04.11.2025, 1946 Zeichen
Die Analysten von Raiffeisen Research haben in ihrer November-Überprüfung einige Änderungen an ihrer Top Picks-Liste vorgenommen. Entfernt wurden Qualcomm und Nestle, aufgenommen wurden Sanofi, Nike und Unilever. Die Analysten begünden: "Ähnlich wie beim Gewinnwachstum in den USA und in Europa zeigte sich auch bei den Einzeltiteln der Top Picks eine gewisse Divergenz. Die Verluste überwogen dabei knapp, wodurch sich im Durchschnitt eine negative Performance im Oktober ergibt. Maßgeblich dafür war der europäische Gesundheitssektor, der durch die möglichen Preiseingriffe des US-Präsidenten bei Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion erheblich belastet wurde. Für Novo Nordisk wäre dieses Vorgehen wenig förderlich. Auch die zunehmende US-Konkurrenz bereitet Probleme. Die negative Signalwirkung zog auch Merck KGaA nach unten. Wir halten die Kursreaktion jedoch für überzogen und sehen bei Sanofi aktuell einen attraktiven Einstiegszeitpunkt. Die kontinuierliche Stärke des Cloud-Geschäfts bestätigt zudem das über den Erwartungen liegende Zahlenwerk von Amazon. Auch die wiedererstarkte Konsumlaune stützte das Ergebnis des Online-Händlers. Ähnlich verhielt es sich bei Nike, das wir auf einem guten Weg inmitten eines Transformationsprozesses sehen. Bei Qualcomm herrschte dagegen schon vor der Quartalsmitteilung Euphorie. Der US-Chipkonzern stellte neue KI-Beschleuniger vor und nimmt damit den von Nvidia und AMD dominierten Markt für KI-Rechenzentren ins Visier. Der starke Kurszuwachs lässt nun jedoch nur noch wenig Spielraum nach oben. Zudem sehen wir Nestlé nun als fair bewertet an. Als Ersatz im defensiven Konsumsektor überzeugt Unilever, im nun niedrigeren Inflationsumfeld verlorene Marktanteile zurückzuerobern."
Die Top-Picks-Liste besteht somit aus: Amazon, Deutsche Post, EVN, Heineken, Kapsch TrafficCom, Merck, Nike, Novo Nordisk, OMV, Palfinger, Porr, Rosenbauer, SAP, Sanofi, SBO, Unilever, Vonovia, Wienerberger, Zalando.
Wiener Börse Party #1099: Wiener Börse zum Februar-Verfall fester, aber mit kleiner Enttäuschung, positive Spannungsmomente bei der Porr
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Strabag
Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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