29.03.2023, 1715 Zeichen
Die FACC AG konnte ihren Umsatz im Jahr 2022 um 22 Prozent auf 607 Mio. Euro steigern. Das Wachstum kommt von höheren Fertigungsraten im Kurz- und Mittelstreckensegment sowie bei Business Jets, sowie aus Entwicklungsleistungen für internationale Kunden, so das Unternehmen. Das operatives EBIT liegt bei 5,5 Mio. Euro (2021: –25,1 Mio. Euro). Hier würden teils erhebliche Materialpreissteigerungen sowie erhöhte Logistik- und Energiekosten belasten, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.
Im Rahmen der Strategie 2030 hat sich die FACC das Ziel gesetzt, im Kernsegment der zivilen Luftfahrt Marktanteile zu gewinnen. Darüber hinaus ist es das Ziel, sich in den neuen Wachstums-Branchen Urban Air Mobility und Space am internationalen Markt als Hightech Anbieter von Leichtbaulösungen zu etablieren. Hier konnten im Jahr 2022 weitere Schlüsselaufträge akquiriert werden, darunter ein Auftrag des neuen Kunden Archer Aviation zur Fertigung von Rumpf- und Flügelelementen des neuen eVTOL-Serienflugzeugs Archer Midnight, so das Unternehmen. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts sollen ca. 20 Prozent des Umsatzes aus den Bereichen Urban Air und Space kommen.
Das Management erwartet für das Wirtschaftsjahr 2023 eine Fortsetzung des konsequenten Wachstumskurses. Im Vordergrund stehe das organische Wachstum der bestehenden Projekte, sowie die Erschließung neuer Aufträge im Kerngeschäft und im Space-Bereich. In den nächsten 18 Monaten sei ein Ausbau der Belegschaft um weitere 600 Mitarbeiter*innen geplant. Unterm Strich stellt das Management für 2023 in Aussicht, dass das geplante Wachstum weitgehend "in eine Steigerung der Profitabilität und damit ein höheres EBIT umgesetzt werden kann", heißt es im Geschäftsbericht.
Börsepeople im Podcast S25/06: Bernhard Haas
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