28.03.2026, 2820 Zeichen
Microsoft investiert historische Summen in den Ausbau seiner Künstlichen Intelligenz. Während der Umsatz wächst, drücken die enormen Infrastrukturkosten zunehmend auf die Gewinnmargen und verunsichern die Anleger. Um die teuren KI-Funktionen besser zu monetarisieren, greift der Softwarekonzern nun zu einer unpopulären Maßnahme bei seinem Vorzeigeprodukt Copilot.
Die Rechnung für die KI-Führerschaft fällt hoch aus. Allein im zweiten Geschäftsquartal bis Ende Dezember 2025 beliefen sich die Kapitalausgaben auf 37,5 Milliarden US-Dollar. Etwa zwei Drittel dieser Summe flossen in kurzlebige Hardware wie Grafikprozessoren. Obwohl der Umsatz im gleichen Zeitraum um 16,7 Prozent auf gut 81 Milliarden US-Dollar kletterte, reagiert der Markt besorgt auf die schrumpfende Profitabilität. Das spiegelt sich deutlich im Kurs wider: Die Papiere rutschten gestern auf ihr neues 52-Wochen-Tief von 310,25 Euro ab und verzeichnen seit Jahresbeginn ein Minus von rund 23 Prozent.
Intern reagiert das Management auf die veränderte Marktlage. In einem Memo von Ende März erklärte Personalchefin Amy Coleman, dass traditionelle Stabilität ausgedient habe. Die neue Priorität laute stattdessen „KI-Anpassungsfähigkeit“. Dieser kulturelle Wandel geht mit personellen Konsequenzen einher. Am 31. März 2026 verlässt die langjährige Diversitätsbeauftragte Lindsay-Rae McIntyre den Konzern. Ihre Abteilung geht in einer neuen, zentralen Einheit auf, die die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine beschleunigen soll.
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Um die enormen Infrastrukturkosten aufzufangen, dreht Microsoft an der Preisschraube. Ab dem 15. April 2026 führt das Unternehmen ein zweistufiges System für seine Copilot-Dienste ein. Basisnutzer verlieren dann den Zugriff auf die KI-Integration in Standardprogrammen wie Word, Excel und PowerPoint. Diese Funktionen bleiben künftig ausschließlich Premium-Abonnenten vorbehalten. Marktbeobachter werten diesen Schritt als direkten Versuch, die rechenintensiven KI-Features endlich profitabler zu machen.
Ungeachtet der aktuellen operativen Umstrukturierungen hält der Konzern an seinen Ausschüttungen fest. Aktionäre erhalten die nächste Quartalsdividende von 0,91 US-Dollar am 11. Juni 2026. Stichtag für die Berechtigung (Ex-Dividende) ist der 21. Mai 2026.
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RWT AG
Die Firma RWT Hornegger & Thor GmbH wurde 1999 von den beiden Geschäftsführern Hannes Hornegger und Reinhard Thor gegründet. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich, auf einen derzeitigen Stand von ca. 30 Mitarbeitern, gewachsen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Werkzeugbau, Formenbau, Prototypenbau und Baugruppenfertigung tätig und stellt des Weiteren moderne Motorkomponenten und Präzisionsteile her.
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