Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Pensionskassen - Anteil der Firmenpensionisten soll sich verdoppeln (Tina Kothbauer)

Autor:
Tina Kothbauer

Tina Kothbauer ist Spezialistin in Finance in der Finanzdienstleistungsbranche 

>> Website


>> zur Startseite mit allen Blogs

30.05.2015, 3468 Zeichen


Wie bereits im Artikel vom Februar - Fit für die Pensionsvorsorge, die älter aussieht, als sie sein sollte (Tina Kothbauer) - habe ich bereits Bezug darauf genommen, dass in der derzeitigen Situation in Österreich die betriebliche Pensionsvorsorge mit 20% im Gegensatz zu europäischen Ländern mit ca. 51 Prozent, in der Schweiz bereits gesetzlich reglementiert , auseinanderklafft.

Daher ist dies ein guter Weg für den wiedergewählten Fachverbandsvorsitzenden Zakostelsky daran zu arbeiten. Zakostelsky erwartet eine Quote von 45 bis 50 Prozent bis 2020 - Betriebspensionen sollen verstärkt in Kollektivverträgen verankert werden. Der Anteil jener, die Anspruch auf eine Firmenpension haben, soll sich in Österreich bis zum Jahr 2020 in etwa verdoppeln, erwartet der Obmann des Fachverbands der Pensionskassen, Andreas Zakostelsky, der in dieser Funktion nun für weitere fünf Jahre einstimmig wiedergewählt wurde. Um dies zur erreichen, sollten Firmenpensionen in deutlich mehr Kollektivverträgen verankert werden als bisher.

Der Dialog mit den Sozialpartnern soll verstärkt werden. In Österreich sei die Zeit reif für eine Verbreiterung der Altersvorsorgesysteme. Die Bewusstseinsbildung in Österreich sei fortgeschritten, dass ergänzende Pensionssysteme zur Sicherung des Lebensstandards im Alter sinnvoll seien, sagte Zakostelsky zur APA. Wichtig sei vor allem, dass die Unter-40-Jährigen in das System hineinkämen, denn in 30 Jahren seien die Babyboomer in Pension. Zakostelsky betont die ergänzende Funktion der drei Säulen der Altersvorsorge. Die erste staatliche Säule sei das Brot, die zweite betriebliche Säule die Butter und die dritte private Säule für jene, die es sich leisten könnten, das Blatt Wurst oder der Käse.

Aktuell hätten rund 22 bis 23 Prozent der Erwerbstätigen einen Anspruch auf eine Firmenpension. Die Pensionskassen seien zuversichtlich, dass der Anteil in den nächsten fünf Jahren bis 2020 in Richtung 45 bis 50 Prozent gehe. Bei den Pensionszahlungen stammten derzeit 91 Prozent aus der ersten Säule, 5 Prozent aus Firmenpensionen - vor allem Pensionskassen - und 4 Prozent aus der individuellen Altersvorsorge. Aktuell gibt es rund 856.000 Pensionskassenberechtigte, davon sind rund 80.000 Pensionisten. Bis 2020 sollen rund 70 bis 75 Prozent der Pensionszahlungen aus der ersten Säule stammen, 15 bis 20 Prozent aus der zweiten und rund 10 Prozent aus der dritten Säule, so Zakostelsky. Die zweite Säule solle in möglichst viele Kollektivverträge hineinkommen, so der Fachverbands-Obmann. Man gehe in den nächsten Monaten auf die Sozialpartner zu, 2016 könnte es zu Umsetzungen kommen. Die Vereinbarungen sollten in den Rahmenkollektivverträgen getroffen werden, die Entscheidung dann in den Betrieben fallen.

Im KV enthalten sei ein Mindestbeitragssatz, im Unternehmen könnten aber dann höhere Beiträge festgelegt werden. Derzeit gebe es solche Vereinbarungen in den Kollektivverträgen beispielsweise an allen österreichischen Universitäten, bei den Sozialversicherungsträgern oder Banken und Versicherungen. Der Fachverband der Pensionskassen wurde 1992 gegründet und ist die Vertretung der 14 österreichischen Pensionskassen. Er gehört zur Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer. Aktuell veranlagen die Pensionskassen ein Vermögen von rund 20 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Zusatzpension lag im Vorjahr bei 486 Euro pro Monat. Zakostelsky wurde 2010 zum Fachverbandsobmann gewählt. Er ist auch Finanzsprecher der ÖVP.


(30.05.2015)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die Börsezahl des Quartals, die drei meistgehörten Podcasts und das erste Mail an mich als Senator




 

Bildnachweis

1. Andreas Zakostelsky holt für Valida Vorsorge Management eine Ökoprofit-Auszeichnung (c) Aussendung   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

Buwog
Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Handelsvolumen an der Wiener Börse steigt um 45 Prozent und Drastil als ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

» Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

» LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

» Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

» News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

» ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2074

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S24/07: Bernd Braunstein

    Bernd Braunstein ist Director Legal & Compliance bei Reploid, unserem Number One Börsenneuling 2025. Wir kennen uns vor allem von den CIRA-Runs, Bernd ist wetterfestester Mitstreiter. Seine Erfahru...

    Books josefchladek.com

    L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)

    1937
    Editions Perceval

    Jerker Andersson
    ABC Diary
    2025
    Self published

    Richard Avedon
    Nothing Personal
    1964
    Atheneum Publishers

    Daido Moriyama
    Farewell Photography (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture


    30.05.2015, 3468 Zeichen


    Wie bereits im Artikel vom Februar - Fit für die Pensionsvorsorge, die älter aussieht, als sie sein sollte (Tina Kothbauer) - habe ich bereits Bezug darauf genommen, dass in der derzeitigen Situation in Österreich die betriebliche Pensionsvorsorge mit 20% im Gegensatz zu europäischen Ländern mit ca. 51 Prozent, in der Schweiz bereits gesetzlich reglementiert , auseinanderklafft.

    Daher ist dies ein guter Weg für den wiedergewählten Fachverbandsvorsitzenden Zakostelsky daran zu arbeiten. Zakostelsky erwartet eine Quote von 45 bis 50 Prozent bis 2020 - Betriebspensionen sollen verstärkt in Kollektivverträgen verankert werden. Der Anteil jener, die Anspruch auf eine Firmenpension haben, soll sich in Österreich bis zum Jahr 2020 in etwa verdoppeln, erwartet der Obmann des Fachverbands der Pensionskassen, Andreas Zakostelsky, der in dieser Funktion nun für weitere fünf Jahre einstimmig wiedergewählt wurde. Um dies zur erreichen, sollten Firmenpensionen in deutlich mehr Kollektivverträgen verankert werden als bisher.

    Der Dialog mit den Sozialpartnern soll verstärkt werden. In Österreich sei die Zeit reif für eine Verbreiterung der Altersvorsorgesysteme. Die Bewusstseinsbildung in Österreich sei fortgeschritten, dass ergänzende Pensionssysteme zur Sicherung des Lebensstandards im Alter sinnvoll seien, sagte Zakostelsky zur APA. Wichtig sei vor allem, dass die Unter-40-Jährigen in das System hineinkämen, denn in 30 Jahren seien die Babyboomer in Pension. Zakostelsky betont die ergänzende Funktion der drei Säulen der Altersvorsorge. Die erste staatliche Säule sei das Brot, die zweite betriebliche Säule die Butter und die dritte private Säule für jene, die es sich leisten könnten, das Blatt Wurst oder der Käse.

    Aktuell hätten rund 22 bis 23 Prozent der Erwerbstätigen einen Anspruch auf eine Firmenpension. Die Pensionskassen seien zuversichtlich, dass der Anteil in den nächsten fünf Jahren bis 2020 in Richtung 45 bis 50 Prozent gehe. Bei den Pensionszahlungen stammten derzeit 91 Prozent aus der ersten Säule, 5 Prozent aus Firmenpensionen - vor allem Pensionskassen - und 4 Prozent aus der individuellen Altersvorsorge. Aktuell gibt es rund 856.000 Pensionskassenberechtigte, davon sind rund 80.000 Pensionisten. Bis 2020 sollen rund 70 bis 75 Prozent der Pensionszahlungen aus der ersten Säule stammen, 15 bis 20 Prozent aus der zweiten und rund 10 Prozent aus der dritten Säule, so Zakostelsky. Die zweite Säule solle in möglichst viele Kollektivverträge hineinkommen, so der Fachverbands-Obmann. Man gehe in den nächsten Monaten auf die Sozialpartner zu, 2016 könnte es zu Umsetzungen kommen. Die Vereinbarungen sollten in den Rahmenkollektivverträgen getroffen werden, die Entscheidung dann in den Betrieben fallen.

    Im KV enthalten sei ein Mindestbeitragssatz, im Unternehmen könnten aber dann höhere Beiträge festgelegt werden. Derzeit gebe es solche Vereinbarungen in den Kollektivverträgen beispielsweise an allen österreichischen Universitäten, bei den Sozialversicherungsträgern oder Banken und Versicherungen. Der Fachverband der Pensionskassen wurde 1992 gegründet und ist die Vertretung der 14 österreichischen Pensionskassen. Er gehört zur Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer. Aktuell veranlagen die Pensionskassen ein Vermögen von rund 20 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Zusatzpension lag im Vorjahr bei 486 Euro pro Monat. Zakostelsky wurde 2010 zum Fachverbandsobmann gewählt. Er ist auch Finanzsprecher der ÖVP.


    (30.05.2015)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die Börsezahl des Quartals, die drei meistgehörten Podcasts und das erste Mail an mich als Senator




     

    Bildnachweis

    1. Andreas Zakostelsky holt für Valida Vorsorge Management eine Ökoprofit-Auszeichnung (c) Aussendung   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


    Random Partner

    Buwog
    Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Handelsvolumen an der Wiener Börse steigt um 45 Prozent und Drastil als ...

    » Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

    » Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

    » LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

    » Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

    » Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

    » News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

    » ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2074

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S24/07: Bernd Braunstein

      Bernd Braunstein ist Director Legal & Compliance bei Reploid, unserem Number One Börsenneuling 2025. Wir kennen uns vor allem von den CIRA-Runs, Bernd ist wetterfestester Mitstreiter. Seine Erfahru...

      Books josefchladek.com

      Daido Moriyama
      Ligh and Shadow (English Version
      2019
      Getsuyosha, bookshop M

      Otto Neurath & Gerd Arntz
      Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
      1930
      Bibliographisches Institut AG

      Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
      Fishworm
      2025
      Void

      Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
      Banalité
      1930
      Librairie Gallimard

      Jerker Andersson
      ABC Diary
      2025
      Self published