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FANG: Anleger kommen auf den Geschmack von Internet-Unternehmen (Christian-Hendrik Knappe)

09.03.2016, 3375 Zeichen

Als würden die vier US-Technologieriesen Facebook, Amazon , Netflix und Alphabet (Google) nicht schon für genug Schlagzeilen an den Börsen stehen. Jetzt sorgt ein einprägsames Akronym für noch mehr Aufmerksamkeit.

Börsianer versuchen häufig eine komplizierte Welt, möglichst einfach zu beschreiben. Auf diese Weise können auch Anleger, die keine ausgewiesenen Börsenexperten sind, für den Aktienmarkt begeistert werden. Jahrelang wurde zum Beispiel um das Akronym „BRIC“ ein großer Hype veranstaltet. Es herrschte geradezu Gold gräberstimmung rund um die vier aufstrebenden Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China. Jahrelang flossen Gelder von Anlegern in verschiedene Anlagevehikel wie Investmentfonds oder ETFs, die sich mit dem Thema „BRIC“ beschäftigten. Allerdings haben die Emerging Markets in den vergangenen Jahren viel von ihrem einstigen Glanz eingebüßt. Investoren dürfte wiederum klargeworden sein, dass mit sämtlichen Anlagestrategien auch gewisse Risiken verbunden sind, unabhängig davon wie einfach sie klingen.

Der neueste Schrei an den US-Börsen ist das Akronym FANG. Es existiert bereits ein FANG-Index. Dieser setzt sich aus den US-Internetgiganten Facebook, Amazon, Netflix und Alphabet (Google) zusammen. Sie beeinflussen immer mehr unser reales Leben und wachsen seit Jahren rasant. Welchen Stellenwert diese Unternehmen für die US-Wirtschaft und die weltweiten Aktienmärkte haben, zeigt ein Blick auf ihren Börsenwert. Gemeinsam kommen sie auf eine Marktkapitalisierung von über 1 Bio. Euro und damit ungefähr so viel wie alle 30 DAX -Werte zusammen.

In den vergangenen Jahren konnten Anleger mit Investitionen in eines oder in alle vier FANG-Unternehmen gut fahren. Schließlich haben sie ein enormes Wachstumstempo an den Tag gelegt, was sich letztlich auch auf die Aktienkurse positiv ausgewirkt hat. Zudem gehören sie weiterhin zu den Lieblingen der Analysten. Aktuell liegen die Kursziele der Analysten für diese Aktien im Durchschnitt mehr als 20 Prozent über dem aktuellen Kurs. Allerdings ist nicht jeder von der FANG-Strategie begeistert. Es gibt auch warnende Stimmen.

Mit enormen Kurssteigerungen haben die FANG-Aktien große Höhen erreicht. Diese Fallhöhe könnte Anleger abschrecken. Insbesondere Neueinsteiger dürften es sich zwei Mal überlegen, ob sich ein Einstieg jetzt noch lohnt. Darüber hinaus warten vor allem die Aktien des Online-Händlers Amazon und des weltweit führenden Video-on-Demand-Anbieters Netflix mit extrem hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen auf. Gleichzeitig können Technologiewerte teilweise sehr hohe Schwankungen aufweisen. In einem positiven Marktumfeld gehören sie traditionell zu den Aktien, die überproportional zulegen können. Wenn das Marktumfeld jedoch schwächer wird, tendieren Investoren dazu, sich von riskanten Wertpapieren zu trennen und sich eher auf defensive Dividendenpapiere zu konzentrieren.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse des FANG-Index erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL1716) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,94, die Knock-Out-Schwelle bei 84,00 Punkte. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DL1721, aktueller Hebel 3,08; Knock-Out-Schwelle bei 133,00 Punkte) auf fallende Kurse des FANG-Index setzen.

Stand: 08.03.2016

 

 


(09.03.2016)

© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

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    Stand: 08.03.2016

     

     


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