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Manz (DE000A0JQ5U3)


27.11.2020:

32.300 ( 3.53 %)
4,203 Stück
(30.12.2019: 21.400)
32.80 / 34.10
 
3.56%
22:53:47


» ytd | » Eine Woche» Ein Monat» Drei Monate» 12 Monate» 2013» 2014» 2015» 2016» 2017» 2018» 2019» 2020

Periode 
Start-/Enddatum
der Periode wählen

Handelstage
Am Rad drehen und
Anzahl Handelstage einstellen
Performance Periode

50.93 %

Umsatz '20/'19 %
322 %


Das ist der 37. beste von 233 Handelstagen (%-Perf.)

Das ist der 4. beste von 233 Handelstagen (Preis)

Tage Steigend/Fallend
↑ 115    → 13    ↓ 105   
10.1  
  34.7

Periodenhoch am 14.10.20 (Kurs: 34.7 Δ% -6.92)


Periodentief am 13.03.20 (Kurs: 10.1 Δ% -6.92)

Volumen (Stück)

Ø Periode: 14,060

Durchschnittsperformance Wochentag
Best/Worst Volumen (Stück)
01.10.2020 98,851
15.10.2020 93,545
02.10.2020 72,804
25.09.2020 633
02.09.2020 1,249
19.02.2020 1,887
Best/Worst Days
05.05.2020 16.72%
01.10.2020 14.88%
19.03.2020 11.72%
12.03.2020 -22.42%
23.03.2020 -9.8%
05.03.2020 -9.15%
Pics



finanzmarktmashup.at News

05.11.2020

Manz-Aktie // Sehr vorsichtig im positiven Trend Covid-19 hat den Umsatz des Hightech-Maschinenbauers Manz...

03.11.2020

Manz senkt die Prognose Manz senkt die Prognose

03.11.2020

Manz wird immer profitabler: Das ist der Grund Trotz eines Umsatzrückgangs konnte Manz den operativen Ge...

01.10.2020

Manz meldet neuen Großauftrag über 20 Mio. Euro – A... Erst vorgestern gab der Hightech-Maschinenbauer Manz beka...

29.09.2020

Manz: Ein Schritt vorm nächsten Großauftrag Der nächste Großauftrag steht beim Hightech-Maschinenbaue...



Social Trading Kommentare
30.11.2020
SystematiCK | 1607EKCK
Trendfollowing Deutschland
Nachdem MANZ heute unter anziehendem Volumen weiter Richtung 52-Wochenhoch steigen konnte und erneut eine engere Konsolidierungsphase nach oben hin durchbrechen konnte, habe ich die Position nochmal um 2% des Gesamtkapitals aufgestockt. Den Stop Loss habe ich unterhalb des heutigen Intradaytiefs mit einem Abstand von 8% bei 31,50€ platziert. Daraus ergibt sich ein minimales Risiko am Gesamtkapital in Höhe von 0,16%.
18.11.2020
SystematiCK | 1607EKCK
Trendfollowing Deutschland
Ich habe heute zunächst eine bewusst kleine Startposition bei MANZ eröffnet. Die Aktie hat nach ihrem starken Up-Move von der 24€ Marke bis auf über 35€ jetzt seit mehreren Wochen im Bereich der EMA21-Linie konsolidiert. Es hat in den letzten Wochen mehrere Versuche gegeben, den Bereich um die 31,50€ wieder zu übersteigen. Bei Ausbruch heute über diese Marke habe ich eine erste Einstiegschance deutlich unterhalb des offensichtlicheren 52-Wochenhochs gesehen. Da es aber viele "Shake-outs" sowohl nach oben als auch nach unten im aktuellen Bereich geben hat und der Titel nicht so liquide ist, habe ich nur wenig eingesetzt. Sollte ein deutlicher Move Richtung 52-Wochenhoch gelingen, so habe ich vor, die Position weiter aufzustocken. Den Stop Loss habe ich unterhalb des Tiefs der letzten 5 Tage bei 29,50€ mit einem Abstand von 6,9% platziert, was einem Risiko am Gesamtkapital in Höhe von minimalen 0,17% entspricht. 
17.11.2020
FGCapital | MNW2018
Value Nebenwerte
Zurück im wikifolio habe ich heute die Manz AG geholt. Grund dafür war die heutige Nachricht, die das Unternehmen zu einem Folgeauftrag zur Montagelinie bekannt gegeben hat. Manz AG: Vertragsabschluss über Folgeauftrag für Montagelinie im Bereich Elektromobilität Automobilzulieferer TE Connectivity bestellt Maschinen zur automatisierten Montage von Zellkontaktiersystemen Auftragsvolumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich wird 2020 und 2021 umsatz- und ertragswirksam Folgeauftrag bestätigt hohes Kundenvertrauen im Bereich Zellkontaktiersysteme Reutlingen, 17. November 2020 - Die Manz AG, weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio, hat vom Automobilzulieferer TE Connectivity einen Auftrag mit einem Gesamtvolumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Beide Unternehmen hatten diesbezüglich Ende September bereits einen Letter of Intent unterzeichnet. Nachdem TE Connectivity 2018 die erste vollintegrierte Montagelinie zur automatisieren Herstellung von Zellkontaktiersystemen (ZKS) bestellt hatte, setzt Manz nun die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Lieferung einer zweiten Montagelinie fort. Der Auftrag im Segment Electronics wird zum Teil bereits 2020, überwiegend jedoch 2021 umsatz- und ertragswirksam. Zellkontaktiersysteme sind ein zentraler Bestandteil des E-Antriebstrangs von Elektroautos und Plug-in-Hybriden: In jedem batteriebetriebenen E-Auto sind je nach Größe und Kapazität mehrere Batteriemodule integriert und miteinander verschaltet. Jedes dieser Module verfügt über ein eigenes Zellkontaktiersystem, das einzelne Batteriezellen zu Modulen verbindet und die Stromabnahme sowie verschiedene Sensorfunktionen für das Batteriemanagement übernimmt, beispielsweise die Messung von Temperatur und Spannung. Martin Drasch, CEO der Manz AG kommentiert: "Wir freuen uns, die Verhandlungen mit TE Connectivity erfolgreich abgeschlossen zu haben und mit dem Kunden eine weitere ZKS-Produktionslinie aufzubauen. Der Auftrag reiht sich ein in eine Reihe positiver Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität, von denen wir in unseren Segmenten Electronics und Energy Storage profitieren. Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Montageautomatisierung und Batterieproduktion sind wir sehr gut positioniert für weiteres Wachstum im Zuge der weltweiten Mobilitätswende. Dies zeigen auch die zahlreichen Auftragseingänge der letzten Monate. Wir versprechen uns darüber hinaus signifikante Wachstumsimpulse von der bald bevorstehenden Vergabe der großangelegten Förderprojekte der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung der Li-Ion Batterietechnologie im Rahmen der Important Projects of Common European Interest (IPCEI)."   https://www.dgap.de/dgap/News/dgap_media/manz-vertragsabschluss-ueber-folgeauftrag-fuer-montagelinie-bereich-elektromobilitaet/?newsID=1409080
06.11.2020
Junolyst | LMS1992
Top Pics of the Year
> Wieder mal ein Haar in der Suppe <   Manz hat in dieser Woche Zahlen für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht, die Licht und Schatten gezeigt haben. Während die Umsätze zwischen Juli und September aufgrund von Verzögerungen in den Segmenten Electronics, Solar und Energy Storage um 26,5% auf 48,07mEUR rückläufig waren, hat sich das EBITDA gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Nach 9 Monaten steht ein Rückgang der Umsätze von 13,0% auf 172,39mEUR zu Buche. Die Umsätze im Bereich Solar reduzierten sich im dritten Quartal um 53,2% auf 7,89mEUR aufgrund von Verzögerungen bei der Installation von Maschinen bei zwei Aufträgen in China sowie der allgemeinen Reiserestriktionen. Nach 9 Monaten lag der Umsatz ebenfalls mit 17,57mEUR um 54,9% unterhalb des Vorjahres. Der vollständige Abschluss dieser beiden CIGS-Aufträge wird sich somit in das Geschäftsjahr 2021 verschieben. Im Segment Electronics sanken die Umsätze im dritten Quartal um 35,2% auf 16,64mEUR, bedingt durch Projektverschiebungen bei Kunden. In den ersten 9 Monaten reduzierten sich die Umsätze somit insgesamt um 25,3% auf 68,43mEUR. Im Energy Storage Segment konnten die Umsätze im dritten Quartal zwar um 43,3% gesteigert werden, allerdings hatte man hier früher mit entsprechenden Orders gerechnet. Auf 9-Monatssicht stieg der Umsatz um 81,7% auf 42,08mEUR dennoch sehr deutlich. Im Bereich Contract Manufacturing profitierte Manz in den ersten 9 Monaten vor allem von der positiven Geschäftsentwicklung bei der Talus Manufacturing durch das positive Momentum im Halbleiterbereich. Hier hat sich vor allem die enge Zusammenarbeit mit Lam ausgewirkt. Darüber hinaus konnte mit einem führenden deutschen Hersteller aus der Elektroindustrie ein langfristiger Kooperationsvertrag am slowakischen Standort abgeschlossen werden. Außerdem wurde am chinesischen Standort Suzhou die Zusammenarbeit mit einem weiteren führenden Halbleiterspezialisten erfolgreich gestartet. In den ersten 9 Monaten erhöhten sich die Umsätze dadurch um 4,4% auf 30,92mEUR, wenngleich im dritten Quartal ein Umsatzrückgang von 20,0% auf 7,29mEUR zu verzeichnen war. Der Vorstand betonte allerdings, dass die Aussichten in diesem Segment weiterhin positiv seien und dies somit nicht als Trendwechsel zu sehen ist. Das Service-Segment verzeichnete sowohl im dritten Quartal (3,98mEUR / -23,1%) als auch im 9-Monatszeitraum (13,38mEUR / -9,4%) einen Umsatzrückgang. Begründet wurde dies mit einer geringeren installierten Maschinenbasis sowie Preisdruck. Intern wurden laut Management jedoch bereits Maßnahmen eingeleitet, um diese Situation wieder zu verbessern.   Auf der Ergebnisseite konnte Manz in diesem Geschäftsjahr sehr deutliche Fortschritte erzielen. So erhöhte sich das EBITDA im dritten Quartal von 0,05mEUR im Vorjahr auf 5,52mEUR. Damit lag die EBITDA-Marge bei 11,5% und bewegt sich in Richtung des Zielwertes von >15%. Dazu haben vor allem die beiden Segmente Energy Storage (EBITDA +4,54mEUR / EBITDA-Marge 25,4%) und Contract Manufacturing (EBITDA +1,65mEUR / EBITDA-Marge 63,1%) beigetragen. In den ersten drei Quartalen erhöhte sich das EBITDA ebenfalls sehr deutlich auf 17,58mEUR und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von 5,75mEUR mehr als verdreifacht. Die EBITDA-Marge stieg in der Folge auf 10,2%. Während das Solarsegment aufgrund der mehr als halbierten Umsätze einen EBITDA-Rückgang von 7,25mEUR verzeichnete, erhöhte sich das EBITDA im Segment Electronics deutlich um 4,78mEUR, im Segment Energy Storage um 11,41mEUR (13,1% EBITDA-Marge) und im Segment Contract Manufacturing um 4,74mEUR (39,7% EBITDA-Marge). Das schwächere Service-Geschäft belastete das EBITDA ebenfalls mit einem Rückgang von 1,73mEUR. Als besonderer Ergebnistreiber erwies sich das Rohergebnis, das entgegen dem Umsatzrückgang um 5,0% anstieg, sodass sich die Rohmarge deutlich auf 43,6% (9M 2019: 36,2%) erhöhte. Im dritten Quartal lag diese sogar bei 45,0% nach 32,2% im Vorjahresquartal. Hier zeigen sich die im Vorjahr eingeleiteten und nun umgesetzten Effizienzmaßnahmen des Managements sowie verbesserte Projektstrukturen.   Der Auftragseingang hat sich im Berichtszeitraum ebenfalls sehr positiv entwickelt. Im dritten Quartal stieg dieser insbesondere durch höhere Neuaufträge im Energy Storage Segment (40,0mEUR vs. 1,9mEUR) um 14,5% auf 57,70mEUR. Die Book-to-Bill Ratio lag mit 1,20 somit klar >1. Dabei war der Auftrag von einem führenden Batteriehersteller im mittleren zweistelligen Millionenbereich von Anfang Juli entgegen meiner bisherigen Erwartungen (siehe Kommentar vom 09.10.2020) bereits im Auftragseingang des zweiten Quartals erfasst und lag somit unterhalb meiner Erwartungen von 69,00mEUR. Rechnet man diesen heraus (LSe: 35mEUR) lag der Auftragseingang deutlich über meinen Erwartungen für dieses Segment. Die anderen Segmente verzeichneten dagegen durch Projektverschiebungen teils deutliche Rückgänge im Auftragseingang (Electronics: -74,7% / Contract Manufacturing: -54,2% / Solar: negativer Auftragseingang i.H.v. 0,2mEUR). Seit Jahresbeginn konnten die Aufträge sogar noch deutlicher um 41,3% auf 181,9mEUR gesteigert werden, sodass die Book-to-Bill Ratio mit 1,06 ebenfalls über 1 lag und somit die Basis für höhere Umsätze in der Zukunft bildet. Auch dabei haben sich vor allem neue Aufträge im Segment Energy Storage als Treiber gezeigt, die um 281,7% auf 87,80mEUR (Book-to-Bill Ratio 2,1) sehr deutlich anstiegen. Ein leichtes Plus verzeichnete auch der Bereich Contract Manufacturing mit einem Anstieg von 3,2% auf 28,80mEUR. Die anderen drei Segmente (Service: -9,5% / Electronics: -17,3% / Solar: -37,5%) verbuchten dagegen Rückgänge bei den Neuaufträgen. Zum 30.09.2020 lag der Auftragsbestand durch die >1 liegende Book-to-Bill Ratio ebenfalls mit 177,00mEUR 25,9% über dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum 31.12.2019 hat sich dieser um 5,0% erhöht. Auf Segmentebene zeigt sich dabei ein nahezu gleiches Bild wie beim Auftragseingang in den ersten 9 Monaten.   Aufgrund der rückläufigen Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen hat der Vorstand wieder einmal die Umsatzprognose senken müssen und erwartet nun einen leichten Umsatzrückgang, nachdem bislang ein geringer bis moderater Umsatzanstieg prognostiziert wurde. Bereits für dieses Jahr geplante Umsätze werden sich durch verzögerte Investitionsentscheidungen daher teilweise in das kommende Jahr verschieben. Für die EBITDA-Marge wird unverändert ein Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Angesichts der erreichten EBITDA-Marge von 10,2% nach 9 Monaten würde dies aber maximal einem ausgeglichenen EBITDA im vierten Quartal entsprechen. Da jedoch in jedem Quartal in diesem Jahr ein EBITDA von >5mEUR erzielt werden konnte, erscheint dies sehr konservativ. Mit Blick auf die verbleibenden Wochen bis Jahresende erwartet der Vorstand insbesondere im Energy Storage Segment weitere Aufträge. Diesbezüglich steht weiterhin die Vergabe der Important Projects of Common European Interest (IPCEI) aus, im Rahmen dessen sich Manz auch direkt für Förderprojekte beworben hat. Erwartet wird zudem im vierten Quartal nach der Unterzeichnung eines LOI Ende September die finale Auftragsvergabe durch TE Connectivity für Maschinen zur automatisierten Monate von Zellkontaktiersystemen (Segment Electronics) mit einem Auftragsvolumen im unteren zweistelligen Millionen Euro Bereich. Ich habe aufgrund der schwachen Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen meine Umsatzerwartungen auf 246,22mEUR (-6,9% / alt: 278,75mEUR) reduziert. Der Umsatztreiber über 2020 hinaus bleibt aber weiterhin vor allem das Segment Energy Storage. Meine EBITDA-Erwartungen habe ich dagegen aufgrund der sehr guten Entwicklung mit 22,75mEUR (alt: 22,76mEUR) nahezu unverändert belassen und erwarte somit eine EBITDA-Marge von 9,2% (alt: 8,2%) im Gesamtjahr. Für das vierte Quartal entspricht dies einem EBITDA i.H.v. 5,17mEUR bzw. einer EBITDA-Marge von 7,0% (Q1: 11,2% / Q2: 8,2% / Q3: 11,5%). Ebenso für die Folgejahre haben sich meine Umsatzschätzungen reduziert. Zugleich habe ich meine Schätzungen für das Working Capital aufgrund eines höheren Niveaus zum 30.09. auch für das Gesamtjahr und die Folgejahre angehoben. Dem entgegen stehen aber höhere Schätzungen für das Ergebnis. Konkret gehe ich von einer mittelfristigen EBITDA-Marge von 12,9% nach bislang 11,6% aus. Manz strebt weiterhin eine EBITDA-Marge von >15% an. Da sich die beschriebenen Effekte kompensieren, bleibt das Kursziel unverändert bei 52,00€.
06.11.2020
Junolyst | 19920415
Chancen suchen und finden
> Wieder mal ein Haar in der Suppe <   Manz hat in dieser Woche Zahlen für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht, die Licht und Schatten gezeigt haben. Während die Umsätze zwischen Juli und September aufgrund von Verzögerungen in den Segmenten Electronics, Solar und Energy Storage um 26,5% auf 48,07mEUR rückläufig waren, hat sich das EBITDA gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Nach 9 Monaten steht ein Rückgang der Umsätze von 13,0% auf 172,39mEUR zu Buche. Die Umsätze im Bereich Solar reduzierten sich im dritten Quartal um 53,2% auf 7,89mEUR aufgrund von Verzögerungen bei der Installation von Maschinen bei zwei Aufträgen in China sowie der allgemeinen Reiserestriktionen. Nach 9 Monaten lag der Umsatz ebenfalls mit 17,57mEUR um 54,9% unterhalb des Vorjahres. Der vollständige Abschluss dieser beiden CIGS-Aufträge wird sich somit in das Geschäftsjahr 2021 verschieben. Im Segment Electronics sanken die Umsätze im dritten Quartal um 35,2% auf 16,64mEUR, bedingt durch Projektverschiebungen bei Kunden. In den ersten 9 Monaten reduzierten sich die Umsätze somit insgesamt um 25,3% auf 68,43mEUR. Im Energy Storage Segment konnten die Umsätze im dritten Quartal zwar um 43,3% gesteigert werden, allerdings hatte man hier früher mit entsprechenden Orders gerechnet. Auf 9-Monatssicht stieg der Umsatz um 81,7% auf 42,08mEUR dennoch sehr deutlich. Im Bereich Contract Manufacturing profitierte Manz in den ersten 9 Monaten vor allem von der positiven Geschäftsentwicklung bei der Talus Manufacturing durch das positive Momentum im Halbleiterbereich. Hier hat sich vor allem die enge Zusammenarbeit mit Lam ausgewirkt. Darüber hinaus konnte mit einem führenden deutschen Hersteller aus der Elektroindustrie ein langfristiger Kooperationsvertrag am slowakischen Standort abgeschlossen werden. Außerdem wurde am chinesischen Standort Suzhou die Zusammenarbeit mit einem weiteren führenden Halbleiterspezialisten erfolgreich gestartet. In den ersten 9 Monaten erhöhten sich die Umsätze dadurch um 4,4% auf 30,92mEUR, wenngleich im dritten Quartal ein Umsatzrückgang von 20,0% auf 7,29mEUR zu verzeichnen war. Der Vorstand betonte allerdings, dass die Aussichten in diesem Segment weiterhin positiv seien und dies somit nicht als Trendwechsel zu sehen ist. Das Service-Segment verzeichnete sowohl im dritten Quartal (3,98mEUR / -23,1%) als auch im 9-Monatszeitraum (13,38mEUR / -9,4%) einen Umsatzrückgang. Begründet wurde dies mit einer geringeren installierten Maschinenbasis sowie Preisdruck. Intern wurden laut Management jedoch bereits Maßnahmen eingeleitet, um diese Situation wieder zu verbessern.   Auf der Ergebnisseite konnte Manz in diesem Geschäftsjahr sehr deutliche Fortschritte erzielen. So erhöhte sich das EBITDA im dritten Quartal von 0,05mEUR im Vorjahr auf 5,52mEUR. Damit lag die EBITDA-Marge bei 11,5% und bewegt sich in Richtung des Zielwertes von >15%. Dazu haben vor allem die beiden Segmente Energy Storage (EBITDA +4,54mEUR / EBITDA-Marge 25,4%) und Contract Manufacturing (EBITDA +1,65mEUR / EBITDA-Marge 63,1%) beigetragen. In den ersten drei Quartalen erhöhte sich das EBITDA ebenfalls sehr deutlich auf 17,58mEUR und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von 5,75mEUR mehr als verdreifacht. Die EBITDA-Marge stieg in der Folge auf 10,2%. Während das Solarsegment aufgrund der mehr als halbierten Umsätze einen EBITDA-Rückgang von 7,25mEUR verzeichnete, erhöhte sich das EBITDA im Segment Electronics deutlich um 4,78mEUR, im Segment Energy Storage um 11,41mEUR (13,1% EBITDA-Marge) und im Segment Contract Manufacturing um 4,74mEUR (39,7% EBITDA-Marge). Das schwächere Service-Geschäft belastete das EBITDA ebenfalls mit einem Rückgang von 1,73mEUR. Als besonderer Ergebnistreiber erwies sich das Rohergebnis, das entgegen dem Umsatzrückgang um 5,0% anstieg, sodass sich die Rohmarge deutlich auf 43,6% (9M 2019: 36,2%) erhöhte. Im dritten Quartal lag diese sogar bei 45,0% nach 32,2% im Vorjahresquartal. Hier zeigen sich die im Vorjahr eingeleiteten und nun umgesetzten Effizienzmaßnahmen des Managements sowie verbesserte Projektstrukturen.   Der Auftragseingang hat sich im Berichtszeitraum ebenfalls sehr positiv entwickelt. Im dritten Quartal stieg dieser insbesondere durch höhere Neuaufträge im Energy Storage Segment (40,0mEUR vs. 1,9mEUR) um 14,5% auf 57,70mEUR. Die Book-to-Bill Ratio lag mit 1,20 somit klar >1. Dabei war der Auftrag von einem führenden Batteriehersteller im mittleren zweistelligen Millionenbereich von Anfang Juli entgegen meiner bisherigen Erwartungen (siehe Kommentar vom 09.10.2020) bereits im Auftragseingang des zweiten Quartals erfasst und lag somit unterhalb meiner Erwartungen von 69,00mEUR. Rechnet man diesen heraus (LSe: 35mEUR) lag der Auftragseingang deutlich über meinen Erwartungen für dieses Segment. Die anderen Segmente verzeichneten dagegen durch Projektverschiebungen teils deutliche Rückgänge im Auftragseingang (Electronics: -74,7% / Contract Manufacturing: -54,2% / Solar: negativer Auftragseingang i.H.v. 0,2mEUR). Seit Jahresbeginn konnten die Aufträge sogar noch deutlicher um 41,3% auf 181,9mEUR gesteigert werden, sodass die Book-to-Bill Ratio mit 1,06 ebenfalls über 1 lag und somit die Basis für höhere Umsätze in der Zukunft bildet. Auch dabei haben sich vor allem neue Aufträge im Segment Energy Storage als Treiber gezeigt, die um 281,7% auf 87,80mEUR (Book-to-Bill Ratio 2,1) sehr deutlich anstiegen. Ein leichtes Plus verzeichnete auch der Bereich Contract Manufacturing mit einem Anstieg von 3,2% auf 28,80mEUR. Die anderen drei Segmente (Service: -9,5% / Electronics: -17,3% / Solar: -37,5%) verbuchten dagegen Rückgänge bei den Neuaufträgen. Zum 30.09.2020 lag der Auftragsbestand durch die >1 liegende Book-to-Bill Ratio ebenfalls mit 177,00mEUR 25,9% über dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum 31.12.2019 hat sich dieser um 5,0% erhöht. Auf Segmentebene zeigt sich dabei ein nahezu gleiches Bild wie beim Auftragseingang in den ersten 9 Monaten.   Aufgrund der rückläufigen Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen hat der Vorstand wieder einmal die Umsatzprognose senken müssen und erwartet nun einen leichten Umsatzrückgang, nachdem bislang ein geringer bis moderater Umsatzanstieg prognostiziert wurde. Bereits für dieses Jahr geplante Umsätze werden sich durch verzögerte Investitionsentscheidungen daher teilweise in das kommende Jahr verschieben. Für die EBITDA-Marge wird unverändert ein Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Angesichts der erreichten EBITDA-Marge von 10,2% nach 9 Monaten würde dies aber maximal einem ausgeglichenen EBITDA im vierten Quartal entsprechen. Da jedoch in jedem Quartal in diesem Jahr ein EBITDA von >5mEUR erzielt werden konnte, erscheint dies sehr konservativ. Mit Blick auf die verbleibenden Wochen bis Jahresende erwartet der Vorstand insbesondere im Energy Storage Segment weitere Aufträge. Diesbezüglich steht weiterhin die Vergabe der Important Projects of Common European Interest (IPCEI) aus, im Rahmen dessen sich Manz auch direkt für Förderprojekte beworben hat. Erwartet wird zudem im vierten Quartal nach der Unterzeichnung eines LOI Ende September die finale Auftragsvergabe durch TE Connectivity für Maschinen zur automatisierten Monate von Zellkontaktiersystemen (Segment Electronics) mit einem Auftragsvolumen im unteren zweistelligen Millionen Euro Bereich. Ich habe aufgrund der schwachen Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen meine Umsatzerwartungen auf 246,22mEUR (-6,9% / alt: 278,75mEUR) reduziert. Der Umsatztreiber über 2020 hinaus bleibt aber weiterhin vor allem das Segment Energy Storage. Meine EBITDA-Erwartungen habe ich dagegen aufgrund der sehr guten Entwicklung mit 22,75mEUR (alt: 22,76mEUR) nahezu unverändert belassen und erwarte somit eine EBITDA-Marge von 9,2% (alt: 8,2%) im Gesamtjahr. Für das vierte Quartal entspricht dies einem EBITDA i.H.v. 5,17mEUR bzw. einer EBITDA-Marge von 7,0% (Q1: 11,2% / Q2: 8,2% / Q3: 11,5%). Ebenso für die Folgejahre haben sich meine Umsatzschätzungen reduziert. Zugleich habe ich meine Schätzungen für das Working Capital aufgrund eines höheren Niveaus zum 30.09. auch für das Gesamtjahr und die Folgejahre angehoben. Dem entgegen stehen aber höhere Schätzungen für das Ergebnis. Konkret gehe ich von einer mittelfristigen EBITDA-Marge von 12,9% nach bislang 11,6% aus. Manz strebt weiterhin eine EBITDA-Marge von >15% an. Da sich die beschriebenen Effekte kompensieren, bleibt das Kursziel unverändert bei 52,00€.

Social Trades
30.11.2020 OnkelDagobert
GOLDEN STOCKS
1 Stück zu 33.9 (sell - Gain: 15.23% )
30.11.2020 HWeber
Top Gewinnmaximierung I
60 Stück zu 33.6 (sell - Gain: -14.69% )
30.11.2020 Traddeus
Aktienfuxx
2 Stück zu 33.8 (buy)
30.11.2020 Traddeus
Aktienfuxx
30 Stück zu 33.8 (buy)

Die letzten 20 Tage der Periode
Chart
Goldpartner
Infrastrukturpartner

BS-Hitparaden 2020
Indizes:

ATX:

AT:

DAX:

Dow Jones:

bankdirekt.at trending

BSN Watchlist:


Indizes
ATX 2562 0.31% 22:59:56 (2554 -1.74% 30.11.)
DAX 13345 0.07% 23:00:00 (13336 0.37% 27.11.)
Dow 29700 0.21% 23:00:00 (29639 -0.91% 30.11.)
Nikkei 26505 18.70% 22:59:21 (22330 -0.39% 07.08.)
Gold 1777 -0.06% 22:59:58 (1778 -0.05% 30.11.)
Bitcoin 19551 5.70% 00:26:01 (18497 3.92% 29.11.)

Serien 2020

Serien:
Alle aktuellen




Längste:
ATX | ATX Prime | DAX | DOW | bankdirekt.at trending | BSN Watchlist




Performance:
ATX | ATX Prime | DAX | DOW | bankdirekt.at trending | BSN Watchlist




ATX

ATS

BG

CAI

DOC

EBS

IIA

LNZ

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SPI

TKA

UQA

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VIG

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Österreich

AGR

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