23.07.2026, 968 Zeichen
Marinomed hat ein gerichtliches Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Begründet wird dies, wie berichtet, mit fehlenden Earn-Out-Zahlungen von Unither. "Die angespannte Liquiditätssituation entstand, weil trotz intensiver Bemühungen kurzfristig keine Einigung mit Unither erzielt werden konnte, sowie Verzögerungen im Abschluss weiterer Partnerschaften für die Marinosolv-Produkte erfolgten. Damit einhergehend blieben signifikante Meilensteinzahlungen aus," so das Unternehmen. Laut KSV werden die Verbindlichkeiten mit rund 27,9 Mio. Euro beziffert, wovon Verbindlichkeiten von rund 21,8 Mio. Euro als unbesichert im Rahmen des Sanierungsverfahrens zu berücksichtigen sind. Im Liquidationsfall und einer Abwicklung im Konkurs sei von unbesicherten Passiva von rund 22,6 Mio. Euro auszugehen. Das Unternehmen bietet laut KSV seinen Gläubigern eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans, an.
Börsepeople im Podcast S25/17: Jana Micka
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Coldamaris Marinomed beim ATP in Tulln
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