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Inbox: Aktienmärkte befinden sich in einem äußerst günstigen Umfeld


22.10.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die globalen Aktienmärkte befinden sich weiter in einem äußerst günstigen Umfeld. So gestaltet sich die Wirtschaftsentwicklung nahezu rund um den Erdball äußerst dynamisch und das geldpolitische Umfeld bleibt in den meisten Regionen expansiv, da die Notenbanken äußerst behutsam ihre Lockerungsmaßnahmen zurückführen. Auch der Kurs der Fed sollte sich unter der bald feststehenden neuen Führung wohl nicht dramatisch ändern. Des Weiteren werden die vielerorts nicht mehr günstigen Aktienmarkt-Bewertungen durch den signifikant teureren Rentenmarkt relativiert. Und zu guter Letzt sollten die Unternehmen in den großen Wirtschaftsblöcken heuer und auch im kommenden Geschäftsjahr aufgrund der genannten Umstände nen- nenswerte Gewinnzuwächse verzeichnen. Aus dem zuletzt genannten Einflussfaktor erwarten wir auch in den kommenden Wochen Unterstützung. Die Q3-Berichtssaison befindet sich zwar noch im Anfangsstadium, eine erste Tendenz ist aber durchaus schon auszumachen. So konnten in den USA bislang 83 % der Unternehmen die in sie gestellten Gewinnerwartungen übertreffen. Auch die Umsatzschätzungen wurden komfortabel übertroffen. Trotz dieses guten Auftakts gingen die Konsensschätzungen für das Gewinnwachstum zuletzt etwas zurück. Dies ist aber vordringlich den Versicherern geschuldet, welche im Q3 aufgrund der Unwetterserie empfindliche Gewinnrückgänge vermelden werden. Zusätzlichen Rückenwind sollten dann auch die schon länger thematisierten US-Unternehmenssteuersenkungen bringen. Finanzminister Mnuchin gab hier zuletzt eine „absolute Garantie“, dass der Präsident dsbzgl. ein Gesetz bis Jahresende unterzeichnet. Der Einflussfaktor Politik bleibt in nächster Zeit ohnehin im Blickfeld der Investoren. Während der Nordkorea-Konflikt zuletzt in den Hintergrund trat, bleibt die Sachlage im Hinblick auf die Sezessions- absichten der Katalanen angespannt. Mit Spannung verfolgt werden auch der bis zum nächsten Mittwoch andauernde 5-Jahreskongress in China und die japanischen Wahlen zum Unterhaus am Wochenende.

Für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte in den nächsten sechs Monaten bleiben wir ob der zuvor skizzierten Ausgangslage positiv gestimmt.

Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).



Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, DO&CO, Semperit, Rosenbauer, UBM, Rosgix, AT&S, Bawag, Verbund, Uniqa, RBI, voestalpine, Austriacard Holdings AG, Rath AG, SBO, Addiko Bank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Mayr-Melnhof, Telekom Austria, Österreichische Post, Siemens Energy, Fresenius Medical Care, E.ON , RWE, SAP, Scout24, BASF.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    22.10.2017

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