29.11.2019, 2255 Zeichen
Das börsenotierte biopharmazeutische Unternehmen Marinomed Biotech AG erzielte in den ersten neun Monaten 2019 einen Umsatz in Höhe von 3,30 Mio. Euro (1-9/2018: 3,23 Mio. Euro). Um die langfristigen Wachstumsziele zu erreichen, legte Marinomed in den ersten drei Quartalen 2019 den Fokus auf Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese waren mit 3,19 Mio. Euro deutlich höher als im Vergleichszeitraum (1-9/2018: 2,11 Mio.). Das Betriebsergebnis (EBIT) war im Berichtszeitraum mit -5,28 Mio. Euro plangemäß negativ und spiegelte neben dem hohen F&E-Aufwand insbesondere die einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem IPO wider (1-9/2018: -3,09 Mio. Euro). Das Periodenergebnis der ersten drei Quartale 2019 kam bei -6,15 Mio. Euro zu liegen, nach -3,81 Mio. Euro im Vergleichszeitraum. Die liquiden Mittel stiegen in den ersten neun Monaten 2019 auf 10,34 Mio. (12/2018: 1,72 Mio.).
Nach Abschluss der erfolgreichen Phase-III-Studie für das neue Allergiemedikament Budesolv bereitete das Unternehmen die Zulassung und kommerzielle Verwertung des Leitprodukts vor. CEO Andreas Gassauer: „Unser Ziel ist es, Budesolv zügig möglichst vielen Allergiepatienten zur Verfügung zu stellen. Im November 2019 wurden erstmals detailliertere Daten der klinischen Phase-III auf dem renommierten ACAAI Kongress in Houston, USA gezeigt. Diese untermauern die Wirksamkeit unserer innovativen Marinosolv®-Plattform. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Technologie bei weiteren Projekten erfolgreich einsetzen können“.
Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2019 eine weiterhin gute Auftrags- und Umsatzentwicklung. Aufgrund der planmäßig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie einmaliger Aufwendungen in Zusammenhang mit dem Börsegang seien jedoch auch für das Gesamtjahr 2019 operative Verluste zu erwarten. Diese Verluste sind geplant und wesentlich auf den Ausbau der Marinosolv®-Technologieplattform zurückzuführen. „Diese Investitionen und unsere Erfolge in der Produktentwicklung sind die Basis für zukünftige Wert- und Ertragssteigerungen. Mit der konsequenten Umsetzung unserer Wachstumsstrategie sind wir auf einem sehr guten Weg, um diese in absehbarer Zeit auch in unseren Finanzkennzahlen sichtbar zu machen“, so CEO Andreas Grassauer.
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Die Raiffeisen Bank International ist eine der führenden Corporate- und Investment-Banken Österreichs und in 11 Märkten Zentral- und Osteuropas als Universalbank tätig. Darüber hinaus bietet der RBI-Konzern zahlreiche weitere Finanzdienstleistungen an, zum Beispiel in den Bereichen Leasing, Asset Management und M&A.
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