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Inbox: SBO im Ausblick vorsichtig


SBO
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24.08.2016

Zugemailt von: SBO

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Ergebnis 1. Halbjahr 2016

-     Anhaltend schwieriges Marktumfeld drückt auf das Ergebnis

-     Positiver operativer Cashflow und kerngesunde Bilanzstruktur mit hoher Eigenkapitalquote

-     Eingliederung der neu akquirierten Downhole Technology läuft plangemäß

-     Weitere Kostenreduktion: Restrukturierung der Betriebe in Singapur gestartet

Ternitz/Wien, 24. August 2016. Die im ATX der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) war im ersten Halbjahr 2016 wie die gesamte Oilfield Service-Industrie mit einer weiteren Verschlechterung des Marktumfeldes konfrontiert. Die Ölgesellschaften haben ihre Investitionen noch weiter reduziert, die Zahl der weltweiten Bohranlagen ging damit erneut zurück. Vom Beginn des Abschwungs im Jahr 2014 sank sie um mehr als 60 %.

In diesem extrem schwierigen Umfeld erzielte SBO einen positiven operativen Cashflow und verfügt über eine kerngesunde Bilanzstruktur. Die hohe Liquidität gibt SBO die Kraft, auch im aktuellen Zyklus gezielt in die Umsetzung der langfristigen Wachstumsstrategie zu investieren – wie die Akquisition des US-Unternehmens „Downhole Technology LLC“ (Downhole Technology) am 1. April 2016 verdeutlicht. Die Eingliederung von Downhole Technology läuft plangemäß. Zugleich optimiert SBO weiter ihre Kostenstruktur. So wurde Ende des zweiten Quartals die Restrukturierung der Aktivitäten in Singapur beschlossen.

„Der Abschwung ist noch nicht vorbei. Es verdichten sich zwar die Anzeichen dafür, dass Angebot und Nachfrage am Ölmarkt schrittweise wieder in die Balance finden, aber man kann noch nicht von einer Trendumkehr sprechen“, so SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann. „Wir konzentrieren uns darauf, die SBO sicher durch den Zyklus zu steuern. Wir stellen das Unternehmen so auf, dass es auf Basis einer verbesserten Kostenstruktur und einer gestärkten Marktposition optimal auf den nächsten Aufschwung vorbereitet ist. Bei anhaltendem Öl-Nachfragezuwachs und weiterhin geringen Investitionen der Ölkonzerne ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Überproduktion aufgebraucht ist und wieder Nachholbedarf entsteht.“ 

Ergebnis des ersten Halbjahres 2016 

Der Umsatz ging im ersten Halbjahr 2016 um 52,9 % auf MEUR 88,0 zurück (1-6/2015: MEUR 186,9). Im ersten Halbjahr 2015 hatte SBO noch vom Rekordauftragseingang im Jahr 2014 profitiert. Der Auftragseingang sank entsprechend der großen Zurückhaltung der Kunden um 28,4 % auf MEUR 75,0 (1-6/2015: MEUR 104,8). Der Auftragsstand lag Ende des ersten Halbjahres 2016 bei MEUR 21,1, nach MEUR 34,3 zum 31. Dezember 2015 und MEUR 60,9 zum 30. Juni 2015. Downhole Technology trägt seit Beginn des zweiten Quartals 2016 positiv zur Geschäftsentwicklung von SBO bei. 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug MEUR minus 5,7 (1-6/2015: MEUR 45,1). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereffekten betrug MEUR minus 28,9. Zuzüglich einmaliger Aufwendungen für Due Diligence von MEUR 2,3 und Aufwendungen für Impairment von Sachanlagen und Firmenwerten sowie Restrukturierung von MEUR 5,0, sohin MEUR 7,3, betrug das berichtete Betriebsergebnis (EBIT) MEUR minus 36,2 (1-6/2015: MEUR 19,3). Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2016 auf MEUR 9,4 (1-6/2015: MEUR minus 14,6). Hier war ein positiver einmaliger Effekt in der Höhe von MEUR 10,5 durch die Neubewertung einer Optionsverbindlichkeit enthalten. Das Ergebnis vor Steuern betrug MEUR minus 26,8 (1-6/2015: MEUR 4,8). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf MEUR minus 16,9 (1-6/2015: EUR 0,0). Das Ergebnis je Aktie betrug EUR minus 1,06 (1-6/2015: EUR 0,0). Die Margen spiegeln den Markteinbruch ebenfalls wider: Die EBITDA-Marge lag bei minus 6,5 % (1-6/2015: 24,1 %), die EBIT-Marge bei minus 41,1 % (1-6/2015: 10,4 %). Die Pretax-Marge betrug minus 30,4 % (1-6/2015: 2,6 %).

Trotz der schwierigen Marktbedingungen konnte SBO im ersten Halbjahr 2016 einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von MEUR 18,5 (1-6/2015: MEUR 57,1) erzielen. Das Unternehmen besitzt eine kerngesunde Bilanzstruktur: Auch nach der Akquisition von 68 % der Anteile an Downhole Technology zu einem Kaufpreis von MUSD 103 verfügte SBO zum 30. Juni 2016 über eine solide Eigenkapitalquote von 54,7 % (31. Dezember 2015: 60,8 %). Die liquiden Mittel lagen bei MEUR 137,9 (31. Dezember 2015: MEUR 196,3) und die Nettoverschuldung bei MEUR 59,7 (31. Dezember 2015: Nettoliquidität MEUR 26,2). Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX) wurden gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 um 54,0 % auf MEUR 5,9 zurückgefahren (1-6/2015: MEUR 12,9). Das Bestellobligo für Sachanlagen betrug zum 30. Juni 2016 MEUR 0,2 (30. Juni 2015: MEUR 2,5). 

Ausblick

Der Abschwung, der die Oilfield Service-Industrie seit dem vierten Quartal 2014 erfasst hat, ist noch nicht vorbei. Die Ölgesellschaften sparen weiter massiv bei den Investitionen: Nachdem sie im Vorjahr ihre Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P-Ausgaben) um 21 % gesenkt haben, wird für 2016 mit einer weiteren Reduktion von 26 % gerechnet. Vorausgesetzt die sinkende Produktion trifft weiterhin auf eine steigende Nachfrage nach Öl, ist zu erwarten, dass wir uns in Richtung eines deutlichen Nachfrageüberhangs bewegen. Zu diesem Zeitpunkt werden neue Investitionen notwendig sein. Wann genau das der Fall sein wird, ist noch unklar. Nach verbreiteter Ansicht ist eine Balance von Angebot und Nachfrage im Jahr 2017 wahrscheinlich. Eines hat die Vergangenheit in der Oilfield Service-Industrie jedenfalls gezeigt: Je tiefer und länger der Abschwung ist, desto steiler wird in der Regel der nächste Aufschwung. 

SBO ist aufgrund des hohen Cash Bestands, ihrer geringen Nettoverschuldung und der hohen Eigenkapitalquote auch für eine längere Durststrecke gerüstet. Das Unternehmen prüft sorgfältig mögliche Einsparungsmaßnahmen und setzt die in 2014 und 2015 begonnenen Maßnahmen zum Gegensteuern in 2016 konsequent fort. SBO verbessert ihre Kostenbasis und investiert gezielt in Wachstum: So werden die Kosteneinsparungsprogramme weiter umgesetzt und die Kapazitäten entsprechend der Marktlage weiter angepasst. Die Strategie, neue Märkte für die Produkte der SBO im Segment Oilfield Equipment zu erschließen, wird fortgesetzt.

 

Nachdem SBO bereits im November 2014 das kanadische Unternehmen „Resource Well Completion Technologies Inc.“ (Resource) übernommen hatte, erwarb SBO am 1. April 2016 das US-Unternehmen Downhole Technology. Mit Resource und Downhole Technology ist SBO nun in den beiden dominierenden Completion-Technologien „Sliding Sleeve“ und „Plug-n-Perf“ als führender Produktanbieter vertreten.

 

Durch die gezielte Investition in den Ausbau des Geschäftsfeldes Completion und durch die Umsetzung der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen wird SBO gut aufgestellt sein, um als Technologie- und Marktführer den nächsten Aufschwung optimal nutzen zu können.

 

Die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich

 


Wichtige Kennzahlen:

 

1-6/2016

1-6/2015

Veränderung in %

Umsatz

MEUR

88,0

186,9

-52,9

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und 
Abschreibung (EBITDA)

MEUR

-5,7

45,1

N.A.

EBITDA-Marge

%

-6,5

24,1

–       

EBIT

MEUR

-36,2

19,3

N.A.

EBIT-Marge

%

-41,1

10,4

–       

Ergebnis vor Steuern

MEUR

-26,8

4,8

N.A.

Ergebnis nach Steuern

MEUR

-16,9

0,0

N.A.

Gewinn je Aktie

EUR

-1,06

0,0

N.A.

Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit

MEUR

18,5

57,1

-67,7

Mitarbeiter

 

1.183

1.279

-7,5

 

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG ist Weltmarktführer bei Hochpräzisionsteilen und führender Anbieter von Oilfield Equipment für die Oilfield Service-Industrie. Schwerpunkt sind amagnetische Bohrstrangkomponenten sowie High-Tech Downhole Tools für das Bohren und Komplettieren von Directional und Horizontal Wells. SBO beschäftigte per 30. Juni 2016 weltweit 1.183 Mitarbeiter (30. Juni 2015: 1.279), davon in Ternitz/Niederösterreich 317 und in Nordamerika (inkl. Mexiko) 520.

 

Company im Artikel

SBO

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Ölindustrie
Show latest Report (20.08.2016)
 
Für Zusatzliquidität im Orderbuch der SBO-Aktien sorgen die Raiffeisen Centrobank AG als Specialist sowie die Market Maker Baader Bank AG, Erste Group Bank AG, Hauck & Aufhäuser, Société Générale S.A., Spire Europe Limited, Virtu Financial Ireland Limited und Wood & Company Financial Services, Klick auf Institut/Bank öffnet Übersicht.



Collar SBO (Bild: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG, https://www.sbo.at/cms/cms.php?pageName=130 ) © Aussender




Aktien auf dem Radar:Porr, Flughafen Wien, UBM, Amag, Rosenbauer, Austriacard Holdings AG, Verbund, Semperit, Bawag, EVN, Österreichische Post, AT&S, Strabag, Agrana, Immofinanz, Telekom Austria, Marinomed Biotech, Pierer Mobility, S Immo, RHI Magnesita, Addiko Bank, CA Immo, Erste Group, Uniqa, VIG, Wienerberger, Siemens Energy, BMW, Porsche Automobil Holding, DAIMLER TRUCK HLD..., HeidelbergCement.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    24.08.2016, 8761 Zeichen


    24.08.2016

    Zugemailt von: SBO

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    -     Anhaltend schwieriges Marktumfeld drückt auf das Ergebnis

    -     Positiver operativer Cashflow und kerngesunde Bilanzstruktur mit hoher Eigenkapitalquote

    -     Eingliederung der neu akquirierten Downhole Technology läuft plangemäß

    -     Weitere Kostenreduktion: Restrukturierung der Betriebe in Singapur gestartet

    Ternitz/Wien, 24. August 2016. Die im ATX der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) war im ersten Halbjahr 2016 wie die gesamte Oilfield Service-Industrie mit einer weiteren Verschlechterung des Marktumfeldes konfrontiert. Die Ölgesellschaften haben ihre Investitionen noch weiter reduziert, die Zahl der weltweiten Bohranlagen ging damit erneut zurück. Vom Beginn des Abschwungs im Jahr 2014 sank sie um mehr als 60 %.

    In diesem extrem schwierigen Umfeld erzielte SBO einen positiven operativen Cashflow und verfügt über eine kerngesunde Bilanzstruktur. Die hohe Liquidität gibt SBO die Kraft, auch im aktuellen Zyklus gezielt in die Umsetzung der langfristigen Wachstumsstrategie zu investieren – wie die Akquisition des US-Unternehmens „Downhole Technology LLC“ (Downhole Technology) am 1. April 2016 verdeutlicht. Die Eingliederung von Downhole Technology läuft plangemäß. Zugleich optimiert SBO weiter ihre Kostenstruktur. So wurde Ende des zweiten Quartals die Restrukturierung der Aktivitäten in Singapur beschlossen.

    „Der Abschwung ist noch nicht vorbei. Es verdichten sich zwar die Anzeichen dafür, dass Angebot und Nachfrage am Ölmarkt schrittweise wieder in die Balance finden, aber man kann noch nicht von einer Trendumkehr sprechen“, so SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann. „Wir konzentrieren uns darauf, die SBO sicher durch den Zyklus zu steuern. Wir stellen das Unternehmen so auf, dass es auf Basis einer verbesserten Kostenstruktur und einer gestärkten Marktposition optimal auf den nächsten Aufschwung vorbereitet ist. Bei anhaltendem Öl-Nachfragezuwachs und weiterhin geringen Investitionen der Ölkonzerne ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Überproduktion aufgebraucht ist und wieder Nachholbedarf entsteht.“ 

    Ergebnis des ersten Halbjahres 2016 

    Der Umsatz ging im ersten Halbjahr 2016 um 52,9 % auf MEUR 88,0 zurück (1-6/2015: MEUR 186,9). Im ersten Halbjahr 2015 hatte SBO noch vom Rekordauftragseingang im Jahr 2014 profitiert. Der Auftragseingang sank entsprechend der großen Zurückhaltung der Kunden um 28,4 % auf MEUR 75,0 (1-6/2015: MEUR 104,8). Der Auftragsstand lag Ende des ersten Halbjahres 2016 bei MEUR 21,1, nach MEUR 34,3 zum 31. Dezember 2015 und MEUR 60,9 zum 30. Juni 2015. Downhole Technology trägt seit Beginn des zweiten Quartals 2016 positiv zur Geschäftsentwicklung von SBO bei. 

    Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug MEUR minus 5,7 (1-6/2015: MEUR 45,1). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereffekten betrug MEUR minus 28,9. Zuzüglich einmaliger Aufwendungen für Due Diligence von MEUR 2,3 und Aufwendungen für Impairment von Sachanlagen und Firmenwerten sowie Restrukturierung von MEUR 5,0, sohin MEUR 7,3, betrug das berichtete Betriebsergebnis (EBIT) MEUR minus 36,2 (1-6/2015: MEUR 19,3). Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2016 auf MEUR 9,4 (1-6/2015: MEUR minus 14,6). Hier war ein positiver einmaliger Effekt in der Höhe von MEUR 10,5 durch die Neubewertung einer Optionsverbindlichkeit enthalten. Das Ergebnis vor Steuern betrug MEUR minus 26,8 (1-6/2015: MEUR 4,8). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf MEUR minus 16,9 (1-6/2015: EUR 0,0). Das Ergebnis je Aktie betrug EUR minus 1,06 (1-6/2015: EUR 0,0). Die Margen spiegeln den Markteinbruch ebenfalls wider: Die EBITDA-Marge lag bei minus 6,5 % (1-6/2015: 24,1 %), die EBIT-Marge bei minus 41,1 % (1-6/2015: 10,4 %). Die Pretax-Marge betrug minus 30,4 % (1-6/2015: 2,6 %).

    Trotz der schwierigen Marktbedingungen konnte SBO im ersten Halbjahr 2016 einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von MEUR 18,5 (1-6/2015: MEUR 57,1) erzielen. Das Unternehmen besitzt eine kerngesunde Bilanzstruktur: Auch nach der Akquisition von 68 % der Anteile an Downhole Technology zu einem Kaufpreis von MUSD 103 verfügte SBO zum 30. Juni 2016 über eine solide Eigenkapitalquote von 54,7 % (31. Dezember 2015: 60,8 %). Die liquiden Mittel lagen bei MEUR 137,9 (31. Dezember 2015: MEUR 196,3) und die Nettoverschuldung bei MEUR 59,7 (31. Dezember 2015: Nettoliquidität MEUR 26,2). Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX) wurden gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 um 54,0 % auf MEUR 5,9 zurückgefahren (1-6/2015: MEUR 12,9). Das Bestellobligo für Sachanlagen betrug zum 30. Juni 2016 MEUR 0,2 (30. Juni 2015: MEUR 2,5). 

    Ausblick

    Der Abschwung, der die Oilfield Service-Industrie seit dem vierten Quartal 2014 erfasst hat, ist noch nicht vorbei. Die Ölgesellschaften sparen weiter massiv bei den Investitionen: Nachdem sie im Vorjahr ihre Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P-Ausgaben) um 21 % gesenkt haben, wird für 2016 mit einer weiteren Reduktion von 26 % gerechnet. Vorausgesetzt die sinkende Produktion trifft weiterhin auf eine steigende Nachfrage nach Öl, ist zu erwarten, dass wir uns in Richtung eines deutlichen Nachfrageüberhangs bewegen. Zu diesem Zeitpunkt werden neue Investitionen notwendig sein. Wann genau das der Fall sein wird, ist noch unklar. Nach verbreiteter Ansicht ist eine Balance von Angebot und Nachfrage im Jahr 2017 wahrscheinlich. Eines hat die Vergangenheit in der Oilfield Service-Industrie jedenfalls gezeigt: Je tiefer und länger der Abschwung ist, desto steiler wird in der Regel der nächste Aufschwung. 

    SBO ist aufgrund des hohen Cash Bestands, ihrer geringen Nettoverschuldung und der hohen Eigenkapitalquote auch für eine längere Durststrecke gerüstet. Das Unternehmen prüft sorgfältig mögliche Einsparungsmaßnahmen und setzt die in 2014 und 2015 begonnenen Maßnahmen zum Gegensteuern in 2016 konsequent fort. SBO verbessert ihre Kostenbasis und investiert gezielt in Wachstum: So werden die Kosteneinsparungsprogramme weiter umgesetzt und die Kapazitäten entsprechend der Marktlage weiter angepasst. Die Strategie, neue Märkte für die Produkte der SBO im Segment Oilfield Equipment zu erschließen, wird fortgesetzt.

     

    Nachdem SBO bereits im November 2014 das kanadische Unternehmen „Resource Well Completion Technologies Inc.“ (Resource) übernommen hatte, erwarb SBO am 1. April 2016 das US-Unternehmen Downhole Technology. Mit Resource und Downhole Technology ist SBO nun in den beiden dominierenden Completion-Technologien „Sliding Sleeve“ und „Plug-n-Perf“ als führender Produktanbieter vertreten.

     

    Durch die gezielte Investition in den Ausbau des Geschäftsfeldes Completion und durch die Umsetzung der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen wird SBO gut aufgestellt sein, um als Technologie- und Marktführer den nächsten Aufschwung optimal nutzen zu können.

     

    Die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich

     


    Wichtige Kennzahlen:

     

    1-6/2016

    1-6/2015

    Veränderung in %

    Umsatz

    MEUR

    88,0

    186,9

    -52,9

    Ergebnis vor Zinsen, Steuern und 
    Abschreibung (EBITDA)

    MEUR

    -5,7

    45,1

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    EBITDA-Marge

    %

    -6,5

    24,1

    –       

    EBIT

    MEUR

    -36,2

    19,3

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    EBIT-Marge

    %

    -41,1

    10,4

    –       

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    MEUR

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    MEUR

    18,5

    57,1

    -67,7

    Mitarbeiter

     

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    -7,5

     

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