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CFDs – Nicht nur was für schnelle Finger

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23.02.2020, 3157 Zeichen

Für die kurzfristige Spekulation haben CFDs ihren Stammplatz in der Trading-Community zweifelsohne gefunden. Das berühmte „ja, aber“ ist dann zu hören, wenn Anleger mittel- bis längerfristige Strategien umsetzen wollen, bei denen Positionen über Tage, Wochen oder sogar Monate gehalten werden. Da CFDs auf Margin gehandelt werden und deshalb nur ein Teil des bewegten Handelsvolumens mit Eigenkapital hinterlegt werden muss, fallen, wenn die Position über Nacht (bei CMC Markets nach 23 Uhr) geöffnet bleibt, Finanzierungskosten an.

Abhilfe schaffen die Forward-CFDs. Im Gegensatz zu den Cash-Index-CFDs werden hier keine Haltekosten berechnet. Die Forward-CFDs gibt es bei CMC Markets auf allen in der Plattform verfügbaren Indizes, womit man als Anleger nicht nur auf die wichtigsten europäischen Märkte und die USA begrenzt ist, sondern auch unter anderem in Japan, Südafrika oder Hongkong aktiv werden kann. Ganz egal, ob long oder short.

Wer sich auf dem deutschen Aktienmarkt über mehrere Tage oder Wochen hinaus engagieren will, kann statt des Germany30-Cash-CFDs den Germany30-Forward-CFD beispielsweise mit Laufzeit März handeln. Das derzeitige Zinsumfeld sorgt sogar dafür, dass dieser Kontrakt ein paar Punkte günstiger zu haben ist als der entsprechende Cash-CFD – vergleichbar mit der Situation an der Terminbörse, wo der DAX-Future aktuell unter dem Kassa-DAX notiert. Denn aufgrund von Zinsen unter null sind die Finanzierungskosten im Future-Kontrakt ebenfalls seit geraumer Zeit negativ. 

Der Fairness halber sei noch angefügt, dass der Spread in den Forward-Kontrakten höher ist als in den jeweiligen Cash-CFDs. Beim Germany30 liegt er statt bei einem im Forward-Kontrakt bei zwei Punkten. Allerdings kompensieren hier die gesparten Haltekosten von derzeit 0,94 Euro pro Nacht für einen Germany-30-Forward-CFD auf der Long-Seite schon nach drei Tagen den in der Gesamtbetrachtung um zwei Euro höheren Spread. Hält der Anleger die Position über den aktuellen Forward-Kontrakt hinaus, fällt zusätzlich die Roll-Over-Gebühr in Höhe des halben Spreads pro CFD an. Wann es sich lohnt, statt des Cash- den Forward-CFD zu handeln, hängt immer davon ab, wie hoch die Haltekosten des jeweiligen Index sind.

Wie auch dieses Beispiel zeigt, sind CFDs sehr vielseitig einsetzbar. So können nicht nur die Verfechter des Daytradings die Vorteile für sich nutzen, sondern das Produkt bietet auch Anlegern mit längerfristigen „Buy and Hold“-Strategien eine effiziente Möglichkeit, ihre Ideen umzusetzen und so ihre primären Handelsoptionen zu erweitern.

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zum Autor

Gabor Mehringer blickt auf eine Finanzmarkterfahrung von 17 Jahren zurück, und er ist ausgebildeter Trader. Bei CMC Markets ist er als Senior Relationship Manager für CMC Markets Österreich verantwortlich und hat seinen Sitz in der Wiener Niederlassung.

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