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OMV reduziert Ölpreis-Annahmen - Wertminderungen von rund 600 Mio. Euro

Magazine aktuell


#gabb aktuell



21.09.2020, 2412 Zeichen

Die OMV hat ihre Planungsannahmen für den Brent-Ölpreis reduziert. Die langfristigen Annahmen für den Brent Ölpreis sind nun auf 60 USD/bbl real reduziert, während zuvor von 75 USD/bbl ausgegangen wurde. Konkret: Für 2021 erwartet das Unternehmen eine anhaltende makroökonomische Auswirkung der COVID-19 Pandemie und bestätigt seine Ölpreisprognose von 50 USD/bbl. Die Ölpreiserwartungen für 2022 und 2023 werden von 70 USD/bbl bzw. 75 USD/bbl auf nunmehr 60 USD/bbl reduziert. Für die Jahre 2024 bis 2029 geht die OMV von einem Brent Ölpreis von 65 USD/bbl (davor 75 USD/bbl) aus, von dem angenommen wird, dass er bis 2035 allmählich auf 60 USD/bbl sinkt. Ab 2035 geht die OMV von einem Brent Ölpreis von 60 USD/bbl aus. Alle Annahmen für die Jahre ab 2025 basieren auf realen Werten für 2025. 
„Die revidierten Ölpreis-Planungsannahmen spiegeln unsere Überzeugung wider, dass sich das Tempo des Übergangs zu einer kohlenstoffärmeren Welt beschleunigen wird. Unsere Strategie ist klar: Wir werden unser Portfolio auf Produkte ausrichten, die auch in einer weitgehend dekarbonisierten Welt unverzichtbar sind. Mit dieser Strategie bauen wir auf dem bewährten Integrationskonzept der OMV auf und machen unser Unternehmen weniger anfällig für die langfristige Ölpreisentwicklung. Der kürzlich angekündigte Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Borealis, der die Wertschöpfungskette der OMV in Richtung hochwertiger chemischer Produkte erweitert, ist ein wichtiger Meilenstein für dieses Ziel.”, Reinhard Florey, CFO der OMV.

Es wird erwartet, dass die aktualisierten Preisplanungsannahmen zu nicht zahlungswirksamen Netto-Wertminderungen in Höhe von rund 600 Mio. Euro nach Steuern im Ergebnis des dritten Quartals führen werden, einschließlich geringfügiger Wertaufholungen. Die Wertminderungen im Upstream-Bereich sind in etwa zu gleichen Teilen auf materielle Vermögenswerte und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus der Exploration zurückzuführen.
 
Mit der heutigen Ankündigung bekräftigt die OMV ihr Engagement für das Pariser Klimaabkommen. Die OMV hat sich erst vor kurzem das Ziel gesetzt bis 2050 oder früher klimaneutral in ihrer Betriebstätigkeit zu werden und verfolgt einen aktiven Ansatz bei der Umgestaltung ihres künftigen Geschäfts- und Produktportfolios. Gleichzeitig stellt die OMV mit der heutigen Ankündigung die Rentabilität sicher, auch in einem Umfeld niedrigerer Ölpreise, wie es heißt.



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Die Kathrein Privatbank AG mit Sitz in Wien wurde 1924 von Carl Kathrein gegründet und zählt zu den führenden Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Ihre Kernkompetenz liegt in der Verwaltung von privatem, unternehmerischem und institutionellem Vermögen sowie dem Vermögen von Privatstiftungen. Als Tochter der Raiffeisen Bank International AG bietet die Privatbank die Vorteile eines flexiblen, eigenständigen sowie serviceorientierten Instituts und die Sicherheit einer stabilen, internationalen Bankengruppe.

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OMV Raffinerie Schwechat (Bild: OMV Aktiengesellschaft)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    21.09.2020, 2412 Zeichen

    Die OMV hat ihre Planungsannahmen für den Brent-Ölpreis reduziert. Die langfristigen Annahmen für den Brent Ölpreis sind nun auf 60 USD/bbl real reduziert, während zuvor von 75 USD/bbl ausgegangen wurde. Konkret: Für 2021 erwartet das Unternehmen eine anhaltende makroökonomische Auswirkung der COVID-19 Pandemie und bestätigt seine Ölpreisprognose von 50 USD/bbl. Die Ölpreiserwartungen für 2022 und 2023 werden von 70 USD/bbl bzw. 75 USD/bbl auf nunmehr 60 USD/bbl reduziert. Für die Jahre 2024 bis 2029 geht die OMV von einem Brent Ölpreis von 65 USD/bbl (davor 75 USD/bbl) aus, von dem angenommen wird, dass er bis 2035 allmählich auf 60 USD/bbl sinkt. Ab 2035 geht die OMV von einem Brent Ölpreis von 60 USD/bbl aus. Alle Annahmen für die Jahre ab 2025 basieren auf realen Werten für 2025. 
    „Die revidierten Ölpreis-Planungsannahmen spiegeln unsere Überzeugung wider, dass sich das Tempo des Übergangs zu einer kohlenstoffärmeren Welt beschleunigen wird. Unsere Strategie ist klar: Wir werden unser Portfolio auf Produkte ausrichten, die auch in einer weitgehend dekarbonisierten Welt unverzichtbar sind. Mit dieser Strategie bauen wir auf dem bewährten Integrationskonzept der OMV auf und machen unser Unternehmen weniger anfällig für die langfristige Ölpreisentwicklung. Der kürzlich angekündigte Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Borealis, der die Wertschöpfungskette der OMV in Richtung hochwertiger chemischer Produkte erweitert, ist ein wichtiger Meilenstein für dieses Ziel.”, Reinhard Florey, CFO der OMV.

    Es wird erwartet, dass die aktualisierten Preisplanungsannahmen zu nicht zahlungswirksamen Netto-Wertminderungen in Höhe von rund 600 Mio. Euro nach Steuern im Ergebnis des dritten Quartals führen werden, einschließlich geringfügiger Wertaufholungen. Die Wertminderungen im Upstream-Bereich sind in etwa zu gleichen Teilen auf materielle Vermögenswerte und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus der Exploration zurückzuführen.
     
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      Lisette Model
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