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bwin, Telekom, Enten, Äste (Christian Drastil)


Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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09.08.2006, 2170 Zeichen
Liebe be24.at-Leser!

Vor ziemlich genau zwei Jahren, im August 2004, hatte eine österreichische Tageszeitung getitelt, dass die Swisscom die Telekom Austria zu 15 Euro übernehmen werde. Dies sei fix. Die Aktie näherte sich dem genannten Wert an. Auch wir kauften mit dem BE-Depot. Die ÖIAG hatte um 12:55 Uhr dann alle Hände voll zu tun, per E-Mail Medien, Wiener Börse und die Telekom Austria gleichzeitig über das Scheitern der Verhandlungen mit Swisscom zu informieren. Die Aktie stürzte bis auf 11,4 Euro ab.

Auch heute reagiert im Falle bwin die Börse wieder heftig auf Vorab-Medienberichte. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass es sich dabei um eine Ente wie bei o.a. Telekom-Story oder jener Story, die unlängst den Fall des österreichischen Glücksspielmonopols zum Inhalt hatte, handelt.

Dass der Newsflow rund um bwin derzeit grauslich ist, muss nicht extra herausgestrichen werden. Andererseits gibt es viele Wettanbieter, die nie über eine Deutschland-Lizenz verfügt haben. Wäre es halt einer mehr. Wenn es um Schadenersatzforderungen geht, sitzt bwin definitiv am kürzeren Ast. Was dem Unternehmen fehlt, ist eine Lobby. Buy on bad news wird riskanter.

Aber andererseits: No risk, no fun.

Jochen Dickinger, Chef des oberösterreichischen Wettanbieters bet-at-home.com, kann sich z.B. über die irrationalen Marktgeschehnisse im Bookie-Sektor nur noch wundern: „Die bet-at-home.com-Aktie fällt heute um mehr als 20 Prozent, weil bwin offenbar die Lizenz entzogen werden soll.“

bet-at-home.com habe noch nie eine deutsche Lizenz gehabt, sondern stets argumentiert, „dass wir mit unserer Lizenz aus Malta über eine EU-Lizenz verfügen, die durch Entscheidungen des EugH in der ganzen EU Gültigkeit hat.“

Die Lizenz von bwin in Deutschland sei für bet-at-home.com immer ein Wettberbsnachteil gewesen, „weil viele potenzielle Werbepartner von uns immer eine deutsche Lizenz haben wollten.“

Dickinger weiter: „Da unsere Lizenz durch Entscheidungen des EuGH in der ganzen EU gültig ist, hatten wir noch nie Probleme mit deutschen Behörden."

Obiges ist aus dem Börse Express vom 8.9.
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(09.08.2006)

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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

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