hoch wie das globale Wachstum ausfallen. Damit wäre das Wachstum deutlich niedriger als in den Jahren vor der Finanzkrise, als sich Russland auf der Überholspur befand. Ob sich während der „Amtszeit Putin 4.0“ daran etwas ändere, sei fraglich. „Die neue Regierung und die vom Präsidenten dekretierten Reformziele signalisieren nur eine verhaltene Reformbereitschaft“, so der Experte.
Anzeichen einer Lockerung des westlichen Sanktionsregimes gebe es nicht. Im Gegenteil: Die USA habe neue Restriktionen gesetzt, die unter anderem eine neuerliche Abschwächung der russischen Währung bewirkten. Bisher wurden die negativen Folgen der Sanktionen von den Schwankungen des Erdölpreises und anderer Rohstoffpreise überlagert, aber längerfristig seien ihre Wirkungen negativ für die russischen Wirtschaftsaussichten. Aus Sicht von Investoren sei vor allem die letzte Runde der US-Sanktionen negativ zu beurteilen, da zum ersten Mal börsennotierte Unternehmen einschließlich ihrer internationalen Operationen direkt ins Visier der Politik gerieten.
Dennoch sieht Erste AM die Aussichten für den russischen Aktienmarkt tendenziell positiv. „Der Markt ist mit einen Kursgewinnverhältnis von zirka 6x auf Basis der erwarteten Gewinne günstig bewertet“, sagt Alexandre Dimitrov, der den 32 Millionen Euro schweren Russland Aktienfonds ESPA STOCK RUSSIA verwaltet. Der Bewertungsabschlag zu anderen Schwellenländern liege deutlich über 40 Prozent. Hinzu kommt, dass der russische Aktienmarkt eine Dividendenrendite von über 6 Prozent biete, die sowohl auf Basis der Gewinnprognosen und der absehbaren Ausschüttungspolitik gut abgesichert scheine.
Im Moment bevorzugt Dimitrov exportorientierte Unternehmen mit gesunden Bilanzen, die auch in diesem schwierigen Umfeld ihre Gewinne steigern können. Es handelt sich vor allem um börsennotierte Unternehmen aus dem Energie- und Rohstoffsektor, die vom niedrigen Rubelkurs profitieren und den Investoren eine hohe Dividendenrendite bieten.
11223
erste_am_sieht_aussichten_fur_den_russischen_aktienmarkt_tendenziell_positiv
Aktien auf dem Radar:Bawag, FACC, Amag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, Mayr-Melnhof, Strabag, AT&S, Gurktaler AG Stamm, Hutter & Schrantz Stahlbau, Marinomed Biotech, SBO, Wiener Privatbank, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)204064
inbox_erste_am_sieht_aussichten_fur_den_russischen_aktienmarkt_tendenziell_positiv
Semperit
Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die mit ihren beiden Divisionen Semperit Industrial Applications und Semperit Engineered Applications Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Ländern weltweit vertreibt.
>> Besuchen Sie 53 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien
28.05.2018, 4266 Zeichen
28.05.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste AM (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Der Beginn der Fußballweltmeisterschaft am 14. Juni rückt Russland für vier Wochen in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Über diesen aktuellen Anlass hinaus gibt es laut der Kapitalanlagegesellschaft Erste Asset Management (Erste AM) mehrere Gründe sich mit Russland – seiner Wirtschaft und seinem Aktienmarkt – zu befassen: der Anstieg der US-Zinsen und die jüngste Dollar-Stärke, die Erholung der Erdölpreise, die neuerlich Verschärfung der Sanktionen und die Wiederwahl von Präsident Putin ändern das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Rahmenbedingungen für Investoren.
Die russische Wirtschaft habe laut Aktienstratege Peter Szopo die Rezession 2015/16, die vor allem durch den Absturz der Ölpreise und Einbruch der inländischen Kaufkraft ausgelöst wurde, hinter sich gelassen. Heuer und nächstes Jahr werde die Wirtschaft nach den aktuellen Prognosen um cirka 1,8 Prozent wachsen. Während eine Reihe von Schwellenmärkten vom Anstieg der US-Dollar-Zinsen und des US-Dollars negativ betroffen ist, sei Russland diesbezüglich besser gewappnet, so der Erste AM-Experte. Das Land weise einen Leistungsbilanzüberschuss und ein praktisch ausgeglichenes Budget auf. Die Gesamtverschuldung sei in den vergangenen Jahren tendenziell geschrumpft, und die Staatsverschuldung liege bei lediglich 17,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
„Die soliden makroökonomischen Zahlen dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass die längerfristige Wachstumsdynamik der russischen Wirtschaft gedämpft ist“, meint Szopo. Die prognostizierten Wachstumszahlen würden nur etwa halb so hoch wie das globale Wachstum ausfallen. Damit wäre das Wachstum deutlich niedriger als in den Jahren vor der Finanzkrise, als sich Russland auf der Überholspur befand. Ob sich während der „Amtszeit Putin 4.0“ daran etwas ändere, sei fraglich. „Die neue Regierung und die vom Präsidenten dekretierten Reformziele signalisieren nur eine verhaltene Reformbereitschaft“, so der Experte.
Anzeichen einer Lockerung des westlichen Sanktionsregimes gebe es nicht. Im Gegenteil: Die USA habe neue Restriktionen gesetzt, die unter anderem eine neuerliche Abschwächung der russischen Währung bewirkten. Bisher wurden die negativen Folgen der Sanktionen von den Schwankungen des Erdölpreises und anderer Rohstoffpreise überlagert, aber längerfristig seien ihre Wirkungen negativ für die russischen Wirtschaftsaussichten. Aus Sicht von Investoren sei vor allem die letzte Runde der US-Sanktionen negativ zu beurteilen, da zum ersten Mal börsennotierte Unternehmen einschließlich ihrer internationalen Operationen direkt ins Visier der Politik gerieten.
Dennoch sieht Erste AM die Aussichten für den russischen Aktienmarkt tendenziell positiv. „Der Markt ist mit einen Kursgewinnverhältnis von zirka 6x auf Basis der erwarteten Gewinne günstig bewertet“, sagt Alexandre Dimitrov, der den 32 Millionen Euro schweren Russland Aktienfonds ESPA STOCK RUSSIA verwaltet. Der Bewertungsabschlag zu anderen Schwellenländern liege deutlich über 40 Prozent. Hinzu kommt, dass der russische Aktienmarkt eine Dividendenrendite von über 6 Prozent biete, die sowohl auf Basis der Gewinnprognosen und der absehbaren Ausschüttungspolitik gut abgesichert scheine.
Im Moment bevorzugt Dimitrov exportorientierte Unternehmen mit gesunden Bilanzen, die auch in diesem schwierigen Umfeld ihre Gewinne steigern können. Es handelt sich vor allem um börsennotierte Unternehmen aus dem Energie- und Rohstoffsektor, die vom niedrigen Rubelkurs profitieren und den Investoren eine hohe Dividendenrendite bieten.
11223
erste_am_sieht_aussichten_fur_den_russischen_aktienmarkt_tendenziell_positiv
Was noch interessant sein dürfte:
Inbox: C-Quadrat Gründer Alexander Schütz nun Aufsichtsrat der Deutschen Bank
Inbox: Deutsche Bank hat jetzt 20 Mio. Privatkunden
Hello bank! 100 detailliert: Evotec 20 Prozent am Stück im Plus
Inbox: "Haben unsere kurzfristige Aktien-Übergewichtung erneut reduziert"
Inbox: Volatilität dürfte global wieder leicht ansteigen
Inbox: Immofinanz-CEO: „Die neue Immofinanz ist sehr gut für weiteres Wachstum aufgestellt"
Inbox: "Aktienmärkte werden weiterhin zwischen Hoffen und Bangen pendeln"
Wiener Börse Party #1104: ATX zum Februar-Ultimo zunächst etwas schwächer, FACC auch heute gesucht, 4:0 RBI (Auflösung next week)
Aktien auf dem Radar:Bawag, FACC, Amag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, Mayr-Melnhof, Strabag, AT&S, Gurktaler AG Stamm, Hutter & Schrantz Stahlbau, Marinomed Biotech, SBO, Wiener Privatbank, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund.
Semperit
Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die mit ihren beiden Divisionen Semperit Industrial Applications und Semperit Engineered Applications Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Ländern weltweit vertreibt.
>> Besuchen Sie 53 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Rückgänge in den Ranks und bei den Punkten, dafür jetzt 4x Top100 und eine neue Landing Page
Presented by mumak.me und win2day. Wir haben insgesamt weitere Rückgänge in den Rankings und bei den Punkten, dafür aber erstmals in der Ära dieses Podcasts vier mal Österreich in den Top100. Und e...
Jacques Fivel
CHINON DCM-206
2025
Le Plac’Art Photo
Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
Fishworm
2025
Void
Stephen Shore
Uncommon Places
1982
Aperture