Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: "Haben unsere kurzfristige Aktien-Übergewichtung erneut reduziert"


27.05.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem wöchentlichen Marktkommentar von Raiffeisen Research: Während die US-Aktienindizes trotz der Gipfelabsage mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un auf eine durchaus freundliche Woche zurückblicken können, schlugen den europäischen Pendants vor allem die politischen Entwicklungen auf den Magen.

Als erstes ist hier die Regierungsbildung in Italien zu erwähnen. Nachdem Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella dem parteilosen Rechtswissenschaftler Giuseppe Conte den Auftrag zur Regierungsbildung erteilte, ist in den kommenden Tagen mit der Präsentation der Kabinettsmitglieder zu rechnen. Es ist davon auszugehen, dass die Parteichefs Salvini (Lega) und di Maio (Fünf Sterne) selbst wichtige Ministerien übernehmen und am Ende in der Regierung das Sagen haben werden. Das bisher offiziell vorgestellte Regierungsprogramm sorgte für einen Anstieg der Risikoprämie (CDS) und damit für eine gewisse Unsicherheit an den Aktienmärkten.

Neben der Befürchtung extrem lockerer Fiskalpolitik sorgt auch der von beiden Seiten als Wirtschafts- und Finanzminister vorgeschlagene Ökonom Paolo Savona zusätzlich für Unbehagen. Savona ist einer der bekanntesten Euro-Gegner Italiens und liebäugelt auch ganz offen mit einem Austritt Italiens aus der Gemeinschaftswährung. Auch wenn Conte zuletzt versucht hatte die größten Bedenken zu zerstreuen, so liegt es dennoch auf der Hand, dass das Verhältnis Italiens zu Europa unter dieser Konstellation auf die Probe gestellt werden dürfte und die Zeichen potenziell auf Konfrontation stehen.

Als ob dies für den europäischen Aktienmarkt nicht schon genug Zündstoff mit sich bringt, haben auch die Hoffnungen auf einen glimpflichen Ausgang der Handelsstreitigkeiten mit den USA einen massiven Dämpfer erhalten. Nachdem sich Präsident Trump bei den Verhandlungen mit China in der Causa ZTE zuletzt entgegenkommender zeigte, so führte er zuletzt vor allem gegen Europa und Japan neue Geschütze ins Feld. Die Absicht der EU an dem Atom-Abkommen mit dem Iran festzuhalten und sich gegen die US-Sanktionen zu stellen, dürfte sich kaum positiv auf den Handelsstreit auswirken. Unter dem Vorwand „Gefahr für die nationale Sicherheit“ hat US-Handelsminister Wilbur Ross eine Prüfung zum Import von Autos eingeleitet, was – ähnlich wie auch bei Stahl und Aluminium – die rechtliche Grundlage für die Einführung von Zöllen bildet. Laut kolportierten Meldungen sollen die Strafzölle in Höhe von 25 % ausfallen.

Da wir uns bereits in der Spätphase des aktuellen Bullenmarktes befinden, haben wir dementsprechend auch die kurzfristige Aktien-Übergewichtung erneut reduziert und gleichzeitig die Übergewichtung Europas gegenüber der Schweiz neutralisiert. Wir bestätigen somit unsere „Halten“-Empfehlung.

Deutsche Börse, Xetra, Handelsdaten, Trading, Bildschirm, Credit: Deutsche Börse AG



Aktien auf dem Radar:AT&S, Andritz, OMV, EuroTeleSites AG, Austriacard Holdings AG, Amag, Österreichische Post, Lenzing, CPI Europe AG, Telekom Austria, Semperit, Flughafen Wien, VIG, DO&CO, Gurktaler AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Warimpex, Addiko Bank, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Marinomed Biotech, Agrana, CA Immo, EVN, Zumtobel, Dow Jones, Amazon.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

DenizBank AG
Die DenizBank AG wurde 1996 gegründet und ist eine österreichische Universalbank. Sie unterliegt dem österreichischen Bankwesengesetz und ist Mitglied bei der gesetzlichen einheitlichen Sicherungseinrichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH. Die DenizBank AG ist Teil der türkischen DenizBank Financial Services Group, die sich seit 2019 im Besitz der Emirates NBD Gruppe befindet.

>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2035

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1088: ATX heute schwächer, Addiko Bank gesucht, Edi Berger läutet und das 1000er-Purzeln beim ATX TR

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
    Banalité
    1930
    Librairie Gallimard

    Joselito Verschaeve
    As Long as the Sun Lasts
    2025
    Void

    Ray K. Metzker
    City Lux
    2025
    Ludion Publishers

    Tenmei Kanoh
    New York 1969
    2014
    Ishi Inc.

    Helmar Lerski
    Köpfe des Alltags
    1931
    Hermann Reckendorf

    Inbox: "Haben unsere kurzfristige Aktien-Übergewichtung erneut reduziert"


    27.05.2018, 3230 Zeichen

    27.05.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Aus dem wöchentlichen Marktkommentar von Raiffeisen Research: Während die US-Aktienindizes trotz der Gipfelabsage mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un auf eine durchaus freundliche Woche zurückblicken können, schlugen den europäischen Pendants vor allem die politischen Entwicklungen auf den Magen.

    Als erstes ist hier die Regierungsbildung in Italien zu erwähnen. Nachdem Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella dem parteilosen Rechtswissenschaftler Giuseppe Conte den Auftrag zur Regierungsbildung erteilte, ist in den kommenden Tagen mit der Präsentation der Kabinettsmitglieder zu rechnen. Es ist davon auszugehen, dass die Parteichefs Salvini (Lega) und di Maio (Fünf Sterne) selbst wichtige Ministerien übernehmen und am Ende in der Regierung das Sagen haben werden. Das bisher offiziell vorgestellte Regierungsprogramm sorgte für einen Anstieg der Risikoprämie (CDS) und damit für eine gewisse Unsicherheit an den Aktienmärkten.

    Neben der Befürchtung extrem lockerer Fiskalpolitik sorgt auch der von beiden Seiten als Wirtschafts- und Finanzminister vorgeschlagene Ökonom Paolo Savona zusätzlich für Unbehagen. Savona ist einer der bekanntesten Euro-Gegner Italiens und liebäugelt auch ganz offen mit einem Austritt Italiens aus der Gemeinschaftswährung. Auch wenn Conte zuletzt versucht hatte die größten Bedenken zu zerstreuen, so liegt es dennoch auf der Hand, dass das Verhältnis Italiens zu Europa unter dieser Konstellation auf die Probe gestellt werden dürfte und die Zeichen potenziell auf Konfrontation stehen.

    Als ob dies für den europäischen Aktienmarkt nicht schon genug Zündstoff mit sich bringt, haben auch die Hoffnungen auf einen glimpflichen Ausgang der Handelsstreitigkeiten mit den USA einen massiven Dämpfer erhalten. Nachdem sich Präsident Trump bei den Verhandlungen mit China in der Causa ZTE zuletzt entgegenkommender zeigte, so führte er zuletzt vor allem gegen Europa und Japan neue Geschütze ins Feld. Die Absicht der EU an dem Atom-Abkommen mit dem Iran festzuhalten und sich gegen die US-Sanktionen zu stellen, dürfte sich kaum positiv auf den Handelsstreit auswirken. Unter dem Vorwand „Gefahr für die nationale Sicherheit“ hat US-Handelsminister Wilbur Ross eine Prüfung zum Import von Autos eingeleitet, was – ähnlich wie auch bei Stahl und Aluminium – die rechtliche Grundlage für die Einführung von Zöllen bildet. Laut kolportierten Meldungen sollen die Strafzölle in Höhe von 25 % ausfallen.

    Da wir uns bereits in der Spätphase des aktuellen Bullenmarktes befinden, haben wir dementsprechend auch die kurzfristige Aktien-Übergewichtung erneut reduziert und gleichzeitig die Übergewichtung Europas gegenüber der Schweiz neutralisiert. Wir bestätigen somit unsere „Halten“-Empfehlung.

    Deutsche Börse, Xetra, Handelsdaten, Trading, Bildschirm, Credit: Deutsche Börse AG





    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1089: ATX nach Rücksetzer wieder etwas erholt; Verbund und Bawag (auch nach Ende Rückkaufprogramm) gesucht




     

    Bildnachweis

    1. Deutsche Börse, Xetra, Handelsdaten, Trading, Bildschirm, Credit: Deutsche Börse AG   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:AT&S, Andritz, OMV, EuroTeleSites AG, Austriacard Holdings AG, Amag, Österreichische Post, Lenzing, CPI Europe AG, Telekom Austria, Semperit, Flughafen Wien, VIG, DO&CO, Gurktaler AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Warimpex, Addiko Bank, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Marinomed Biotech, Agrana, CA Immo, EVN, Zumtobel, Dow Jones, Amazon.


    Random Partner

    DenizBank AG
    Die DenizBank AG wurde 1996 gegründet und ist eine österreichische Universalbank. Sie unterliegt dem österreichischen Bankwesengesetz und ist Mitglied bei der gesetzlichen einheitlichen Sicherungseinrichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH. Die DenizBank AG ist Teil der türkischen DenizBank Financial Services Group, die sich seit 2019 im Besitz der Emirates NBD Gruppe befindet.

    >> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Deutsche Börse, Xetra, Handelsdaten, Trading, Bildschirm, Credit: Deutsche Börse AG


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2035

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1088: ATX heute schwächer, Addiko Bank gesucht, Edi Berger läutet und das 1000er-Purzeln beim ATX TR

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Jerker Andersson
      ABC Diary
      2025
      Self published

      Jacques Fivel
      CHINON DCM-206
      2025
      Le Plac’Art Photo

      Tenmei Kanoh
      New York 1969
      2014
      Ishi Inc.

      Michael Rathmayr
      Remedy
      2025
      Nearest Truth

      Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
      Banalité
      1930
      Librairie Gallimard