01.08.2025, 1716 Zeichen
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und die Europäische Zentralbank (EZB), in Kooperation mit den nationalen Aufsichtsbehörden, haben 96 europäische Banken einem Stresstest unterzogen. Die heute veröffentlichten Ergebnisse bescheinigen eine gute Krisenresistenz. Im Euroraum fällt die harte Kernkapitalquote (CET1-R) im adversen Szenario zwischen Ende 2024 und Ende 2027 um 4,0 Prozentpunkte auf 12,0%. (Zum Vergleich: Beim letzten Stresstest im Jahr 2023 ergab sich eine Reduktion um 5,0 Prozentpunkte auf 10,4%). Obwohl die Verluste aus dem Kreditrisiko im Vergleich zu 2023 angestiegen sind, gehen die Banken stärker aus dem Stress-Szenario hervor als im Jahr 2023, was hauptsächlich auf die stark gestiegene Profitabilität zurückzuführen ist. Die positiven Effekte des für die Banken sehr günstigen Zinsumfelds der vergangenen Jahre dürften aber nicht in diesem Ausmaß andauern. Nicht quantifizierbare Risiken, zum Beispiel Cyberattacken, und die erhöhte globale wie wirtschaftliche Unsicherheit stellen eine zunehmende Gefahr für Banken dar.
Auch die fünf teilnehmenden Banken aus Österreich zeigen sich widerstandsfähig. Im Aggregat landen sie mit einem Rückgang der Kapitalquote von 3,6 Prozentpunkten auf 13,0% CET1-R im europäischen Mittelfeld. Damit fällt auch für Österreich der Rückgang der Kapitalquote geringer aus als im Jahr 2023, allerdings nur um rund 0,4 Prozentpunkte. „Gerade in Zeiten großer Ungewissheit erwarten wir von den Banken weiterhin eine solide Kapitalbasis. Die Wirtschaft wird auch in den nächsten Jahren mit unvorhersehbaren Herausforderungen zu tun haben und ist daher auf einen stabilen Bankensektor als Partner angewiesen“, kommentiert FMA-Vorstandsmitglied Helmut Ettl.
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