05.02.2020, 3354 Zeichen
Mein Name ist Andreas Wölfl und freue mich, den heutigen #gabb im Friendly Take Over übernommen zu haben. Manchen langjährigen Lesern & Wegbegleitern von Christian Drastil wird mein Name vielleicht noch etwas sagen. Vor rund 16 Jahren hatte ich gemeinsam mit Christian Drastil den Börse Express, den ersten täglichen PDF-Börsebrief im Deutschen Sprachraum, auf den Markt gebracht und bis Ende 2004 massgeblich mitgestaltet. Seitdem hat sich viel getan. Seit nunmehr zwölf Jahren bin ich im Geschäftszweig “Strukturierung von Investmentvehikeln als White Lable Lösung” aktiv, aktuell mit der Zertifikate-Emissionsplattform iMaps Capital Markets.
Wir haben festgestellt, dass gerade unabhängige Vermögensverwalter flexible Lösungen brauchen, um Investmentvehikel auf den Markt zu bringen. Während der UCITS Fonds der Goldstandard ist und bleiben wird, stehen Vermögensverwalter dennoch vor grossen Herausforderungen. Da sind einmal die deutlich gestiegenen Kosten. Einen UCITS aufzulegen, macht mittlerweile unter einem Volumen von 20 bis 25 Mio. Euro kaum Sinn. Manche White Label Verwaltungsgesellschaften bieten es nicht einmal mehr an, ohne 20 Mio. Seedmoney zu sehen. Und neben den Kosten bleiben auch die vielen Vorschriftenm die effektives Portfoliomanagement erschweren: strenge Diversifikationsregeln, Einschränkungen bei Derivaten, kein Einsatz von Edelmetallen, Immobilien- und anderen AIFs (Alternativen Fonds) usw. Die Alternative, unsere Alternative, sind Zertifikate der neuen Generation. Wir legen über unseren Liechtensteinischen Zertifikateemittenten sogenannte Actively Managed Certificates auf. Das sind Zertifikate, die die Investmentstrategie eines Vermögensverwalters 1:1 tracken und damit investierbar machen. Wir können diese innovative Lösung als Retail Public Offering neben Liechtenstein und natürlich Österreich auch in Deutschland, Italien, Luxemburg, Irland und (noch) UK auflegen.
Doch was sind Actively Managed Certificates? In der Schweiz ist diese neue Asset Class bereits etabliert und mehrere Milliarden CHF Investorengelder sind in AMCs und nicht in Fonds investiert. Die Produkte überzeugen neben den deutlich geringeren Kosten auch mit ihrer Flexibilität: Diversifikation? Nicht notwendig! Einschränkung der Asset Classes? Nein, alles was liquid gehandelt wird; sogar Offshorefonds mit quartalsweisem NAV, können in ein AMC gepackt werden. Kein Wunder, dass diese Zertifikate 2.0 gerade ihren Siegeszug von der Schweiz aus nach ganz Eurasien ausdehnen.
Unser Ziel mit iMaps Capital Markets ist es, Vermögensverwaltern die Möglichkeit zu bieten, ihr eigenes AMC aufzulegen, allerdings ohne Einschränkungen in Hinblick auf Diversifikation, Asset Classes (ok, liquid gehandelt sein müssen sie natürlich schon. Alles kann nicht in ein AMC verpackt werden) und Leverage. Und eine grosse Plattform, wie einen Bauchladen, unterschiedlicher Investmentstrategies aufzubauen.
Und damit schliesst sich der Kreis zu #gabb und Wien und meinen Wurzeln: Wir sind bereits in den Endverhandlungen, ein AMC mit Schwerpunkt Wiener Markt aufzulegen – natürlich dann auch mit Börsehandel an der Wiener Börse.
Stay tuned, Andreas Wölfl
(Der Input von Andreas Wölfl für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 05.02.)
Das war #gabb Friendly Takeover #1: #gabb freundlich übernommen, Einladung an die Unternehmen (Eveline Steinberger-Kern)
Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber
1.
Andreas Wölfl, https://www.10x10.ch/tag/andreas-woelfl/
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Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.
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