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Palfinger - Restrukturierung belastet Ergebnis

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30.07.2018, 3640 Zeichen

Der Kranhersteller Palfinger hat im 1. Halbjahr den Umsatz um 6,4 Prozent auf 801,9 Mio. Euro steigern können. Das um Restrukturierungskosten bereinigte EBITDA (EBITDAn) stieg auf 110,0 Mio Euro. Die im Jahr 2016 begonnene Restrukturierung in Nordamerika und im Marinebereich habe nach wie vor das Ergebnis belastet, wobei in Nordamerika die großen Restrukturierungsmaßnahmen im 1. Halbjahr 2018 abgeschlossen worden seien, informiert Palfinger. Trotzdem habe man im Berichtszeitraum eine zweistellige operative Profitabilität erzielen können, betont das Unternehmen. Das Konzernergebnis sei den Angaben zufolge hinter den Erwartungen zurück geblieben, hier hätten sich Einmaleffekte im Steuer- und Finanzergebnis sowie die gestiegenen Ergebnisanteile der Minderheiteneigentümer ausgewirkt.

„Dank der starken Nachfrage konnten wir unseren Kurs des profitablen Wachstums fortsetzen,“ kommentiert Andreas Klauser, seit 1. Juni Vorstandsvorsitzender der Palfinger AG, die Entwicklung der ersten sechs Monate und blickt zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte. „Wir erwarten für das Gesamtjahr neuerlich eine Steigerung des Umsatzes und der operativen Profitabilität, auch das Konzernergebnis sollte 2018 über dem Vorjahresergebnis liegen.“

Das EBITDAn (um Restrukturierungskosten bereinigt) erhöhte sich von 105,5 Mio Euro in der Vorjahresperiode um 4,3 Prozent auf 110,0 Mio Euro im 1. Halbjahr 2018. Die EBITDAn-Marge betrug somit 13,7 Prozent nach 14,0 Prozent im Vorjahr. Das EBITn stieg von 77,1 Mio Euro auf 83,5 Mio Euro, die EBITn-Marge liegt dadurch mit 10,4 Prozent im zweistelligen Bereich und leicht über dem Vorjahr.

Die Restrukturierungskosten betrugen im Berichtszeitraum 12,4 Mio. Euro nach 10,2 Mio Euro in der Vorjahresperiode, sie betrafen in erster Linie die Initiativen in Nordamerika und im Marinebereich.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Vorjahresvergleich um 6,3 Prozent von 66,8 Mio. Euro auf 71,0 Mio. Euro. Das Konzernergebnis für das 1. Halbjahr 2018 liegt bedingt durch das niedrigere Finanzergebnis, die höhere Steuerquote und die gestiegenen Ergebnisanteile der Minderheiteneigentümer mit 35,2 Mio Euro um 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert, teilt Palfinger mit. Das Ergebnis je Aktie erreichte 0,94 Euro nach 1,03 Euro im Vergleichszeitraum.

Im Ausblick heisst es: "Im 1. Halbjahr 2018 verzeichnete die PALFINGER Gruppe erneut einen Anstieg des Auftragseingangs. Dies lässt eine Fortsetzung der guten, jedoch uneinheitlichen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2018 erwarten. Es ist davon auszugehen, dass PALFINGER aufgrund der anhaltenden Lieferengpässe einen wesentlichen Teil des Auftragsrückstands auch im weiteren Jahresverlauf nicht aufholen kann. Die im Jahr 2018 nicht realisierten Aufträge werden sich erst im Jahr 2019 in den Ergebnissen widerspiegeln.

Während die Restrukturierungsmaßnahmen in Nordamerika im 1. Halbjahr weitestgehend abgeschlossen wurden, wird deren Fortsetzung im Marinebereich auch noch im Jahr 2019 das Ergebnis belasten. Aus derzeitiger Sicht werden die Restrukturierungskosten im 2. Halbjahr 2018 ein ähnliches Niveau wie im 1. Halbjahr erreichen. Etwaige Portfolio- oder Standortoptimierungen könnten im 2. Halbjahr auch zu höheren Restrukturierungskosten führen.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet das Management mit einer Steigerung des Umsatzes und der operativen Profitabilität. Das Konzernergebnis sollte 2018 über dem Vorjahresniveau liegen, wird jedoch aufgrund der höheren Steuerquote, dem niedrigen Finanzergebnis, der weiteren Restrukturierung und den gestiegenen Ergebnisanteilen der Minderheiteneigentümer nicht die Höchstwerte der Jahre 2015 und 2016 erreichen."



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1. Palfinger , (© Martina Draper/photaq)   >> Öffnen auf photaq.com

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Palfinger, (© Martina Draper/photaq)


Autor
Christine Petzwinkler
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