12.08.2026, 2221 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt ist gestern Dienstag nach anfänglicher Schwäche mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Leitindex ATX gewann zum Handelsschluss 0,30 Prozent auf 6.672,96 Punkte. Der ATX Prime legte 0,35 Prozent auf 3.288,26 Zähler zu. Das europäische Umfeld zeigte sich mehrheitlich mit leichten Gewinnen. Österreichs Wirtschaft wiederum tritt auf der Stelle. Laut WIFO-Schnellschätzung blieb das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal unverändert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ergab sich nur noch ein Zuwachs von 0,8 Prozent. Der Ölpreisschock habe zwar die Konjunkturerholung unterbrochen, die Industrieproduktion stieg jedoch im Jahresvergleich entgegen dem Auftragstrend.
In Österreich zog der Wiener Technologiekonzern Frequentis mit Zahlen für das erste Halbjahr die Blicke auf sich. Das Unternehmen hat demnach ein starkes erstes Halbjahr hingelegt. Die Zahlen wurden vom Markt gut angenommen. Frequentis-Aktien legten 6,2 Prozent zu. Analysten haben ihr Kursziel für die Rosenbauer-Aktie von 67 Euro auf 76 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde bestätigt. In ihrer Analyse schreiben die Experten weiter, "dank führender Marktposition verfügt Rosenbauer über eine solide Wachstumsbasis. Das Unternehmen profitiert von weltweiten Investitionen in Feuerwehrausrüstung. Zu den Wachstumstreibern zählen der alternde Fuhrpark an Einsatzfahrzeugen, strengere Emissionsvorgaben sowie die zunehmende Gefahr durch Waldbrände." Rosenbauer-Aktien verloren aber 3,1 Prozent auf 79,00 Euro und waren damit Schlusslicht im ATX Prime-Segment. Die schwergewichteten OMV-Aktien lagen bei plus 1,7 Prozent und folgten damit dem europäischen Trend der Ölwerte. SBO-Papiere gewannen 0,5 Prozent. Verbund und EVN verloren 1,6 Prozent beziehungsweise 0,9 Prozent. An der ATX-Spitze standen Voestalpine-Aktien , die 3,5 Prozent zulegten. Die Aufsteigeraktie der vergangenen Monate, AT&S , legten 2,7 Prozent zu. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie damit 372 Prozent im Plus. Unterschiedlich tendierten die schwergewichteten Bankenpapiere. Bawag legten 0,6 Prozent zu. Raiffeisen Bank International (RBI) gaben 0,8 Prozent ab, Erste Group 0,6 Prozent."
Private Investor Relations Podcast #44: Innio / Jenbacher alt - ein Talk mit Andreas Wölfl
Strabag
Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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