01.09.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Strabag SE kann mit der vorgelegten Entwicklung im 2Q18 überzeugen. Der Auftragsbestand (+15%) konnte durch ein Vielzahl an Großauftragen in den Hauptmärkten erneut auf ein Rekordniveau zulegen und übertraf die Messlatte von EUR 18 Mrd. deutlich. Beeinflusst durch diesen Meilenstein konnte der österreichische Baukonzern auch eine beachtliche Leistungssteigerung im 1H18 von 10% erzielen, die vor allem durch die Märkte in Polen und Österreich, als auch den deutschen Ingenieur- und Hochbau getrieben war. Während man umsatzseitig um 12% wuchs, stand beim EBITDA ein Ergebnis von EUR 20,3 Mio. (+33%) zu Buche, womit man sich bereits zur Jahresmitte im grünen Bereich befindet. Ausschlaggebend für das um ein Drittel gesteigerte EBITDA waren vor Skaleneffekte, ein gut laufendes Rohstoffgeschäft, die Immobilienentwicklung und das Facility Management. Unter dem Strich stand schließlich ein Konzernergebnis von EUR -0,56 Mio. (EUR -52,79 Mio. im Vorjahr).
Ausblick. Für das Gesamtjahr 2018 erhöht Strabag SE die prognostizierte Bauleistung und erwartet nun eine Leistung von mindestens EUR 15 Mrd. Profitabilitätsseitig bestätigt man die bei zumindest 3% erwartete EBIT-Marge. Die fundamentale Betrachtung der Aktie spricht für sich. Die Aktie notiert mit einem Abschlag von über 60% zur Peer Group und einer Dividendenrendite von ca. 4%. Als Wermutstropfen gilt allerdings weiterhin die eingeschränkte Handelbarkeit der Aktie, die seit dem Handelskrieg zwischen den USA, EU und China für Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Wirtschaftsentwicklung sorgt, und dadurch ein Investment in Marktenge Titel riskanter erscheint. Somit gehen wir davon aus, dass Strabag auch weiterhin mit einem substantiellen Abschlag zur Konkurrenz gehandelt werden wird.
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Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)210099
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Strabag SE kann mit der vorgelegten Entwicklung im 2Q18 überzeugen. Der Auftragsbestand (+15%) konnte durch ein Vielzahl an Großauftragen in den Hauptmärkten erneut auf ein Rekordniveau zulegen und übertraf die Messlatte von EUR 18 Mrd. deutlich. Beeinflusst durch diesen Meilenstein konnte der österreichische Baukonzern auch eine beachtliche Leistungssteigerung im 1H18 von 10% erzielen, die vor allem durch die Märkte in Polen und Österreich, als auch den deutschen Ingenieur- und Hochbau getrieben war. Während man umsatzseitig um 12% wuchs, stand beim EBITDA ein Ergebnis von EUR 20,3 Mio. (+33%) zu Buche, womit man sich bereits zur Jahresmitte im grünen Bereich befindet. Ausschlaggebend für das um ein Drittel gesteigerte EBITDA waren vor Skaleneffekte, ein gut laufendes Rohstoffgeschäft, die Immobilienentwicklung und das Facility Management. Unter dem Strich stand schließlich ein Konzernergebnis von EUR -0,56 Mio. (EUR -52,79 Mio. im Vorjahr).
Ausblick. Für das Gesamtjahr 2018 erhöht Strabag SE die prognostizierte Bauleistung und erwartet nun eine Leistung von mindestens EUR 15 Mrd. Profitabilitätsseitig bestätigt man die bei zumindest 3% erwartete EBIT-Marge. Die fundamentale Betrachtung der Aktie spricht für sich. Die Aktie notiert mit einem Abschlag von über 60% zur Peer Group und einer Dividendenrendite von ca. 4%. Als Wermutstropfen gilt allerdings weiterhin die eingeschränkte Handelbarkeit der Aktie, die seit dem Handelskrieg zwischen den USA, EU und China für Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Wirtschaftsentwicklung sorgt, und dadurch ein Investment in Marktenge Titel riskanter erscheint. Somit gehen wir davon aus, dass Strabag auch weiterhin mit einem substantiellen Abschlag zur Konkurrenz gehandelt werden wird.
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