08.01.2015, 4042 Zeichen
"
Nürnberg, den 08.01.2015. Nachdem die griechische Börse im Dezember 2014 so stark absackte wie seit 1987 nicht mehr, liegt Griechenland wieder verstärkt im Fokus. Die politischen Turbulenzen um die Wahl des Staatspräsidenten fanden am Jahresende 2014 vorerst ihren Höhepunkt. Die Folge sind nun vorgezogene Neuwahlen zum griechischen Parlament, die am 25. Januar 2015 stattfinden sollen – Ausgang derzeit ungewiss.
Die radikale Linkspartei Syriza mit ihrem Vorsitzenden Alexis Tsipras sorgen für erhebliche Unruhe innerhalb der Eurozone und deren Kapitalmärkten. Dieser fordert ein Ende der Sparpolitik, einen teilweisen Schuldenerlass und einen eventuellen Austritt aus der europäischen Gemeinschaftswährung. „Befürchtungen, dass es etwa Enteignungen bei privaten Unternehmen nach einem Wahlerfolg der Syriza geben könnte oder der Austritt Griechenlands aus der Eurozone bevorstünde, sind absolut überzogen“, meint Christos Arbaras, Mitinhaber der Nürnberger Anodos Asset Management GmbH. „Der griechische Aktienmarkt hatte am 29. Dezember 2014 nach Bekanntgabe der nun folgenden Neuwahlen mit einem Intraday-Stand von 765 Punkten ein absolutes Tief erreicht, wovon er sich bereits zum Tagesschluss mit 819 Punkten wieder entfernte. Diesen Tiefstand werden wir wohl auch in den kommenden Wochen nicht mehr wieder sehen. Die negativen Meldungen sind größtenteils eingepreist“, so Arbaras.
Viele griechische Unternehmen zahlen überdurchschnittliche Dividenden
Das Wiederaufflammen des Griechenlandkonflikts ereignet sich in einem Umfeld, in dem das Land erhebliche Fortschritte macht. Gerade in den letzten Monaten hatte sich die allgemeine wirtschaftliche Situation weiter verbessert. So ist die griechische Wirtschaft im letzten Quartal erstmals seit Ausbruch der Krise wieder gewachsen. Viele Unternehmen arbeiten profitabel, verfügen über eine hohe Liquidität und zahlen teilweise auch attraktive Dividenden. So weist zum Beispiel der Lotto- und Sportwettenanbieter Greek Organization of Football Prognostics für 2014 eine Dividendenrendite von 4,92 Prozent aus. Motor Oil Hellas, die die zweitgrößte europäische Erdölraffinerie betreibt, zahlte in 2014 eine Dividende von 5,12 Prozent und plant für 2015 sogar eine Erhöhung auf 7,92 Prozent. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dividendenrendite europäischer Aktien liegt aktuell bei etwa drei Prozent. Auch die Privatisierungen in Griechenland machen, wenn auch kleine, so doch Fortschritte: Prominentes Beispiel ist der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, der im November 2014 die Übernahme von 15 griechischen Regionalflughäfen meldete, die im Zusammenhang mit dem stark zunehmenden Tourismus eine große Rolle spielen.
Mehrheit der griechischen börsennotierten Gesellschaften unterbewertet
Eine Analyse des griechischen Verlagshauses Media2day Publishing hat ergeben, dass 120 von 182 an der Athener Börse gelisteten Unternehmen auf Basis der Neumonatsergebnisse und der Aktienkurse zum 1. Dezember 2014 erheblich unter ihrem Buchwert gehandelt wurden. „Dies ist ein eindeutiger Hinweis dafür, dass das allgemeine Kursniveau der Athener Börse als sehr niedrig einzustufen ist. Wenn die geplante EZB-Geldschwemme einen Einfluss auf den Ausgang der griechischen Wahlen haben sollte und eine politische Stabilisierung in Athen zustande kommt, gibt es ein eindeutiges Erholungspotenzial. Die Chance, dass der Athener Aktienmarkt schnell dreht, ist nicht unwahrscheinlich“, sagt Joachim Tack, Geschäftsführer der Anodos Asset Management GmbH.
Die wichtigen Daten im Januar im Überblick:
22.1. 22.1. EZB-Treffen und Entscheidung, ob Griechenland bei der geplanten weiteren Lockerung der Geldpolitik und beim Ankauf von Anleihen Berücksichtigung findet.
25.1. Neuwahlen zum griechischen Parlament."
(Anodos Asset Management)
Wiener Börse Party #1191: ATX schliesst bei sehr niedrigem Volumen knapp unter High, der DAX ist auf High, AT&S wieder über 200
Aktien auf dem Radar:Polytec Group, AT&S, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, Semperit, Amag, Rosgix, Agrana, Mayr-Melnhof, Uniqa, Frequentis, EVN, Lenzing, Gurktaler AG Stamm, Gurktaler AG VZ, Marinomed Biotech, Palfinger, Porr, SBO, Strabag, voestalpine, FACC, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM.
Verbund
Verbund ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Mit Tochterunternehmen und Partnern ist Verbund von der Stromerzeugung über den Transport bis zum internationalen Handel und Vertrieb aktiv. Seit 1988 ist Verbund an der Börse.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Punkterekord 2026 dank der Damen, Theme-Song für ATP Challenger Tulln in Vorbereitung (Hörprobe)
Woche 23 ist nach den French Open und wir haben einen neuen Punkterekord, aber keinen neuen Platzziffer-Rekord. Im gemischten Ranking WTA und ATP sind nun erstmals vier Frauen auf 1-4, dafür ist le...
Stephen Gill
The Pillar
2019
Nobody
Pierre Bost
Photographies Modernes Présentées par Pierre Bost
1927
Librairie des arts Décoratifs
Harry Gruyaert
Irish Summers
2020
Gallery Fifty One
Yusuf Sevinçli
Oculus
2018
Galerist & Galerie Filles du Calvaire
Ryuji Miyamoto
Kobe 1995 After the Earthquake
1995
Telescope