22.04.2025, 1884 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat am Gründonnerstag etwas nachgegeben. Nach der Erholung zu Wochenbeginn und vor dem langen Osterwochenende gingen die Marktakteure keine größeren Risiken mehr ein, hieß es. Die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fiel mit Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte wie erwartet aus und beeinflusste die Kurse nicht merklich. Mit einem Endspurt grenzte der ATX höhere Verlaufsverluste weitgehend wieder ein und schloss 0,05 Prozent im Minus bei 3.916,09 Punkten. In der verkürzten Karwoche hat sich der Leitindex somit um 5,4 Prozent erholt. Das europäische Umfeld schloss vor dem Wochenende ebenfalls mit moderaten Abgaben. Die EZB verringerte den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent. Präsidentin Christine Lagarde sprach von "außergewöhnlich hoher Unsicherheit". Hinweise auf den künftigen Zinskurs vermied sie wie üblich. Ökonomen sahen jedoch Anzeichen, die tendenziell für weitere Lockerungen sprechen. So sei im Statement der Passus gestrichen worden, wonach die Geldpolitik als "spürbar weniger restriktiv" bezeichnet wurde, merkten die Experten.
Bei den Wiener Einzelwerten fiel die Meldungslage am letzten Handelstag der Karwoche mager aus. Unter den ATX-Schwergewichten verloren Erste Group 1,5 Prozent. OMV , Bawag und Verbund legten bis zu 0,7 Prozent zu. Andritz gewannen 0,3 Prozent auf 53,00 Euro. Analyst Nicolas Kneip von der Wiener Privatbank reduzierte sein Kursziel zwar leicht auf 75,5 Euro, bekräftigte jedoch seine Kaufempfehlung. Die Entwicklung der Auftragseingänge sei sehr ermutigend und zeige das große Potenzial für die kommenden Jahre, so Kneip. Bauwerte gaben im Einklang mit dem europäischen Sektor nach. Strabag und Porr zollten der jüngsten Erholungsrally Tribut und gaben 2,8 beziehungsweise 3,6 Prozent ab."
Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber
3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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