13.08.2026, 1901 Zeichen
Die Semperit-Gruppe verzeichnet im Halbjahr ein Umsatzwachstum von 11,1 Prozent auf 355,9 Mio. Euro. Das EBITDA wurde mehr als verdoppelt und liegt bei 66,6 Mio. Euro (Vorjahr 31 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge liegt bei 18,7 Prozent (H1 2025: 9,6 Prozent). Das EBIT erhöhte sich von 2,6 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 41,7 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern drehte mit 28,6 Mio. Euro ins Plus (Vorjahr -11,2 Mio. Euro). Der Konzern erhöht bereits im Juli die Prognose für das operative EBITDA (vor Projektkosten von rund 5 Mio. Euro) für das Gesamtjahr 2026 auf 100 Mio. Euro (vorher: rund 95 Mio. Euro). Semperit-CEO Manfred Stanek: „Die starke Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr zeigt die hohe Skalierbarkeit unseres Geschäftsmodells. Mehr Volumen, eine bessere Auslastung und die konsequente Umsetzung unserer Kosten- und Effizienzmaßnahmen haben die Profitabilität deutlich gestärkt. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Auch wenn wir im zweiten Halbjahr mit mehr Gegenwind rechnen, erwarten wir für 2026 insgesamt einen deutlichen Profitabilitätsschub gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig machen wir bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie in beiden Divisionen gute Fortschritte."
Die Jahresprognose impliziert ein deutlich anspruchsvolleres zweites Halbjahr als die ersten sechs Monate des Jahres. Zum einen werden die infolge der Eskalation im Nahen Osten deutlich gestiegenen Rohstoffkosten ergebniswirksam und insbesondere das dritte Quartal belasten, wie es heißt. Zum anderen bestehen weiterhin erhebliche geopolitische und makroökonomische Unsicherheiten. Der Fokus liegt laut Semperit verstärkt auf der Verteidigung der erzielten Margen durch konsequentes Preismanagement, operative Exzellenz sowie weitere Effizienzmaßnahmen. Insgesamt erwartet Semperit für 2026 eine deutliche Profitabilitätsverbesserung gegenüber dem Vorjahr.
Börsepeople im Podcast S25/17: Jana Micka
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Semperit AG Holding / Neue Produktionsstätte und Nordamerika-Zentrale in Newnan/Georgia - Fotocredit:Jason Buch Photography
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